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    einBLICK - Online-Magazin der Universität Würzburg


    Ausgabe 31 vom 4. September 2007


    Schülerlabors und Atlas-Projekt

    Thomas Trefzger lehrt Physik und ihre Didaktik

    Unsichtbares sichtbar machen. So hieß das Thema im Juli bei „Physik am Samstag“. An diesem Vormittag stellte sich der neue Physikdidaktiker Thomas Trefzger auch dem außeruniversitären Würzburger Publikum vor. Er sprach vor Lehrern, Schülern und anderen Interessierten über Teilchenphysik – also über die innerste Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie über die fundamentalen Kräfte im Universum.

    Professor Thomas TrefzgerProfessor Trefzger (Foto privat) hat seit Juni als Nachfolger von Dieter Heuer an der Uni Würzburg den Lehrstuhl für Physik und ihre Didaktik inne. Er wurde 1966 in Wehr in Südbaden geboren und studierte an der Uni Freiburg Physik auf Diplom sowie Lehramt (Mathematik, Physik, Germanistik). Seine Promotion schloss er 1996 in Freiburg ab. Danach ging er als wissenschaftlicher Assistent an die Uni München, wo er sich habilitierte. Ende 2001 dann wechselte er an die Uni Mainz, wo er bis zu seiner Berufung nach Würzburg tätig war.

    Trefzger schlug zuerst eine reine Forscherlaufbahn ein. Seit der Diplomarbeit hatte er immer wieder Aufenthalte an Großforschungseinrichtungen absolviert, an denen die Geheimnisse der Elementarteilchen ergründet werden. Er arbeitete am CERN in Genf, beim DESY in Hamburg, im Fermilab in den USA. Seit seiner Zeit an der Uni München wirkt er am Mammut-Projekt Atlas mit. Mit diesem Teilchendetektor sollen am CERN, dem Europäischen Labor für Elementarteilchenphysik, ab 2008 Quarks und Leptonen untersucht und erstmals ein spezielles Teilchen nachgewiesen werden, das Higgs-Boson. Aufgebaut wird das Experiment von rund 2.000 Wissenschaftlern und Ingenieuren aus 35 Ländern.

    Als er nach Mainz ging, übernahm er dort auch die Ausbildung der angehenden Physiklehrer. Weil die Teilchenphysik ein wichtiges Gebiet der modernen Physik ist, überlegte Trefzger, wie man sie den Schülern im Unterricht mit Experimenten nahebringen kann. Auf diesem Feld hat er schon etliche Ideen in die Tat umgesetzt. Hier nur ein Beispiel: Mit Matthias Fuidl entwickelte er ein Experiment, das gleichzeitig den Zugang zur Teilchenphysik, zur Relativitätstheorie, zum Cherenkov-Effekt und zur Statistik möglich macht. Eine mit Wasser gefüllte, innen verspiegelte Thermoskanne, ein Photo-Multiplier und eine selbst gebaute Impulswandler-Elektronik: Damit lassen sich im Schulunterricht Elementarteilchen namens Myonen und deren Lebensdauer nachweisen.

    In Mainz gehörte Trefzger zwei Kommissionen an, die sich mit allen Fragen zur Lehrerausbildung befassen. Besonders stark war er an der Entwicklung des Studienplans für den dortigen Bachelor-Master-Studiengang beteiligt. Mit seinen Staatsexamenskandidaten hat er unter anderem Schülerlabors für die Mittel- und Oberstufe konzipiert. Das will er auch mit den angehenden Lehrern in Würzburg tun. „Die Studierenden sollen Konzepte für den Unterricht entwickeln und gleich an den Schülern testen“, beschreibt der neue Professor das Ziel. Betreuen wird er auch Diplomanden und Doktoranden, die bei ihm am Atlas-Experiment mitforschen können.

    Aktiv beteiligte sich der Physiker in Mainz an der Lehrerfortbildung und in der Öffentlichkeitsarbeit. Er organisierte jedes Jahr einen Tag der offenen Tür für Oberstufenschüler sowie mit einem Kollegen die Vortragsreihe „Physik am Samstagmorgen“. Über „Albert Einstein und das Licht“ sprach er vor 1.200 Zuhörern bei der Mainzer Kinder-Uni. Und für den alljährlich stattfindenden Mainzer Wissenschaftsmarkt entwickelte er immer wieder Experimente, um die Physik für ein Laien-Publikum interessant darzustellen. Dieses Engagement möchte er in Würzburg fortsetzen. Eines seiner Ziele hier ist die Einrichtung eines Science Center – einer Art Wissenschaftsmuseum mit physikalischen und naturwissenschaftlichen Exponaten und Experimenten für Jung und Alt.

    Kontakt: Prof. Dr. Thomas Trefzger, T (0931) 888-5786, l-didaktik@physik.uni-wuerzburg.de

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    Mehr Fernbedienung via Internet

    Neues DFG-Schwerpunktprogramm zur Regelungstheorie

    Wenn eine Druckmaschine in Südamerika mit einem Defekt stillsteht, dann ist es schon heute keine Utopie mehr, dass ein Techniker von Würzburg aus den Schaden über das Internet analysiert und behebt. Muss es in einer solchen Situationen allerdings sehr schnell gehen, sind die Grenzen der heutigen Technik rasch erreicht.

    Verzögerungen und Störungen bei der Datenübertragung und das schwierige Zusammenspiel von Konzepten der Regelungstheorie mit denen der Telekommunikation haben bisher verhindert, dass es bei der Fernbedienung von Maschinen via Telekommunikationsverbindungen weiter reichende Anwendungen gibt. Auf diesem Feld liegt ein großes wirtschaftliches Potenzial brach. An dessen Erschließung arbeiten die bundesweit führenden Forschungsinstitutionen seit dem Sommer 2007 im Schwerpunktprogramm „Regelungstheorie digital vernetzter dynamischer Systeme“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

    Von der Universität Würzburg sind die Forschungsgruppen der Professoren Uwe Helmke und Fabian Wirth, beide aus der Mathematik, sowie von Klaus Schilling (Robotik und Telematik) beteiligt. Die DFG stellt ihnen in den kommenden drei Jahren 500.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Für die Teilnahme an dem Schwerpunktprogramm haben sich die Würzburger Wissenschaftler durch umfangreiche Vorarbeiten in der mathematischen Systemtheorie und durch Anwendungen in der Robotik und Telematik qualifiziert – unter anderem durch den Würzburger Satelliten UWE-1, der seit 2005 im All ist und über Internetprotokolle fernbedient wurde.

    Der Kleinstsatellit UWE-1 (Universität Würzburg Experimentalsatellit) wurde über Internet fernbedient. Bild: Institut für Informatik

    Ausgehend von theoretischen Ansätzen der Regelungstechnik und der mathematischen Kontrolltheorie wollen die Forscher eine neue Regelungstheorie entwickeln, mit der sie zukünftige digital vernetzte dynamische Systeme modellieren, analysieren und entwerfen können. „Das erfordert eine völlig neue Kombination von Methoden der Regelungstheorie mit solchen der Informations- und Kommunikationstechnik“, sagt Helmke. Insbesondere müssten Methoden erarbeitet werden, um die Funktionsfähigkeit der Regelung trotz des schwer vorhersagbaren Verhaltens des Informationsnetzes zu gewährleisten.

    Zudem ermögliche die Flexibilität der Informationskopplungen mit Blick auf neu hinzutretende oder nicht mehr verwendete Informationskanäle neuartige Regelungsfunktionen, für die Modellierungs- und Entwurfsverfahren zu entwickeln sind. Dies betrifft laut Helmke die gesamte Breite ingenieurwissenschaftlicher Fragestellungen von der Modellbildung über die Zustandsbeobachtung und Prozessüberwachung bis zur Reglersynthese. Auch die Entwicklung neuartiger Kommunikationsprotokolle zur Unterstützung der Regelungsansätze solle untersucht werden.

    Koordiniert wird das neue DFG-Schwerpunktprogramm (http://spp-1305.atp.rub.de/index1.html) von Professor Jan Lunze vom Lehrstuhl für Automatisierungstechnik und Prozessinformatik an der Universität Bochum. Darüber hinaus sind in Bayern auch Mathematiker der Universitäten Augsburg und Bayreuth beteiligt. Weitere Informationen: Prof. Dr. Uwe Helmke, T (0931) 888-5003, helmke@mathematik.uni-wuerzburg.de

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    Die Uni in den Medien

    Die fein behaarten Köpfe voran, je ein Beinchen auf den Rand der Brutzellen gepresst – das Schlüpfen zweier Bienenmännchen ist in der Ausgabe des Magazins Stern vom 16. August auf einem großformatigen Foto festgehalten. Sehr beeindruckend sind auch die übrigen Bienen-Bilder auf insgesamt 19 Seiten. So viel Platz nämlich hat die Zeitschrift einer Geschichte über die Bienenforschung an der Uni Würzburg eingeräumt. Darin berichtet sie über die Forschungserfolge von Professor Jürgen Tautz und seinem Team.

    Auch in anderen überregionalen Zeitungen und Zeitschriften war die Universität in den vergangenen Wochen gut vertreten. Das Magazin Wissen der Süddeutschen Zeitung etwa widmete sich in seiner Ausgabe Nummer 17 einer Ernährungsstudie, die an der Frauenklinik läuft. Dort testen Melanie Schmidt und Ulrike Kämmerer, wie sich eine fettreiche Ernährung, eine so genannte ketogene Diät, bei Krebspatienten auswirkt. Über diese Studie hatte kurz zuvor auch das Bayerische Fernsehen berichtet.

    Die Brände in Griechenland waren für die Süddeutsche Zeitung der Anlass, auf ihren Feuilleton-Seiten ein Interview mit Professor Ulrich Sinn zu drucken. Der Würzburger Archäologe gilt als einer der besten Kenner Olympias, und diese antike Stätte auf dem Peloponnes war Ende August von der Brandkatastrophe bedroht.

    Sehr präsent in den Medien war auch das Würzburger Robotik- und Telematik-Team von Professor Klaus Schilling. Der hatte gemeinsam mit der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen lanciert über den Wettbewerbserfolg seines Roboterfahrzeugs Merlin und über eine internationale Robotik- und Telematik-Konferenz Ende August im Institut für Informatik. Unter anderem weil es bei der Tagung auch ein öffentliches Roboter-Schaufahren gab, waren die Medien daran sehr interessiert. Die Nachrichtenagenturen dpa und ddp stiegen mit einer größeren Berichterstattung ein, die Süddeutsche Zeitung schrieb darüber, Antenne Bayern wurde ebenso vorstellig wie Aktiv, eine Münchener Wirtschaftszeitung für Arbeitnehmer – um nur einige Beispiele zu nennen.

    Eine Pressemitteilung der Uni, in der es um die Aufklärung von Schlüsselprozessen bei Lungenkrebs ging, schlug sich unter anderem in der Zeitschrift Ärztliche Praxis und in der Online-Ausgabe des Chemiereport (Österreich) nieder. Professor Ulf R. Rapp und Rudolf Götz hatten zuvor dieses Ergebnis ihrer Forschung im Fachblatt Cancer Cell veröffentlicht.

    Durch die Vermittlung des emeritierten Professors Franz-Christian Czygan (Pharmazeutische Biologie) schließlich übernahmen die Zeitschrift für Phytotherapie und die Deutsche Apotheker-Zeitung einen Bericht aus der Unizeitschrift Blick. So wurde die Ausstellung „Pomona Franconica – Früchte für den Fürstbischof“ der Universitätsbibliothek einem einschlägigen Fachpublikum näher.

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    Hohe Auszeichnung für Theodor Berchem

    Professor Theodor BerchemDer langjährige Präsident der Universität Würzburg, Professor Theodor Berchem, hat am Montag vom bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht bekommen. Damit wurde das zwanzigjährige Engagement Berchems als Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gewürdigt, dem eine neunjährige Tätigkeit im Präsidium der Westdeutschen Rektorenkonferenz, darunter von 1983 bis 1987 auch als deren Präsident, vorausgegangen war. Die Uni Würzburg leitete der Romanist 27 Jahre lang, von 1975 bis 2003.

    Als Präsident des DAAD scheidet Berchem (Foto privat) zum Ende seiner fünften Amtsperiode im Dezember 2007 aus. Unter seiner Führung hat sich der Austauschdienst mit zuletzt 55.000 Geförderten und einem Jahresetat von 270 Millionen Euro „zur weltweit größten Organisation für wissenschaftliche Zusammenarbeit und akademischen Austausch“ entwickelt. So teilt es der DAAD mit. Zu den wichtigsten Schwerpunkten von Berchems Amtszeit gehörten die Integration der neuen Bundesländer in den weltweiten internationalen Austausch, die Öffnung nach Osteuropa, der Aufbau der Bildungsprogramme der EU, für die der DAAD als nationale Agentur tätig ist, und die Entwicklung eines systematischen Marketings für den Studien- und Forschungsstandort Deutschland. Schon im Juni dieses Jahres wurde Berchem von der DAAD-Mitgliederversammlung zum Ehrenpräsidenten gewählt.

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    Dialektforscher mit Kamera und Mikrofon

    Schüler präsentierten ihre Ergebnisse bei Mini-Kongress

    Zwei Mal besuchten die Mitarbeiter des Unterfränkischen Dialektinstituts die Schulen, ein Mal waren die Schüler an der Uni zu Gast. Dann zogen die jungen Forscher in ihren Heimatorten mit einem Fragebogen los und ergründeten die verschiedenen Dialekte. Zu guter Letzt stellten sie ihre Ergebnisse im Juli auf einem Mini-Kongress an der Universität vor.

    Fränki – Schüler in Unterfranken erforschen ihren Dialekt.“ So heißt das Projekt, das am Unterfränkischen Dialektinstitut (UDI) angesiedelt ist. Die finanzielle Unterstützung dafür kommt vom Bezirk Unterfranken und der Robert-Bosch-Stiftung (Stuttgart). In ihren Grußworten zum Kongress betonten Professor Norbert Richard Wolf vom UDI und Bezirksrat Martin Umscheid, welch hohe Bedeutung der Dialekt für junge Menschen haben sollte.

    Danach waren die Schüler an der Reihe. Pro Klasse waren zwei bis drei Jung-Forscher mit ihren Lehrern in den Mehrzwecksaal im Mensagebäude am Hubland gekommen, um auf unterschiedlichste Weise ihre Forschungsergebnisse vor einer Jury zu präsentieren. Etwa 15 Minuten sollten die Vorträge dauern. Darin zeigten die Achtklässler, dass sie nicht nur in der Lage sind, ihren heimatlichen Dialekt zu erforschen, sondern dass sie ihn auch noch sprechen. Das veranlasste Atje Drexler von der Bosch-Stiftung zu einer fast wehmütigen Aussage: „Ich bin ganz schön neidisch auf Euch, weil Ihr das Glück habt, zweisprachig aufzuwachsen.“

    Die Schüler stellten ihre Ergebnisse nicht nur mit Hilfe von Powerpoint-Präsentationen vor, sondern gestalteten ihren Auftritt zusätzlich mit selbst gedrehten Filmen oder selbst aufgenommenen Hörbeispielen, die sie während der Befragungen gemacht hatten. Zwei Schülerinnen hatten sogar ihre T-Shirts mit dem Fränki-Schriftzug bedruckt. Als besonders gelungen erwies sich auch die Idee, die aufgestellte Forschungshypothese in Gedichtform vorzutragen.

    Diese Originalität machte es der Jury besonders schwer, sich eindeutig für drei Gewinner zu entscheiden. Professor Wolf beschloss darum kurzerhand, den dritten Platz zwei Mal zu vergeben. Den mit 500 Euro dotierten ersten Preis gewann die Klasse 8b des Jack-Steinberger-Gymnasiums aus Bad Kissingen mit ihrem Lehrer Wolfgang Hofmann. Der zweite Preis in Höhe von 300 Euro ging an die 8b des Friedrich-List-Gymnasiums aus Gemünden (Lehrerein: Sandra Walz). Über die beiden dritten Preise mit jeweils 200 Euro freuten sich die Klasse 8b des Spessart-Gymnasiums Alzenau, die mit ihrer Lehrerin Karin Stock gekommen war, und die Klasse 8d des Gymnasiums Wiesentheid mitsamt ihrem Lehrer Rudolf Baumgarten.

    Bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Frankenstube der Mensa ging der nicht nur für die Schüler und Lehrer, sondern auch für die Mitarbeiter des UDI aufregende Mini-Kongress zu Ende. „Wir waren nicht nur von dem beeindruckt, was die Schüler präsentierten, sondern auch von der Art, wie sie ihre Ergebnisse vorgestellt haben“, sagt Monika Fritz-Scheuplein. Besonders gefreut habe sich das UDI-Team über das Resümee, das die meisten Schüler und Lehrer nach dem ersten Fränki-Projekt-Jahr zogen: „Es war für sie Alle zwar sehr arbeitsintensiv, aber auch lehrreich – und sie würden gerne wieder mitmachen!“

    Im vergangenen Schuljahr haben an Fränki insgesamt zehn Klassen aus der 8. Jahrgangsstufe dieser unterfränkischen Gymnasien teilgenommen: 8c des St.-Ursula-Gymnasiums Würzburg, 8b des Jack-Steinberger-Gymnasiums Bad Kissingen, 8a des Gymnasiums Marktbreit, 8b des Friedrich-List-Gymnasiums Gemünden, 8d des Gymnasiums Wiesentheid, 8a und 8b des Johannes-Butzbach-Gymnasiums Miltenberg, 8b des Spessart-Gymnasiums Alzenau sowie die 8b und 8d des Hermann-Staudinger-Gymnasiums Erlenbach.

    In der Jury saßen: Professor Dr. Norbert Richard Wolf, Bezirksrat Martin Umscheid, Atje Drexler von der Robert-Bosch-Stiftung, Gymnasiallehrer Dr. Christian Grimm und UDI-Mitarbeiterin Dr. Almut König. Weitere Informationen über das UDI gibt es im Internet unter www.unterfraenkisches-dialektinstitut.de

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    Virtuelle Dame beantwortet Fragen

    Neuer Beratungsservice des DAAD

    Deutsche Studierende, Graduierte und junge Wissenschaftler, die ihr Studium oder ihre Forschungsarbeiten durch internationale Erfahrungen bereichern wollen, können einen neuen Beratungsservice nutzen – Luzie hilft ihnen dabei, die ersten Schritte und Vorbereitungen zu planen.

    Luzie ist die virtuelle Beraterin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), die Interessierte kompetent und mit lebhafter Mimik in allen Fragen rund um Studien- und Forschungsaufenthalte oder Praktika im Ausland berät. Nach einer mehrmonatigen Testphase wurde sie auf den Internetseiten des DAAD-Informationsangebotes für Deutsche platziert. Seitdem absolviert sie laut Mitteilung des Austauschdienstes ein intensives Arbeitsprogramm: Die Zahl der Anfragen liege zurzeit bei durchschnittlich 15.000 pro Monat – Tendenz steigend.

    Bild von LuzieDie hohen Besucherzahlen und die Auswertung der Dialogprotokolle würden zeigen, so der DAAD, dass die rothaarige Luzie ihre Aufgabe effizient erfülle und die Ratsuchenden mit genau den grundlegenden und weiterführenden Informationen versorge, die sie zur Planung ihres Vorhabens im Ausland benötigen. Über 80 Prozent der Anfragen beziehen sich auf Studium, Praktikum und Sprachkurse im Ausland sowie die Förderungsmöglichkeiten. Luzies Antworten werden durch eine Wissensdatenbank erzeugt, deren Informationsbasis fortlaufend ergänzt und erweitert wird. Die technische Umsetzung liegt bei der Artificial Solutions Germany GmbH (Hamburg).

    Luzie soll durch einen verbesserten Zugriff auf die Informationsangebote des DAAD die Kampagne ,,go out! studieren weltweit“ ergänzen, die gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung im September 2006 initiiert wurde, um noch mehr deutsche Studierende als bisher für einen Auslandsaufenthalt zu interessieren und den Internationalisierungsgrad des akademischen Nachwuchses in Deutschland langfristig weiter zu erhöhen. Zu Luzie geht es hier: http://www.go-out.de/

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    Therapie für Kinder und Mütter mit ADHS

    In der Schule werden sie als schwierig eingestuft, ihren Eltern bereiten sie oft schlaflose Nächte: Kinder, die am Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) leiden. Mit einer Therapiestudie soll am Klinikum der Uni Würzburg nun geklärt werden, ob der Behandlungserfolg steigerungsfähig ist, wenn von ADHS betroffene Mütter mitbehandelt werden.

    Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie wird von der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Kooperation mit der ADHS-Ambulanz für Erwachsene an der Klinik für Psychiatrie durchgeführt. Nach einer ausführlichen Diagnostik von Mutter und Kind erfolgt die Therapie in zwei Phasen: Die erste findet mit der Mutter statt, die zweite beinhaltet, parallel zur Behandlung des Kindes, ein intensives Elterntraining. Aufgrund des umfangreichen Therapieprogramms sind ein bis zwei Termine pro Woche nötig.

    Wer an der Studie teilnehmen will, muss bestimmte Kriterien erfüllen: Die Kinder sollten zwischen sechs und zwölf Jahre alt sein und – das ist Voraussetzung – an keiner schweren Depression oder an Autismus leiden. Die Mütter dürfen keine neurologischen oder internistischen Erkrankungen haben, wie Krampfanfälle oder Diabetes. Sie dürfen auch keine Psychopharmaka einnehmen und nicht untergewichtig sein. Außerdem sollten sie keine Schwangerschaft planen.

    Interessierte Familien können sich in der Ambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Würzburg melden unter T (0931) 201-78600. Ansprechpartner sind Dr. Thomas Jans oder Diplom-Psychologin Melanie Werner. Weitere Informationen zur Studie finden sich in einem Flyer (pdf, 1,68 MB) sowie auf der Homepage der Klinik unter www.klinik.uni-wuerzburg.de/kjp, dort über die Links „Forschung“, „ADHD“ und „Forschungsverbund Psychotherapie ADHS“.

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    Chirurg und Experte für Klinikstrukturen

    Professor Arnulf Thiede wurde 65

    Für den Medizinprofessor Arnulf Thiede von der Uni Würzburg war es die wohl größte organisatorische Herausforderung in seiner Laufbahn: federführend die Planung und den Neubau des Zentrums für Operative Medizin (ZOM) voranzutreiben und dann mit seiner Chirurgischen Klinik in das neue Haus umzuziehen – bei laufendem Betrieb. Das Alles nahm ihn 13 Jahre lang in Anspruch, bis das Zentrum schlussendlich 2004 eingeweiht wurde. Die ersten zwei Jahre war er dann geschäftsführender Direktor des neuen Klinikums.

    Der Umzug seiner Klinik ins ZOM verlief damals geradezu bilderbuchmäßig: Er ging im Laufe eines Tages planmäßig und ohne Probleme vonstatten. Daran dachte Thiede ganz sicher am Montag, den 20. August, zurück, als er seinen 65. Geburtstag feierte – und an solchen Tagen gehören Rückblicke auf Vergangenes einfach dazu.

    Professor Arnulf ThiedeArnulf Thiede (Foto privat), ein gebürtiger Berliner, wuchs in Schleswig-Holstein auf. Er studierte ab 1962 Medizin in Kiel, Frankfurt, Tübingen und Berlin. 1970 trat er die Weiterbildung in der Chirurgischen Universitätsklinik in Kiel an. Dort habilitierte er sich sechs Jahre später und wurde Oberarzt, 1983 dann Leitender Oberarzt und 1985 schließlich Stellvertreter des Klinikdirektors.

    Während dieser Zeit absolvierte er vier mehrmonatige Studienaufenthalte in den USA. Außerdem wirkte er an Universitäten in Thailand als wissenschaftlicher Berater und an der Jichi-Universität in Japan als Gastprofessor. Heute pflegt Thiede wissenschaftliche Kontakte mit Universitäten in Brasilien, der Ukraine, Japan, USA und Großbritannien.

    In Kiel baute der Chirurg eine Arbeitsgruppe für experimentelle Transplantationsforschung und ein klinisches Transplantationszentrum auf. Er befasste sich auch mit dem Ersatz von Magen und Enddarm nach der operativen Entfernung von Tumoren. Zudem griff er interdisziplinäre Konzepte der Krebstherapie für sein Fachgebiet auf.

    Ab 1988 war Thiede chirurgischer Chefarzt in Neumünster, dem größten Lehrkrankenhaus der Uni Kiel. 1991 wurde er dann auf den Würzburger Lehrstuhl für Chirurgie berufen. Hier führte er die Laparoskopie ein, besser bekannt unter dem Schlagwort „Schlüsselloch-Chirurgie“. In den 90er-Jahren wurde unter seiner Leitung in Würzburg erstmals die Transplantation von Lebern und Bauchspeicheldrüsen verwirklicht.

    Der Professor trieb auch chirurgische Rekonstruktionsverfahren mit Hilfsmitteln wie Nahtverfahren, Klammer- und Kompressionsnähten voran. 1991 gründete er eine Arbeitsgruppe zur Erforschung von Funktionsstörungen des Verdauungstraktes, 1994 eine Arbeitsgruppe für die mikrochirurgische experimentelle Transplantationsforschung. Letztere befasst sich unter anderem mit Transplantations- und Operationstechniken oder mit der Rolle der Stammzellen bei der so genannten Toleranzinduktion. Weitere Forschungsgruppen untersuchen die Entstehung und Therapie von Tumoren des Magen-Darm-Traktes.

    Thiede hat bislang insgesamt 700 Originalarbeiten publiziert und 13 Bücher geschrieben. An der Uni Würzburg betreute er bislang 31 Habilitationen; unter seiner Leitung brachte die Klinik 26 Chefärzte hervor. Die Evangelische Fakultät der Universität Curitiba in Brasilien verlieh ihm 2004 den Titel Professor honoris causa – mit den dortigen Medizinern kooperiert Thiede seit Beginn der 90er-Jahre. Als eine Folge dieser Zusammenarbeit konnte in Curitiba ein Zentrum für die Behandlung von Reflux-Krankheiten etabliert werden. Bei diesen Leiden fließt Mageninhalt zurück in die Speiseröhre, was Krebs auslösen kann.

    In den vergangenen Jahren hat sich der Professor verstärkt mit der Organisation und Struktur von Kliniken befasst. 2005 wurde er zum Beispiel bei der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie Vorsitzender der Strategiekommission für Krankenhausstrukturen. Im November 2007 wird er in Würzburg das Symposion „Strukturentwicklungen von Krankenhäusern“ organisieren, das er selbst initiiert hat.

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    Firma mit dem besten Internet-Auftritt gesucht

    Für kleine und mittelständische Unternehmen ist der Auftritt im Internet heutzutage ein Muss. Auf diese Weise stellen sich die Firmen ihren Geschäftspartnern und potenziellen Kunden vor, und oft dient ihnen das Internet auch als zusätzlicher Vertriebskanal. Das Mainfränkische Electronic Commerce Kompetenzzentrum (MECK) sucht jetzt in der Region Mainfranken nach den besten Firmenauftritten im WWW.

    Zielgruppe des Wettbewerbs sind kleine und mittlere Unternehmen aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung aus Mainfranken, die bis zu 250 Mitarbeiter haben und einen Jahresumsatz von 50 Millionen Euro nicht überschreiten. Eine Jury bewertet, wie gut die Kandidaten ihre Zielgruppen im Internet ansprechen. Die Aufbereitung der Informationen über Produkte und Dienstleistungen ist dabei genau so bedeutsam wie die technische Umsetzung des Auftritts.

    Wer sich an dem Wettbewerb beteiligt, kann letzten Endes sogar bundesweit für Aufsehen sorgen. Zuerst werden nämlich in Mainfranken und in Oberfranken jeweils drei regionale Preisträger ermittelt. Aus diesem Kreis kürt die Jury dann die drei Firmen mit den besten Internet-Auftritten als Bayern-Sieger. Die wiederum sind automatisch für den bundesweiten Website Award 2007 nominiert, den das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) ausgeschrieben hat. Insgesamt 6.000 Euro sind als Preisgeld ausgelobt. Zusätzlich wird in Zusammenarbeit mit den Medienpartnern Computerwoche und Handelsblatt online ein Publikumspreis vergeben.

    Interessenten können sich ab sofort über diesen Link für den Wettbewerb anmelden:
    http://bayern.website-award.net/index.php?id=130

    Die Bewerbungsfrist endet am 30. September. Weitere Informationen zur Teilnahme, über die Bewertungskriterien und wichtige Termine finden sich im Internet unter: http://bayern.website-award.net/

    Das Mainfränkische Electronic Commerce Kompetenzzentrum wird getragen von der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt in Kooperation mit der Handwerkskammer für Unterfranken sowie dem Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik der Universität Würzburg. Weitere Informationen gibt es bei MECK-Mitarbeiter Christian Fuchs, T (0931) 3501-243, info@meck-online.de

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    Kosmologie-Experten in Würzburg

    Um die frühesten Momente des Universums, die der Erkenntnis des Menschen zugänglich sind, geht es bei der internationalen Konferenz „Initial Conditions in Cosmology“ an der Universität Würzburg. Rund 40 Experten aus 17 Ländern treffen sich hier auf Einladung des Würzburger Astroteilchenphysikers Jens Niemeyer.

    Die Tagung findet vom 4. bis 7. September in der Zehntscheune des Juliusspitals statt. Professor Niemeyer kündigt viele international angesehene Referenten an, unter anderem den Physikprofessor Alexander Vilenkin. Der Direktor des Instituts für Kosmologie an der Tufts University in Medford (USA) forscht auf seinem Gebiet seit 25 Jahren.

    „Er ist einer der derzeit profiliertesten Kosmologen im Bereich des sehr frühen Universums und der Quantenkosmologie“, so Niemeyer über seinen Fachkollegen. Vilenkin hat zum Beispiel die Theorien über die so genannte Ewige Inflation und die Quantenerzeugung des Universums aus dem Nichts mit erarbeitet. Von ihm stammen auch wichtige Arbeiten über kosmologische Defekte, die so genannten kosmischen Strings.

    Die Tagung wird von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung gefördert. Weitere Informationen: Prof. Dr. Jens Niemeyer, T (0931) 888-5033, niemeyer@astro.uni-wuerzburg.de Mehr dazu auch im Internet: http://www.initial-conditions.com

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    Proteomics Workshop 2007

    Vom 9. bis 12. September bietet die Arbeitsgruppe von Albert Sickmann am Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin zum fünften Mal ihren Proteomics Workshop an. Der Kurs bietet ein praktisches Training zu Themen wie nano HPLC, LC-MALDI, 2D-PAGE, DIGE und Massenspektrometrie-basierter Quantifizierung, aber auch Phosphorylierungs-Analyse. Für Proteomics-Einsteiger wird ein spezieller Kursteil angeboten, der einen Überblick über die typischen Techniken gibt. Es gibt nur noch wenige Plätze im praktischen Kurs, dafür sind aber alle herzlich eingeladen zu Vorträgen führender Proteomforscher. Über die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet berichten: Dr. Friedrich Lottspeich (MPI für Biochemie, Martinsried), Prof. Dr. Ole N. Jensen (Dänemark), Professor Dr. Joel Vanderkerckhove (Belgien) und Prof. Dr. Nick Morice (Großbritannien). Das genaue Programm gibt es unter: http://www.proteomics-workshop.de/

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    Weiterbildung: Angebote im Oktober

    Im Rahmen des universitären Weiterbildungsprogramms (Internet: www.uni-wuerzburg.de/fuer/beschaeftigte/fortbildung/) werden im Oktober nachstehende Veranstaltungen angeboten. Falls keine andere Kontaktadresse aufgeführt ist, können sich Interessenten verbindlich per E-Mail anmelden bei brigitte.grieb@uni-wuerzburg.de Bitte immer mit genauer Bedienstetenadresse und Telefonnummer sowie unter Berücksichtigung der jeweiligen Termine – Anmeldeschluss!

    Vorlesungen gestalten

    Zielgruppe: Beschäftigte der Universität (insbesondere Nachwuchswissenschaftler). Termine: Montag, 8. Oktober, 13.30 bis 19.00 Uhr, Dienstag, 9. Oktober, 9.00 bis 18.00 Uhr. Ort: Universitätsgebäude Marcusstraße 9 – 11, Seminarraum, 1. Stock. Anmeldung bis 11. September. Teilnehmergebühr: 50 Euro

    Effektiv lehren

    Selbstmanagement für wissenschaftliche Mitarbeiter. Zielgruppe: Beschäftigte der Universität (insbesondere Nachwuchswissenschaftler). Termine: Mittwoch, 10. Oktober, 13.30 bis 19.00 Uhr, Donnerstag, 11. Oktober, 9.00 bis 18.00 Uhr. Ort: Universitätsgebäude Marcusstraße 9 – 11, Seminarraum, 1. Stock. Anmeldung bis 14. September. Teilnehmergebühr: 50 Euro

    Kreative Ideenfindung

    Kreativitätstechniken. Zielgruppe: Beschäftigte der Universität sowie anderer Behörden und Betriebe. Termin: Samstag, 13. Oktober, 9.00 bis 18.00 Uhr. Ort: Universitätsgebäude Marcusstraße 9 – 11, Seminarraum 1. Stock. Anmeldung bis 26. September.

    Sprache als Führungsinstrument

    Gezielte Argumentation und erfolgreiche Gesprächsführung. Zielgruppe: Beschäftigte der Universität sowie anderer Behörden und Betriebe. Termine: Donnerstag, 25. Oktober, 13.30 bis 19.00 Uhr, Freitag, 26. Oktober, 9.00 bis 18.00 Uhr. Ort: Universitätsgebäude Marcusstraße 9 – 11, Seminarraum 1. Stock. Anmeldung bis 8. Oktober.  Teilnehmergebühr: 128 Euro für Universitätsbedienstete, 142 Euro für externe Teilnehmer

    Brain Food – Essen mit Köpfchen

    Zielgruppe: Beschäftigte der Universität sowie anderer Behörden und Betriebe. Termin: Dienstag, 16. Oktober, 16.30 bis 18.00 Uhr. Ort: Neue Universität, Sanderring 2, Schulungsraum 405. Anmeldung bis 5. Oktober.

    Italienisch F 1

    Zielgruppe: Beschäftigte der Universität sowie anderer Behörden und Betriebe. Beginn: 10. Oktober, 12 Doppelstunden, jeweils mittwochs von 17.15 bis 18.45 Uhr. Ort: Neue Universität, Sanderring 2, Schulungsraum 405. Anmeldung bis 17. September. Teilnehmergebühr: 70 Euro für Universitätsbedienstete, 85 Euro für externe Teilnehmer.

    Laborstammtisch

    Thema: Moderne Urindiagnostik: Das „Urinsediment“ ohne Mikroskop. Zielgruppe: Laborpersonal sowie alle Interessierte. Termin: Donnerstag, 25. Oktober, 19.00 Uhr. Ort: Nebenzimmer der Gaststätte Luisengarten.

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    Personalia

    Die Lehrbefugnis von PD Dr. Wiebke Arlt, Medizinische Fakultät, wurde mit Wirkung vom 19.07.2007 widerrufen.

    Dr. Andreas J. Bartsch, Abteilung für Neuroradiologie des Instituts für Röntgendiagnostik, wurde vom Scientific Award Committee der Europäischen Gesellschaft für Neuroradiologie (ESNR) der „Lucien Appel Prize of the ESNR for 2007“ zugesprochen. Der mit 4.000 € dotierte Preis wird ihm am 21.09.2007 in Genua überreicht.

    Prof. Dr. Ludger Basten, Institut für Geographie, wird weiterhin vom 01.08.2007 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 29.02.2008, auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der Besoldungsgruppe W 3 für Geographie II, insbesondere Kulturgeographie beschäftigt.

    Matthias Becker, Ltd. Regierungsdirektor, Zentralverwaltung, wurde mit Wirkung vom 10.08.2007 an das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst versetzt.

    PD Dr. Tobias Brixner, Physikalisches Institut, wurde mit Wirkung vom 16.07.2007 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Universitätsprofessor für Physikalische Chemie I an der Universität Würzburg ernannt.

    Prof. Dr. Andreas Dörpinghaus wurde mit Wirkung vom 13.07.2007 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Universitätsprofessor für Allgemeine Erziehungswissenschaft, Schwerpunkt: Theorien und Methoden der Pädagogik sowie Erwachsenenbildung an der Universität Würzburg ernannt.

    Prof. Dr. Stefan Engelhardt, Lehrstuhl für Pharmakologie, hat einen Ruf an die Universität Düsseldorf abgelehnt.

    Apl. Prof. Dr. Andreas Fallgatter, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, wird vom 01.10.2007 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 31.03.2008, auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der Bes.Gr. W2 für Psychiatrie beschäftigt.

    Prof. Dr. Helmut Flachenecker, Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte, wurde bei der Jahressitzung der Forschungsstiftung Bayerische Geschichte zum Vorsitzenden des Stiftungsrates gewählt.

    Dr. Susanne Grunewald, niedergelassene Ärztin in einer Hautarztpraxis in Kitzingen, wurde mit Wirkung vom 16.08.2007 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Dermatologie und Venerologie" erteilt.

    Prof. Dr. Christian Hannick, Lehrstuhl für Slavische Philologie, wurde im Juni 2007 zum korrespondierenden Mitglied der Slovenischen Akademie der Wissenschaften und Künste, Klasse für Philologie und Literaturwissenschaften, gewählt.

    Prof. Dr. Rupert Hochholzer wird vom 01.09.2007 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 30.09.2007 weiterhin auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der BesGr. W 3 für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur beschäftigt.

    Dr. Johannes Jung, Institut für Pädagogik, wird weiterhin für die Zeit vom 01.10.2007 bis 30.09.2008 Sonderurlaub unter Fortfall der Leistungen des Dienstherrn zur Wahrnehmung einer Vertretungsprofessur an der Universität Erlangen-Nürnberg gewährt.

    Dr. Christof Kneisel, Akademischer Rat zur Anstellung beim Lehrstuhl für Geographie I – Physische Geographie, wurde mit Wirkung vom 01.08.2007 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Akademischen Rat ernannt.

    Prof. Dr. Karl Mannheim, Institut für Theoretische Physik und Astronomie, wurde eine Freistellung für Forschung im Wintersemester 2007/08 bewilligt.

    PD Dr. Frank Marohn, Akademischer Rat, Institut für Mathematik, wurde mit Wirkung vom 01.08.2007 zum Akademischen Oberrat ernannt.

    Prof. Dr. Sanjay Mathur, Institut für Anorganische Chemie, hat einen Ruf auf eine W3-Professur an der Universität Köln und einen Ruf auf eine Professur an der Universität Waterloo/Kanada erhalten.

    Prof. Dr. Dieter Patzelt wird vom 01.10.2007 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 31.03.2008, auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der BesGr. W 3 für Gerichtliche und soziale Medizin beschäftigt.

    Die übergangsweise Beschäftigung von Dr. Mark-Oliver Rödel zur Vertretung der W2-Professur für Tierökologie mit dem Schwerpunkt Tropenökologie endete mit Ablauf des 31.08.2007.

    Dr. Anne Schmid, Bibliotheksrätin, Universitätsbibliothek, wurde mit Wirkung vom 01.09.2007 zur Bibliotheksoberrätin ernannt.

    Dr. Nicole Schupp aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Helga Stopper, Lehrstuhl für Toxikologie, hat für ihre Untersuchungen zur antioxidativen Wirkung des Vitamin-B1-Derivates Benfotiamin sowohl in vitro als auch im Plasma von Dialysepatienten den Fritz Wörwag Junior Research Prize 2007 erhalten.

    Michael Schuster, Studienrat z. A., Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern, wurde mit Wirkung vom 01.09.2007 an die Universität Würzburg versetzt und dem Lehrstuhl für die Didaktik der Mathematik zugeordnet.

    Dr. Michael Sing, Akademischer Rat z. A., Physikalisches Institut, wurde mit Wirkung vom 01.09.2007 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Akademischen Rat ernannt.

    Prof. Dr. Josef Stoer, emeritierter Universitätsprofessor, Lehrstuhl für Angewandte Mathematik II, bekam am 13. Juli 2007 die Ehrendoktorwürde der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg verliehen.

    Prof. Dr. Arnulf Thiede wird vom 01.10.2007 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 31.03.2008 auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der BesGr. W 3 für Chirurgie beschäftigt.

    Dr. Edwin Ullmann, Beratungsrektor, Regierung von Mittelfranken, wurde mit Wirkung vom 01.08.2007 an die Universität Würzburg versetzt und dem Lehrstuhl für Sonderpädagogik I – Lernbehindertenpädagogik zugeordnet.

    Dienstjubiläen

    40 Jahre

    Lothar Bauer, am 6. August
    Gerhard Eisenmann, Lehrstuhl für Zoologie II, am 1. September

    25 Jahre

    Petra Antlitz, Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, am 1. August
    Doris Edelmann, Neurochirurgische Klinik und Poliklinik, am 7. August
    Herta Gräf, Staatliche Berufsfachschule für Diätassistenten, am 17. August
    Christine Keim, Kinderklinik und Poliklinik, am 1. September
    Irene Neis, Frauenklinik und Poliklinik, am 1. September
    Wolfgang Scheller, Klinischer Wirtschafts- und Reinigungsdienst, am 1. September
    Martina Schmitt, Medizinische Klinik und Poliklinik II, am 1. September
    Jutta Szilagyi, Klinischer Wirtschafts- und Reinigungsdienst, am 16. August
    Stefan Theilacker, Nervenklinik, am 21. August
    Elke Varin, Institut für Anatomie, 1. September
    Brigitte Wehner, Kinderklinik und Poliklinik, am 16. August

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    Neue Dekane, Prodekane und Studiendekane

    Für die Amtszeit ab 1. Oktober 2007 wurden an der Universität Würzburg die Dekane, Prodekane und Studiendekane neu gewählt. Ab diesem Stichtag hat die Universität zehn Fakultäten. Die Amtszeit der Dekane und Prodekane läuft bis 30. September 2009, die der Studiendekane bis 30. September 2010.

    Katholisch-Theologische Fakultät

    Dekan: Dr.theol. Dr.rer.soc. Hans-Georg ZIEBERTZ
    Universitätsprofessor für Katholische Religionslehre und Religionspädagogik

    Prodekan: Dr.theol. Wolfgang WEISS
    Universitätsprofessor für Fränkische Kirchengeschichte und Kirchengeschichte der neuesten Zeit

    Studiendekan: Dr.theol. Bernhard HEININGER
    Universitätsprofessor für Neutestamentliche Exegese

    Juristische Fakultät

    Dekan: Dr.iur. Frank ZIESCHANG
    Universitätsprofessor für Strafrecht und Strafprozessrecht

    Prodekan: Dr.iur. Christoph WEBER
    Universitätsprofessor für Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht

    Studiendekan: Dr.iur. Christof KERWER
    Universitätsprofessor für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht

    Medizinische Fakultät

    Dekan: Dr.med. Matthias FROSCH
    Universitätsprofessor für Hygiene und Mikrobiologie

    Prodekane: Dr.med. Hermann EINSELE
    Universitätsprofessor für Innere Medizin

    Dr.med. Manfred GESSLER
    Universitätsprofessor für Physiologische Chemie

    Dr.med. Martin LOHSE
    Universitätsprofessor für Pharmakologie und Toxikologie

    Studiendekan:  Dr.med. Detlev DRENCKHAHN
    Universitätsprofessor für Anatomie

    Philosophische Fakultät I (historische, philologische, Kultur- und geographische Wissenschaften)

    Dekan: Dr.phil. Wolfgang RIEDEL
    Universitätsprofessor für Neuere deutsche Literaturgeschichte

    Prodekane: Dr.rer.nat. Roland BAUMHAUER
    Universitätsprofessor für Geographie - Physische Geographie

    Dr.phil. Ulrich KONRAD
    Universitätsprofessor für Musikwissenschaft

    Studiendekane: Dr.phil. Heidrun BRÜCKNER
    Universitätsprofessorin für Indologie

    Dr.phil. Helmut FLACHENECKER
    Universitätsprofessor für Fränkische Landesgeschichte

    Dr.phil. Jürgen RAUH
    Universitätsprofessor für Sozialgeographie, insbesondere Bevölkerungsgeographie und regionalwissenschaftliche Methodenlehre

    Philosophische Fakultät II (Philosophie, Psychologie, Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften)

    Dekan: Dr.phil. Hans-Peter KRÜGER
    Universitätsprofessor für Psychologische Methodenlehre

    Prodekane: Dr.phil. Margareta GÖTZ
    Universitätsprofessorin für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik

    Dr.phil. Jörg KLAWITTER
    Akademischer Oberrat, Institut für Politikwissenschaft und Sozialforschung

    Studiendekan: Dr.phil. Roland STEIN
    Universitätsprofessor für Sonderpädagogik - Schwerpunkt Verhaltensgestörtenpädagogik

    Fakultät für Biologie

    Dekan: Dr.rer.nat. Martin MÜLLER
    Universitätsprofessor für Pharmazeutische Biologie

    Prodekane: Dr.rer.nat. Thomas DANDEKAR
    Universitätsprofessor für Bioinformatik

    Dr.rer.nat. Wolfgang RÖSSLER
    Universitätsprofessor für Neuroethologie der Arthropoden

    Studiendekan: Dr.rer.nat. Georg KROHNE
    Universitätsprofessor für Zoologie

    Fakultät für Chemie und Pharmazie

    Dekan: Dr.rer.nat. Frank WÜRTHNER
    Universitätsprofessor für Organische Chemie

    Prodekane: Dr.rer.nat. Holger BRAUNSCHWEIG
    Universitätsprofessor für Anorganische Chemie

    Dr.rer.nat. Ingo FISCHER
    Universitätsprofessor für Physikalische Chemie

    Studiendekane: Dr.rer.nat. Carsten SCHMUCK
    Universitätsprofessor für Organische Chemie

    Dr.rer.nat. Christoph SOTRIFFER
    Universitätsprofessor für Pharmazeutische Chemie

    Dr.rer.nat. Gerhard SEXTL
    Universitätsprofessor für Chemische Technologie der Materialsynthese

    Fakultät für Mathematik und Informatik

    Dekan: Dr.-Ing. Phuoc TRAN-GIA
    Universitätsprofessor für Informatik

    Prodekan: Dr.rer.nat. Uwe HELMKE
    Universitätsprofessor für Mathematik

    Studiendekane: Dr.rer.nat. Theobald GRUNDHÖFER
    Universitätsprofessor für Mathematik

    Dr.rer.nat. Dietmar SEIPEL
    Universitätsprofessor für Informatik

    Fakultät für Physik und Astronomie

    Dekan: Dr.rer.nat. Reinhold RÜCKL
    Universitätsprofessor für Theoretische Physik

    Prodekan: Dr.rer.nat. Vladimir DYAKONOV
    Universitätsprofessor für Experimentelle Physik (Energieforschung)

    Studiendekane: Dr.rer.nat. Ralph CLAESSEN
    Universitätsprofessor für Experimentelle Physik

    Dr.rer.nat. Wolfgang KINZEL
    Universitätsprofessor für Theoretische Physik

    Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

    Dekan: Dr.rer.pol. Martin KUKUK
    Universitätsprofessor für Ökonometrie

    Prodekane: Dr.rer.pol. Hansrudi LENZ
    Universitätsprofessor für Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsprüfungs- und Beratungswesen

    Ph.D. Norbert SCHULZ
    Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre

    Studiendekan: Dr.rer.pol. Ronald BOGASCHEWSKY
    Universitätsprofessor für Betriebswirtschaftslehre und Industriebetriebslehre

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    Neue Frauenbeauftragte

    In einigen Fakultäten der Universität wurden die Frauenbeauftragten neu gewählt. Ihre Amtszeit dauert jeweils vom 1. Oktober 2007 bis 30. September 2009:

    Katholisch-Theologische Fakultät

    Prof. Dr. Stephan Ernst; Stellvertreterin: Barbara Berndt

    Juristische Fakultät

    Barbara Schäffer; Stellvertreterin: Elisabeth Heise

    Medizinische Fakultät

    Prof. Dr. Karin Ulrichs; Stellvertreterinnen: Prof. Dr. Esther Asan, PD Dr. Ute Felbor, Dr. Dr. Annette Kolb-Mäurer, PD Dr. Eleni Koutsilieri, Dr. Johana-Elena Sold-Darseff, Prof. Dr. Kathleen Wermke

    Philosophische Fakultät II (Philosophie, Psychologie, Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften)

    Prof. Dr. Gisela Müller-Brandeck-Bocquet

    Fakultät für Biologie

    Dr. Ursula Rdest; Stellvertreterinnen: Dr. Brigitte Fiala, Dr. Susanne Berger

    Fakultät für Chemie und Pharmazie

    Dr. Doris Feineis; Stellvertreterin: Prof. Dr. Tanja Schirmeister

    Fakultät für Mathematik und Informatik

    Dr. Kristina Appell; Stellvertreterinnen: Franziska Klügel-Frohnmeyer, Barbara Staehle

    Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

    Silvia Schilling; Stellvertreterin: Susanne Blaesing

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    Kurz gemeldet

    Die frühere Abteilung für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie der Chirurgischen Klinik I wurde in ein Institut für klinische Transfusionsmedizin und Hämotherapie mit einer W2-Professur-Leitungsstruktur umgewandelt. Dem hat der Aufsichtsrat des Universitätsklinikums im Einvernehmen mit der Hochschulleitung und der Medizinischen Fakultät am 07.05.07 zugestimmt.

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