Intern
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


    Ausgabe 29 vom 24. Juli 2007


    Zeit ist Muskel

    Spezialistenteam an Uniklinik in ständiger Rufbereitschaft

    Stechende Schmerzen in der Brust, Schweißausbruch, Übelkeit: Wenn die klassischen Symptome auftauchen, die einen Herzinfarkt begleiten, ist höchste Eile gefordert. Damit die Betroffenen so schnell und so gut wie möglich behandelt werden, haben sich medizinische Einrichtungen aus der Region jetzt zum „Herzinfarktnetz Mainfranken“ zusammengeschlossen. Die Koordinationszentrale befindet sich in der Medizinischen Intensivstation des Universitätsklinikums Würzburg.

    Logo des HerzinfarktnetzesDamit das Herz seine Arbeit erledigen kann, benötigt es jede Menge Sauerstoff. Den bekommt der Muskel über die Herzkranzarterien in der Regel reichlich zugeführt. Bei einem Herzinfarkt ist eine solche Arterie verstopft; das dahinter liegende Gewebe wird von der Sauerstoffzufuhr abgeschnitten, in der Regel stirbt es ab. Auch wenn nicht jeder Infarkt tödlich verläuft, drohen den Patienten doch lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen und Herzmuskelschwäche.

    Deshalb ist bei der Behandlung des akuten Herzinfarktes die schnelle Wiedereröffnung des verschlossenen Herzkranzgefäßes von größter Bedeutung für die Prognose der Patienten. Um dies zu erreichen, ist eine optimale Organisationsstruktur erforderlich, die an regionale Gegebenheiten angepasst sein muss. Rettungsdienst, Notärzte und Kliniken müssen in der Lage sein, schnell die optimale Hilfe zu leisten. Eine solche Organisationsstruktur will jetzt das neu gegründete „Herzinfarktnetz Mainfranken“ in der Region rund um Würzburg etablieren. Daran beteiligt sind neben anderen die Medizinische Klinik und Poliklinik I der Universität Würzburg, die Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte, die Stiftung Juliusspital Würzburg und die Kliniken Kitzinger Land und Kitzingen. Ziel ist es, den Rettungsdienst, die Notärzte, niedergelassene Ärzte, umliegende Krankenhäuser und auch die Patienten so mit einzubeziehen, dass die Zeit bis zur Wiedereröffnung eines verschlossenen Kranzgefäßes im Falle eines Herzinfarktes möglichst kurz gehalten werden kann.

    Die Medizinische Klinik und Poliklinik I der Universität Würzburg bietet in diesem Zusammenhang schon seit langem eine Herzkatheter-Bereitschaft an, die allen umliegenden Kliniken und Notärzten rund um die Uhr zur Verfügung steht. Ein Spezialistenteam, bestehend aus zwei Pflegekräften und zwei Ärzten (Kardiologen), ist in ständiger Rufbereitschaft, um mittels Herzkathetertechnik verschlossene Kranzgefäße wiederzueröffnen.

    Neu ist, dass der Rettungsdienst mit einem 12-Kanal-EKG ausgestattet ist. Ein solches EKG stellt die Voraussetzung für die Diagnose eines Herzinfarktes dar. Mit ihm können die im Rettungsdienst tätigen Notärzte frühzeitig einen Herzinfarkt erkennen und die passenden Behandlungsschritte einleiten.

    Dies ermöglicht eine optimale, zeitnahe und adäquate Patientenversorgung. Im konkreten Fall kann das bedeuten, dass der Notarzt schon am Einsatzort den Herzinfarkt sicher diagnostiziert und direkt das Herzkatheterzentrum anfährt, um die dort vorhandenen technischen und logistischen Möglichkeiten zu nutzen.

    Im Rahmen des „Herzinfarktnetzwerks Mainfranken“ sollen die beschriebenen Verzahnungen koordiniert und ständig optimiert werden. Dazu wurde eigens eine Koordinationszentrale in Form eines „Herzinfarkttelefons“ auf der Medizinischen Intensivstation der Universitätsklinik eingerichtet. Ferner sind regelmäßige Treffen aller Beteiligten zur Qualitätssicherung und Qualitätserhaltung geplant.

    Ansprechpartner: PD Dr. Sebastian Maier (Medizinische Klinik und Poliklinik I), Tel.: (0931) 201-36725, E-Mail maier_s@klinik.uni-wuerzburg.de

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    Presse-Ansturm bei Chemie-Professor

    Wissenschaft aus Würzburg in den überregionalen Medien

    Eine Zufallsentdeckung hat dem Würzburger Chemiker Reinhold Tacke in den vergangenen Tagen zahlreiche Anfragen von Presse, Rundfunk und Fernsehen beschert. Ausgelöst wurde das Interesse durch eine Meldung der Nachrichtenagentur dpa.

    Zeitungsausschnitt mit Foto von Würzburger ChemikernTacke und sein Team wollten eigentlich einen pharmazeutischen Wirkstoff verbessern. Es handelte sich dabei um ein Mittel, das der Verengung der Herzkranzgefäße entgegenwirkt. Durch den Austausch eines Kohlenstoff-Atoms durch ein Silicium-Atom sollten die Eigenschaften des Wirkstoffs verbessert werden. Stattdessen aber kam ein extrem explosives Material heraus.

    In Vorversuchen hantierte Dennis Troegel mit nur 20 Milligramm einer ähnlichen Substanz, als diese unvermittelt in die Luft ging. Glasgeräte zerbrachen, der Doktorand erlitt Schnittwunden und einen Schock, wie die Münchener Abendzeitung schrieb. Weil damit zu befürchten war, dass auch der eigentlich angestrebte Wirkstoff selbst schwierig handhabbar sein würde, verfolgten Tacke und seine Mitarbeiter ihr Ziel nun weiter in Kooperation mit Sprengstoff-Experten an der Uni München. Und das zu Recht: „Es ist einer der empfindlichsten Stoffe, die ich je hatte.“ So beschreibt Professor Thomas Klapötke aus München die Substanz, die schon bei der kleinsten Berührung in die Luft geht.

    Reinhold Tacke und Dennis Trögel in der Zeitung „Kurier“.

    Die unbeabsichtigte Entdeckung dieses Explosivstoffes fand in viele Zeitungen Eingang, unter anderem in „Die Welt“ (Überschrift: „TNT ist dagegen eine lahme Ente“), die „Hannoversche Allgemeine“, den „Österreichischen Kurier“, die „Berliner Morgenpost“ oder die „Zeitschrift Ärztliche Praxis“.

    Im Spiegel: Physiker und Vulkanologen

    Auch andere Wissenschaftler der Uni waren in den vergangenen Wochen in überregionalen Medien vertreten. Eine Pressemitteilung der Uni über einen Forschungserfolg in der Gruppe von Professor Laurens Molenkamp („Physiker entwickeln neues Speicherbauelement“) brachte zum Beispiel Berichte auf der Wissensseite der Süddeutschen Zeitung, auf Spiegel-Online oder im Internet-Portal www.pro-physik.de Auch Würzburger Blogger haben die Nachricht kommentiert: http://wuerzblog.de/2007/07/16/wuerzburger-schnellstart/

    „Heiße Eruptionen in Süditalien“, so war im Juni eine Pressemitteilung der Uni über eine Publikation des Vulkan-Experten Professor Bernd Zimanowski betitelt. Darauf hin meldeten sich unter anderem die Wissenschaftsredaktion der Berliner Zeitung sowie das ARD-Magazin „W wie Wissen“. Auch das Ressort „Wissenschaft und Technik“ des Spiegel sowie der Deutschlandfunk wurden bei Zimanowski vorstellig.

    Mit der Arbeit des Würzburger Geographen Stefan Winkler in Neuseeland befasste sich die Pressemitteilung „Klimawandel lässt Gletscher wachsen“. Wenn alle Welt darüber spricht, dass durch die Erderwärmung die Gletscher schmelzen und dann jemand das Gegenteil beobachtet, ist das für die Medien natürlich besonders spannend. Und so berichteten unter anderem die schweizerische Abendzeitung Heute, der Bayerische Rundfunk sowie die Neue Zürcher Zeitung und die Welt.

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    Gast aus USA spielt das Carillon

    Die größte Glocke des Würzburger Carillons.Jeden Mittwoch Punkt 17 Uhr erklingen vom Turm der Neubaukirche Glockentöne. Universitätscarilloneur Jürgen Buchner und sein Schüler Andreas Strauß geben dann jeweils halbstündige Gratis-Konzerte auf dem Glockenspiel der Universität, dem Carillon.

    An diesem Mittwoch, 25. Juli, wird allerdings ein Gast an dem Instrument Platz nehmen: Karel Keldermans aus Springfield im US-Bundesstaat Illinois. Laut Buchner ist er der weltweit größte Publizist für Carillon-Noten, hat einen entsprechenden Verlag und wirkt zudem auch als hauptamtlicher Carilloneur im Rees Memorial Parc in Springfield. Keldermans war jahrelang Mitglied des Vorstands der Guild of Carilloneurs in North America, der größten derartigen Vereinigung auf der Welt. Schließlich ist der Amerikaner noch als Komponist und Sachverständiger tätig.

    Die größte Glocke des Würzburger Carillons trägt das Wappen der Universität. Foto: Robert Emmerich

    Keldermans hat schon zweimal das Carillon der Uni Würzburg gespielt. „Dass er nun das dritte Mal in drei Jahren kommt, ist für uns eine besondere Auszeichnung, zeigt dies doch, wie sehr er unser Carillon schätzt“, freut sich Buchner. Die Carillon-Konzerte finden auch weiterhin immer mittwochs statt – und zwar bis Weihnachten. Erst von Januar bis März plant Buchner dann eine Pause.

    Mehr über das Carillon der Universität findet sich hier.

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    Obst-Parade mit frischen Früchten

    Bildertausch zur Halbzeit der Ausstellung „Pomona Franconica“

    Wer sich für Obst, liebevoll illustrierte Bücher und für Geschichte begeistern kann, hat die Ausstellung „Früchte für den Fürstbischof“ in der Würzburger Residenz sicher schon gesehen. Aber auch ein zweiter Besuch in dieser Schau lohnt sich, denn zur Halbzeit wurden jetzt alle Originalzeichnungen ausgetauscht.

    Pflaumen-PortraitsDie bislang ausgestellten Werke mussten aus konservatorischen Gründen entfernt werden: „Auch bei lichtreduzierten Bedingungen können sie nur jeweils sechs bis acht Wochen lang gezeigt werden“, erklärt Karl Südekum, Leiter der Würzburger Universitätsbibliothek, die für die Ausstellung verantwortlich zeichnet. Seit dem Wochenende hängen also 64 neue, bisher nicht präsentierte Originalzeichnungen des Würzburger Hofgärtners Johann Prokop Mayer in der Residenz. Darunter sind zum Beispiel Pflaumenportraits und wunderschön ausgearbeitete Kirschblüten.

    Die Zeichnungen stammen aus den Jahren 1776 bis 1801. Dem Hofgärtner waren die damaligen obstbaukundlichen Bücher von der Abbildungsqualität her zu schlecht. Für ein besseres Buch tat er sich darum mit dem Nürnberger Verleger Wolfgang Adam Winterschmidt zusammen, dem herausragenden botanischen Buchillustrator seiner Zeit. Alle Obstsorten, die in den drei Bänden der „Pomona Franconica“ abgedruckt sind, wuchsen im ausgehenden 18. Jahrhundert tatsächlich auch im Hofgarten der Residenz.

    Die wertvollen Darstellungen befinden sich derzeit als befristete Leihgabe der Nationalen Kulturstiftung von Katar in der Universitätsbibliothek. Sie sind nun erstmals und wohl auch letztmalig in Europa zu sehen – denn nach der Ausstellung kommen sie auf die Arabische Halbinsel. Dort sollen sie voraussichtlich in der neuen Nationalbibliothek von Katar untergebracht werden.

    Die Unibibliothek hat die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen sowie dem Martin-von-Wagner-Museum der Uni realisiert. Wegen der Pomona-Ausstellung bleibt die Gemäldegalerie des Wagner-Museums bis Ende September geschlossen, da mehrere Räume der Galerie in die Ausstellung mit einbezogen sind.

    Zur Halbzeit der Obst-Parade wurden auch die ersten Gewinner des Kinderpreisrätsels ermittelt; die Preise gehen in diesen Tagen zu den Gewinnern auf die Reise. Das Ratespiel für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren läuft aber weiter. Mitte September folgt die zweite Auslosung und dann gibt es nochmals zahlreiche Sachpreise zu gewinnen.

    „Pomona Franconica – Früchte für den Fürstbischof“. Ausstellung in der Würzburger Residenz, 16. Mai bis 16. September, täglich 9.00 bis 18.00 Uhr. Zu zahlen ist der Eintrittspreis für die Residenz (fünf Euro, ermäßigt vier Euro), der Besuch der Ausstellung ist dann frei.

    Weitere Informationen: Dr. Karl Südekum, Leiter der Universitätsbibliothek, T (0931) 888-5942, karl.suedekum@bibliothek.uni-wuerzburg.de

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    Neue Einblicke für Schüler

    Lehramtsstudentinnen konzipieren Mikroskopierkurs am Biozentrum

    Schülern einen Einblick in aktuelle Forschung, wissenschaftliche Arbeitsweisen und in das Studium der Biologie zu ermöglichen – das sind die Ziele des Projektes Bio-Logisch!, das seit Anfang 2005 an der Universität Würzburg läuft.

    Während die Teilnehmer in der Vergangenheit beispielsweise mit einer Wärmebildkamera einen Bienenstock ins Visier nahmen oder DNA-Tests durchführten, kamen jetzt 13 Kollegiaten aus zwei Biologie-Leistungskursen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums Aschaffenburg im Biozentrum am Hubland in den Genuss eines neuen Angebots: Ihre Aufgabe war es, unter Anleitung Zellen mit Hilfe verschiedener Mikroskopietechniken zu untersuchen. Die dazu notwendigen Geräte hatte die Abteilung für Elektronenmikroskopie unter der Leitung von Professor Georg Krohne zur Verfügung gestellt; den Kurs selbst hatten die Lehramtsstudentinnen Lana Budin und Jutta Glaab im Rahmen ihrer Zulassungsarbeit konzipiert. In näherer Zukunft werden solche Kurse im neuen Lehrplan für die Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums Pflicht sein.

    Vier Techniken standen den Kollegiaten für ihre Untersuchungen zur Verfügung: Den Einstieg bildete ein klassisches Lichtmikroskop zur Beobachtung von Pantoffeltierchen und deren Fressgewohnheiten. Für Untersuchungen im Transmissions- und Rasterelektronenmikroskop wurden den Schülern Präparationstechniken vorgestellt, die sie anschließend auch selbst üben durften. Welche Bilder diese Mikroskope liefern, konnten die Kursteilnehmer dann beim Betrachten von speziell fixierten Kulturzellen, von Fruchtfliegen, Pollen und Flügelschuppen erleben, die zuvor mit einer Metallschicht aus Platin und Palladium bedampft worden waren. Den Abschluss bildete das konfokale Laserscanning-Mikroskop, wo ebenfalls Kulturzellen als Anschauungsobjekte dienten.

    Der Kurs stieß nach Aussagen der Veranstalter bei der Mehrzahl der Teilnehmer auf großes Interesse und Begeisterung. Ende dieses Jahres ist ein zweiter Durchgang des Kurses geplant. Auch in anderen Arbeitskreisen finden ähnliche Kurse des Projektes Bio-Logisch! statt. Interessierte Schulen können sich unter www.biologisch.biozentrum.uni-wuerzburg.de näher über das Projekt informieren.

    Gruppenfoto der Kollegiaten vor dem Biozentrum

    13 Kollegiaten aus Aschaffenburg samt Lehrerinnen mit ihrer Bio-Logisch-Betreuung (von rechts) Georg Krohne, Lana Budin und Jutta Glaab. (Foto privat)

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    Mehr Männer im Hotel Mama

    Studentenwerk zeigt Entwicklung der studentischen Wohnformen ab 1953

    Wohngemeinschaft in Würzburg. Archivfoto: Gunnar BartschDie Wohngemeinschaft (WG) ist mit einem Anteil von 25 Prozent die beliebteste und wichtigste Wohnform der Studierenden in Deutschland. Dagegen wohnen 23 Prozent der Studierenden bei ihren Eltern – allerdings trifft das mehr auf die Männer zu (26 Prozent) als auf die Frauen (19 Prozent). Je ein Fünftel der Studierenden wohnt alleine oder mit dem Partner. Elf Prozent haben sich für ein Wohnheim entschieden.

    Diese Daten aus seiner inzwischen 18. Sozialerhebung hat das Deutsche Studentenwerk (DSW) mitgeteilt. Laut DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde rechnen die Studentenwerke in den kommenden Jahren aber mit einer steigenden Nachfrage nach Wohnheimplätzen: „Auf das deutsche Hochschulsystem kommen deutlich mehr und deutlich jüngere Studierende in zeitlich verdichteten Bachelor- und Master-Studiengängen zu.“

    Unübertroffen beliebt bei Studierenden: die WG. Archivfoto: Gunnar Bartsch

    Mit einer durchschnittlichen Monatsmiete von 201 Euro einschließlich aller Nebenkosten sei das Wohnheim die mit Abstand günstigste Wohnform für Studierende. Im Bundesdurchschnitt geben Studierende im Monat 266 Euro für die Miete aus. Die 58 Studentenwerke in Deutschland bieten in ihren über 1.000 Wohnheimen bundesweit rund 180.000 Plätze.

    In der Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks können die studentischen Wohnformen bis 1953 zurückverfolgt werden. Die bis Mitte der 1960er-Jahre dominierende Untermiete ist zu Gunsten der eigenen Wohnung und der studentischen WG zur Bedeutungslosigkeit herabgesunken. Heute wohnen nur noch zwei von hundert Studierenden zur Untermiete.

    Die Studenten-WG ist ein Produkt der gesellschaftlichen Umwälzungen nach 1968. Im Vergleich zur Sozialerhebung des DSW von 2003 ist der Anteil der Studierenden, die in einer WG leben, von 22 auf 25 Prozent gestiegen. Die 23 Prozent der Studierenden, die bei ihren Eltern leben, scheinen das „Hotel Mama“ eher als Notlösung zu sehen: Laut Sozialerhebung sind sie am unzufriedensten mit ihrer Wohnsituation.

    Die 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks im Internet: www.sozialerhebung.de

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    Mörike-Vertonungen von Distler und Wolf

    Logo des Collegium Musicum VocaleDas Institut für Musikwissenschaft veranstaltet in seiner Reihe „Musik im Gespräch“ ein Konzert, bei dem unter dem Titel „Nimmersatte Liebe“ Vertonungen von Gedichten Eduard Mörikes vorgestellt werden. Der besondere Reiz des Konzerts besteht darin, dass den berühmten Kunstliedern von Hugo Wolf Vertonungen derselben Gedichte für unterschiedliche Chorbesetzungen von Hugo Distler gegenübergestellt werden.

    Das Konzert findet am Mittwoch, 25. Juli, um 20.00 Uhr im Toscanasaal der Würzburger Residenz statt. Solisten sind Judith Bergmann und Axel Humbert, begleitet von Michaela Schlotter am Klavier. Es singt das Collegium Musicum Vocale Würzburg unter der Leitung von Rudolf Dangel. Die Moderation übernimmt Dr. Hansjörg Ewert.

    Zu dem Konzert sind alle Musikfreunde eingeladen, besonders auch die Studierenden der Universität. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zum Programm und zu anderen musikalischen und musikwissenschaftlichen Veranstaltungen gibt es bei Professor Ulrich Konrad, ulrich.konrad@mail.uni-wuerzburg.de

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    „Elsaner“ wählen neuen Präsidenten

    Am Freitag, 27. Juli, findet an der Universität Würzburg eine außerordentliche Generalversammlung von ELSA Deutschland statt. Der Verein – nach eigener Aussage die „größte unabhängige Jurastudentenvereinigung der Welt“ – will dabei einen Präsidenten für seinen Bundesvorstand wählen sowie weitere freie Ämter besetzen. Zu der Tagung erwartet das ausrichtende ELSA-Würzburg-Team um die 80 Teilnehmer. Nach dem offiziellen Teil stehen eine Stadtführung, ein Essen inklusive Weinprobe und die Übergabeparty auf dem Programm. Am Samstag verabschieden die Würzburger „Elsaner“ ihre Gäste mit einem Frühstück in der Stadtmensa des Studentenwerks. Die Generalversammlung ist bereits die vierte Tagung von ELSA Deutschland in Würzburg.

    ELSA, The European Law Students' Association, bietet Jurastudenten, Referendaren und jungen Juristen die Möglichkeit, sich zu engagieren und weiterzubilden. Zum Programm gehören studienbegleitende akademische als auch stark praxisbezogene Aktivitäten inklusive Auslandserfahrung, internationaler Kommunikation, Organisation von Projekten und Soft Skills. Dem Verein gehören rund 30.000 Mitglieder an über 220 Universitäten in 36 Ländern an.

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    Studienpreis für exzellente Dissertationen

    Plakat zur Preisausschreibung der Körber-StiftungDie Körber-Stiftung (Hamburg) hat ihren Deutschen Studienpreis neu konzipiert: Wurden bislang unter anderem auch studentische Seminar- und Diplomarbeiten sowie weitere wissenschaftliche Werke ausgezeichnet, so geht der Preis jetzt nur noch an „exzellente Dissertationen von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung“. Die besten drei Arbeiten werden künftig außerdem mit je 30.000 Euro gewürdigt. Damit gehöre der Deutsche Studienpreis künftig zu den am höchsten dotierten Nachwuchspreisen in Deutschland, teilt die Stiftung mit. Insgesamt wird ein Preisgeld von 100.000 Euro vergeben.

    Neu ist auch, dass der Wettbewerb ab sofort ohne Rahmenthema ausgeschrieben wird. Nach wie vor steht er jedoch Wissenschaftlern aus allen Fachrichtungen offen. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 1. März 2008. „Wir fordern junge Wissenschaftler dazu auf, uns den gesellschaftlichen Wert ihrer Forschungsleistung verständlich und überzeugend darzulegen“, so Projektleiter Matthias Mayer. Damit sei nicht nur Anwendungs-, sondern auch Orientierungswissen gemeint, denn: „Wir suchen nicht nach der reinen Nützlichkeit.“

    Weitere Informationen sind im Internet zu finden: www.studienpreis.de

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    Personalia

    Prof. Dr. Horst Dreier, Lehrstuhl für Rechtsphilosophie, Staats- und Verwaltungsrecht, ist zum Mitglied der Sektion „Kulturwissenschaften“ der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt worden.

    Prof. Dr. Detlef M. Hansen, Lehrstuhl für Sonderpädagogik III – Sprachheilpädagogik, wurde von der Mitgliederversammlung der Deutsch‑Iberischen Gesellschaft Würzburg am 14. Juli zum Vize-Präsidenten gewählt.

    Prof. Dr. Guido Hertel, Institut für Psychologie, hat einen Ruf auf eine W3-Professur an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster erhalten.

    Dienstjubiläen

    25 Jahre

    Maria Holmes, Klinischer Wirtschafts- und Reinigungsdienst, am 23. Juli

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