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Intern
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


    In der nachrichtenarmen Zeit (Sommer- und Weihnachtsferien) erscheint Uni-Intern in der Regel nicht. Die nächste Ausgabe unseres Mitteilungsblattes ist für Dienstag, 4. September, vorgesehen. Bis dahin werden wichtige Neuigkeiten direkt auf der Homepage unter "Aktuelles und Termine" veröffentlicht.


    Ausgabe 30 vom 31. Juli 2007


    Neuerungen auf der Uni-Homepage

    Soll es auf der Homepage künftig Umfragen geben? Mit dieser Frage sahen sich in den vergangenen Tagen die Nutzer des Internet-Auftritts der Uni konfrontiert. Ihr Votum war eindeutig: 65 Prozent der 400 Abstimmer klickten auf „Ja, finde ich gut“. 17 Prozent waren dagegen, 18 Prozent meinten: „Ist mir egal“.

    Bei den Umfragen kann jeder nur einmal abstimmen. Hat er das getan, bekommt er das Ergebnis der Umfrage angezeigt – bis die nächste gestartet wird. Das aber ist nicht die einzige Neuerung auf der Homepage. Nachdem nämlich die Nutzer sich per Mausklick für Umfragen ausgesprochen hatten, folgte sogleich Umfrage Nummer 2: „Was halten Sie von der Übersicht der häufigsten Suchbegriffe rechts?“ Gemeint war die so genannte Tagcloud, die die 20 häufigsten Begriffe widerspiegelt, nach denen auf den Internetseiten der Uni gesucht wird.

    So sieht die Tagcloud
    auf der Uni-Homepage
    aus.

    In der Tagcloud werden oft gesuchte Begriffe groß und fett dargestellt, weniger stark nachgefragte kleiner und dünner. Der Klick auf einen Begriff führt zu einer Suchergebnisliste, da der Begriff ja auf mehreren Seiten vorkommen kann. Auch die Tagcloud stieß in der Umfrage auf Zustimmung: 57 Prozent der 600 Teilnehmer wollten sie haben, 28 Prozent waren dagegen, der Rest signalisierte Gleichgültigkeit.

    Falls bei einem der 20 am häufigsten gesuchten Begriffe offensichtlich ist, dass immer eine ganz bestimmte Seite gemeint ist, kann Webmasterin Sabine Müller im Rechenzentrum den Begriff – gegebenenfalls nach Abstimmung in der Webmaster-Arbeitsgruppe – in die Quick Links integrieren. Dann müssen die Nutzer nicht den Umweg über die Suchergebnisliste gehen.

    Übersetzung ins Englische gestartet

    Nachdem der Internet-Auftritt der Uni seit seinem Neustart im August 2006 bislang nur in deutscher Sprache verfügbar war, hat sich nun ein Übersetzer ans Werk gemacht. Mittlerweile sind die ersten beiden Ebenen des WWW-Auftritts ins Englische übertragen; dieser Prozess wird weitergehen.

    Eine nette Spielerei hat die Webmasterin bei den ständig wechselnden Schmuckfotos auf der Homepage der Uni eingerichtet. Klickt man auf ein Bild, färbt sich der Großteil des Bildschirms blau ein und das Foto erscheint nach einer kleinen Animation vergrößert. Dann ist zudem eine kurze Bildunterschrift zu sehen, die zur Information von Nutzern gedacht ist, die mit Würzburg und der Universität nicht vertraut sind.

    Adressverzeichnis elMuT

    Unter den Quick Links wurde die bisherige Personensuche durch das Adressverzeichnis elMuT ersetzt. elMuT ist das neue elektronische Mail- und Telefonverzeichnis der Universität, das am Rechenzentrum konzipiert wurde. Es stellt die erste nutzbare Funktionalität des Zentralen Verzeichnisdienstes dar, der sich derzeit im Aufbau befindet.

    Unter elMuT können die Nutzer Personen und Institutionen der Uni finden. Möchte man beispielsweise mit Maria Warren in Kontakt kommen, die am Zentralen Verzeichnisdienst arbeitet, gibt man ihren Namen in die Suchmaske ein und bekommt dann ihre Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Außerdem erscheint auch die Einrichtung, der sie angehört, nämlich das Rechenzentrum. Klickt der Nutzer auf „Rechenzentrum“, bekommt er dessen Adresse sowie Links zur Homepage und zu den neuen Lageplänen, die der Informatiker Sascha Behnsen im Auftrag der Universität erstellt hat.

    Im Rechenzentrum und nicht mehr in der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit werden nun auch die Telefon-, Fax-, E-Mail- und Adressdaten zentral gepflegt. Wenn also in den Lehrstühlen, Instituten und sonstigen Einrichtungen der Universität neue Mitarbeiter dazukommen, wenn sich Telefonnummern und E-Mail-Adressen ändern oder gestrichen werden müssen, sind die neuen Daten dem Rechenzentrum per E-Mail mitzuteilen. Ansprechpartnerin ist Maria Warren, zvd@uni-wuerzburg.de

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    Schluss mit dem nächtlichen Anstellen

    Für das kommende Wintersemester können sich Studierende an der Universität Würzburg nicht nur ihren Stundenplan bequem im Internet zusammenstellen. In einigen Fachbereichen war es zum ersten Mal auch möglich, vom PC aus Seminare und Übungen zu belegen. Das neue Angebot hat seine Bewährungsprobe bestanden: Rund 1300 Studierende haben bislang auf diesem Weg ihre Veranstaltungen ausgewählt.

    Vergangenen Montag war Spannung angesagt: Ab 8.00 Uhr konnten sich Studierende der Uni Würzburg zum ersten Mal über das zentrale Angebot SB@Home für Kurse und Veranstaltungen im Fachbereich „Deutsche Philologie“ einschreiben. Auf einen Blick konnten sie dort sehen, wie viele Teilnehmer insgesamt für die gewünschte Veranstaltung zugelassen wurden und wie viele Plätze noch frei waren. Wer ein Seminar erfolgreich belegt hatte, bekam den Termin sofort automatisch in seinen individuellen Stundenplan eingetragen. Das neue Angebot der Uni Würzburg wurde rege in Anspruch genommen.

    „Etwa 1000 Studierende haben an diesem Tag über SB@Home ihre Veranstaltungen in der Deutschen Philologie belegt“, sagt Thorsten Becker, EDV-Spezialist der Uni-Zentralverwaltung, der seit Monaten auf diesen Tag hingearbeitet hatte. Dass bei solch hohen Zugriffszahlen manch User eine geringe Wartezeit in Kauf nehmen musste, war deshalb nicht verwunderlich. Zufrieden sind die Macher trotzdem; immerhin hat der Server dem Ansturm standgehalten. Einen Ausfall gab es allerdings – verursacht durch einen Stromausfall an einer Netzwerkeinheit im IT-Netz der Zentralverwaltung, der glücklicherweise behoben werden konnte. Dadurch kam es leider zu einer Verzögerung von zwei Stunden.

    Weit über 4000 Veranstaltungen listet das Online-Vorlesungsverzeichnis der Uni Würzburg für das Wintersemester 2007/08 auf; über komfortable Suchfunktionen können sich Studierende inzwischen vom heimischen Computer aus ihr individuelles Programm daraus zusammenstellen und in Form eines Stundenplans ausdrucken. Korrekturen sind natürlich jederzeit möglich. Die Zeiten des gedruckten Vorlesungsverzeichnisses sind damit endgültig passé – genauso wie auch das nächtliche Anstellen vor dem Institutsgebäude, um sich am Morgen als Erster in die Listen für die Seminare eintragen zu können.

    In Zukunft sollen auch Studierende aus anderen Fachbereichen ihre Seminare und Vorlesungen via SB@Home belegen. „Dass ist schon allein aus dem Grund notwendig, damit sich jeder Studierende im Zuge der Umstellung auf Bachelor und Master sein Transcript of Records jederzeit ausdrucken kann“, sagt Becker. Dieses „Transkript“ wird dann für jeden Studierenden seine bisher besuchten Veranstaltungen, alle Scheine und die erzielten Credit Points – die europaweit vergleichbaren Leistungspunkte – auflisten. Damit das Netzwerk auch dann dem Ansturm standhält, wenn sich nicht nur 1000 Studierende einloggen wollen sondern alle 20.000, wird das Anmeldeverfahren aller Voraussicht nach zeitlich gestreckt und auf mehrere Tage verteilt. Zusätzlich wird es ein mehrstufiges Verfahren geben, bei dem sich zuerst alle Interessenten für eine Veranstaltung anmelden können, unabhängig davon, wie viel freie Plätze es gibt. Über die Verteilung wird anschließend nach bestimmten Kriterien entschieden.

    Das Online-Vorlesungsverzeichnis findet sich unter http://www.uni-wuerzburg.de/fuer/studierende/vorlesungsverzeichnis/

     

    Mehr Infos zum Belegen: http://www.uni-wuerzburg.de/fuer/studierende/online-service/online-service_sbhome/

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    Platz drei für die Basketballer

                                                                 

    Das erfolgreiche Basketballteam der Würzburger Hochschulen.
    Foto: Sportzentrum               

    Eine tolle Leistung: Die Basketballer der Würzburger Hochschulen haben bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften den dritten Rang erkämpft. Erneut zeigten sie die geschlossene Mannschaftsleistung, mit der sie bereits die Bayerischen Hochschulmeisterschaften für sich entschieden hatten.

    Die Würzburger gewannen alle Spiele – bis auf das Halbfinale gegen die TU Chemnitz. Im „kleinen Finale“, dem Spiel um Platz 3, besiegten sie dann, wie schon bei den Bayerischen Meisterschaften, die Uni Bayreuth mit 55:51 Punkten.                           

    Die Ergebnisse im Einzelnen:

    Vorrunde:

    Würzburg - Frankfurt 65:47

    Würzburg - Bayreuth 41:31

    Würzburg - Freiburg 59:27

    Halbfinale:

    Würzburg - Chemnitz 53:64

    Spiel um Platz 3:

    Würzburg - Bayreuth 55:51

    Die Mannschaft:
    Christian Recker, Christoph Henneberger, Benjamin Köth, Christian Gabold, Sebastian Göbel, Sebastian Hufard und Fabian Sommer (alle Lehramt Gymnasium), Simon Wagner (BWL), Jochen Bischoff (Wirtschaftsinformatik), Martin Merkel (Medizin), Christopher Pommer (Kunststofftechnik) und Johannes Schommel (Geowissenschaften).

     

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    Zweitausendste Doktorarbeit online

    Überraschung für den jungen Mediziner Sebastian Doerck aus Würzburg: Nachdem er seine Doktorarbeit auf dem Online-Publikationsserver Opus der Universitätsbibliothek veröffentlicht hatte, wurde er zu Bibliotheksleiter Karl Südekum gebeten. Der überreichte ihm eine DVD mit der digitalisierten Fries-Chronik des Universitätsgründers Fürstbischof Julius Echter.

    Der Mediziner Sebastian Doerck (rechts) bekam von Bibliotheksleiter Karl Südekum eine DVD geschenkt. Von ihm stammt die zweitausendste Doktorarbeit, die bei der Unibibliothek online veröffentlicht wurde. Foto: Universitätsbibliothek

    Grund: Von Doerck stammt die zweitausendste Dissertation, die auf Opus veröffentlicht wurde. Die Arbeit entstand an der Neurologischen Klinik und trägt den schönen Titel „In vivo-Expression der endothelialen Adhäsionsmoleküle ICAM-1 und VCAM-1 bei der experimentellen autoimmunen Enzephalomyelitis“.

    Seit 1999 können Doktoranden der Uni Würzburg ihre Dissertationen auf Opus publizieren und damit ihrer Veröffentlichungspflicht nachkommen. Auf dem Server sind inzwischen Arbeiten aus allen Fakultäten zu finden. Das elektronische Publizieren erspart den jungen Wissenschaftlern die hohen Druckkosten. Außerdem trägt es dazu bei, dass sich die Forschungsergebnisse schneller verbreiten und stärker beachtet werden – schließlich sind die Arbeiten dann sofort weltweit und kostenlos verfügbar.

    Opus für alle Wissenschaftler

    Die Unibibliothek baut ihren Publikationsserver derzeit aus: Nicht nur Doktoranden, sondern alle Wissenschaftler der Universität können die Resultate ihrer Forschungen auf Opus elektronisch publizieren. Der Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft etwa veröffentlicht dort seine Schriftenreihe WespA (Würzburger elektronische sprachwissenschaftliche Arbeiten). Je nach den Vorgaben der Verlage können auf Opus auch Forschungsergebnisse hinterlegt werden, die bereits in Fachjournalen erschienen sind.

    Mit dem Server unterstützt die Bibliothek den freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen (Open Access). Von Opus profitieren die Wissenschaftler auch, weil ihre Publikationen dann häufiger über Bibliothekskataloge, Internetportale und Internetsuchmaschinen gefunden und in den Veröffentlichungen anderer Autoren vermehrt als Referenz genannt werden. Der Publikationsserver der Unibibliothek ist hier zu finden:

    http://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de

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    Ruchti-Stiftung will Vorbild sein

    Engagement zu Gunsten der Universität

    Die beträchtliche Summe von 60.000 Euro schüttet die Wilhelm-H.-Ruchti-Stiftung zur Förderung der Wissenschaften an der Universität Würzburg in diesem Jahr aus. Die Geförderten sowie die Trägerin des Wilhelm-H.-Ruchti-Preises, die Juristin Christiane Birr, wurden Ende Juli bei einem Festakt in der Residenz vorgestellt.

    Christiane Birr erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Preis als Anerkennung für ihre hervorragende Habilitationsarbeit. Gefördert werden außerdem:

    • Die Professoren Karlheinz Dietz und Franz Fuchs vom Institut für Geschichte. Sie bekommen 2.815 Euro für eine Ringvorlesung zur 425. Jahrfeier der Universität und zum 150jährigen Institutsjubiläum.
    • Frauke Fischer vom Lehrstuhl für Zoologie III (Tierökologie und Tropenbiologie) mit 7.000 Euro für eine Studie im Rahmen der Forschungsarbeit “Evaluierung von Naturschutzmaßnahmen“.
    • 1.735 Euro gehen an Professor Jan Dirk Harke von der Juristischen Fakultät für die Durchführung der Tagung “Schuldverhältnis im römischen Recht und der europäischen Privatrechtsgeschichte“
    • Birgit Hoyer nahm für das Zentrum für Lehrerbildung 5.000 Euro entgegen. Das Geld ist für die Fachtagung “Arbeitsplatz Schule – Lehrerprofessionalität und Unterrichtskultur“ vorgesehen.
    • Die Politik-Professorin Gisela Müller-Brandeck-Bocquet, Expertin für Internationale Beziehungen, erhält 3.000 Euro für das Projekt National Model United Nations (NMUN). Dabei nehmen Würzburger Studierende an einer UN-Simulation in New York teil.
    • Professor Karlheinz Müller, Katholisch-Theologische Fakultät, bekommt 5.000 Euro für die Drucklegung von Band 1 “Fund- und Forschungsgeschichte“ der Edition “Die mittelalterlichen hebräischen Grabmale aus Würzburg“.
    • Für Professor Christoph Reiners, Direktor der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin, sind 10.000 Euro bestimmt. Er verwendet sie zur Finanzierung einer wissenschaftlichen Studie über die Rehabilitation von Patienten aus Weißrussland, die wegen strahlenbedingter Krebserkrankungen der Schilddrüse behandelt wurden.
    • Für das Martin-von-Wagner-Museum der Universität nahm Professor Ulrich Sinn 3.000 Euro entgegen. Das Geld ist für eine Ringvorlesung zum 150-jährigen Bestehen des Museums gedacht. Aus dem Margarete-Gundlach-Fonds erhielt Sinn weitere 6.000 Euro für die Antikenabteilung des Museums.
    • Professor Jörn Steuding vom Institut für Mathematik führt die wissenschaftlichen Tagung “Universalitätseigenschaften von Zeta- und L-Funktionen“ durch und wird dabei mit 3.000 Euro gefördert.
    • Zur Unterstützung der Tagung “Eugenik und Euthanasie – Entwicklungen 1850-1945“ gehen 5.000 Euro an Professor Jürgen Weitzel von der Juristischen Fakultät.
    • Der Altorientalist Professor Gernot Wilhelm schließlich bekommt 3.000 Euro für den Internationalen Weltkongress der Wissenschaften vom Alten Orient in Würzburg.

    Grußworte beim Festakt sprachen Staatsminister Eberhard Sinner und Universitätspräsident Axel Haase. Errichtet wurde die Stiftung vom Würzburger Geschäftsmann Wilhelm H. Ruchti (gestorben 2005), der der Universität eng verbunden war. Er stattete seine Stiftung mit 2,3 Millionen Euro aus. Wie Vorstandsvorsitzender Ignacio Czeguhn bei der Feier sagte, wurde das Grundvermögen im Jahr 2006 aufgestockt: Margarete Gundlach, die Schwester des Stifters, brachte rund 150.000 Euro ein. Die Erträge aus dieser Summe sollen dem Willen der Spenderin zufolge zweckgebunden für die Antikenabteilung des Martin-von-Wagner-Museums verwendet werden.

    Czeguhn zufolge möchte die Stiftung mit gutem Beispiel vorangehen und mainfränkische Bürger und Unternehmer vorbildhaft dazu anregen, die Universität durch die Einrichtung von Stiftungen oder durch andere Initiativen zu unterstützen. In den kommenden Jahren würden in Deutschland insgesamt rund zwei Billionen Euro vererbt. „Es wäre schön, wenn ein Teil davon in Stiftungen einfließen könnte“, meint Czeguhn.

    Der Zweck der Ruchti-Stiftung, die Förderung der Wissenschaften an der Universität, soll laut Satzung insbesondere erreicht werden durch die Vergabe von Druckkostenzuschüssen für wissenschaftliche Werke, die Förderung von Tagungen, Kongressen und Vorträgen, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch einen Preis für wissenschaftliche Leistungen (Habilitation, Promotion), die Anschaffung von Forschungsgeräten sowie durch die Förderung von Forschungsreisen.

    Der Stifter Wilhelm H. Ruchti wurde am 28. September 1912 in Würzburg geboren. Er absolvierte eine Bankkaufmannslehre, bevor er 1939 zur Wehrmacht und ab 1941 an die Ostfront berufen wurde. Nach seiner Rückkehr gründete er 1948 die Firma "Anzeigenkontor Ruchti und Co Werbedienst Würzburg", die, bis zu Ruchtis Tod, ihren Sitz in Würzburgs letzter Kriegsruine in der Virchowstraße 10 hatte. Dort wohnte der Stifter bis zu seinem Lebensende. Mit seiner Ruine wollte er die Erinnerung an den Krieg und die Zerstörung Würzburgs wach halten. Zweck der Stiftung ist auch die Wiederrichtung des Hauses in der Virchowstraße 10. Der Neubau wird im Herbst dieses Jahres beendet sein.

    Neue Förderanträge an die Ruchti-Stiftung können ab sofort gestellt werden. Antragsschluss ist der 31. März 2008. Die nächste Ausschüttung wird dann im Juli 2008 erfolgen. Weitere Informationen unter www.anzeigen-ruchti.de/stiftung/home.htm

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    Pauschalzuschlag für DFG-Projekte

    Für geförderte Drittmittelvorhaben gewährt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) künftig voraussichtlich einen Pauschalzuschlag (Overhead) für indirekte Projektausgaben in Höhe von 20 Prozent der jeweiligen Projektkosten. Davon profitieren ab 2007 zunächst die schon bewilligten Sonderforschungsbereiche, Forschungszentren und Graduiertenkollegs, ab 2008 dann auch alle neu bewilligten Förderprojekte.

    Mit dem zusätzlichen Geld sollen laut Mitteilung der DFG beispielsweise Wartungskosten für Versuchsanlagen, Mieten für Laborräume, Softwarelizenzen, allgemeine Verwaltungskosten und andere Ausgaben finanziert werden, die indirekt mit dem Förderprojekt zusammenhängen. Diese Kosten mussten bislang von den Hochschulen selbst getragen werden.

    Die Ständige Kommission für Haushalts-, Raum- und Bauangelegenheiten der Universität Würzburg hat sich mit dem neuen Pauschalzuschlag der DFG befasst und der Hochschulleitung empfohlen, von dem zwanzigprozentigen Overhead 12,5 Prozentpunkte dem jeweiligen Projektleiter zur Verfügung zu stellen. Mit dem Geld seien die indirekten Projektausgaben (siehe die jeweiligen DFG-Verwendungsrichtlinien) zu leisten, daneben aber auch insbesondere die Grundausstattung der Projekte zu decken. Die Hochschulleitung hat sich dieser Empfehlung vollinhaltlich angeschlossen. Es ist beabsichtigt, die Regelung nach circa einem Jahr zu überprüfen, wenn erste Erfahrungen vorliegen. Bei einer nicht sachgerechten Verwendung des Geldes behält sich die Hochschulleitung den Einzug der Mittel vor. Eine nicht sachgerechte Verwendung liegt laut einem Rundschreiben des Präsidenten insbesondere dann vor, wenn die Overheadmittel für Projektbestandteile verwendet werden, die von den Gutachtern gestrichen wurden.

    Die restlichen 7,5 Prozentpunkte bleiben der Umsetzung strategischer Ziele in der Forschung und der Deckung der Gebäudebewirtschaftungskosten (Strom, Wasser etc.) vorbehalten. Bei allen anderen Geldgebern bleibt es wie bisher bei einem Gemeinkostenabschlag von fünf Prozent auf die Gesamtkosten. Was die finanztechnische Umsetzung der DFG-Overheadregelung angeht, so wird die Finanzabteilung der Universität die erforderlichen Hinweise noch bekanntgeben. Weitere Informationen: Josef Herbert, T 31-2234, josef.herbert@uni-wuerzburg.de

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    Weiterbildung

    Angebote im September


    Im Rahmen des universitären Weiterbildungsprogramms (Internet: www.uni-wuerzburg.de/fuer/beschaeftigte/fortbildung/) werden im September nachstehende Veranstaltungen angeboten. Falls keine andere Kontaktadresse aufgeführt ist, können Sie sich verbindlich per E-Mail anmelden bei: brigitte.grieb@uni-wuerzburg.de
    Bitte immer mit genauer Bedienstetenadresse und Telefonnummer sowie unter Berücksichtigung der jeweiligen Termine – Anmeldeschluss!


    Sprache als Führungsinstrument – Rede- und Sprechtechnik

    Zielgruppe: Beschäftigte der Universität sowie anderer Behörden und Betriebe. Termine: Donnerstag, 20. September, 13.30 bis 19.00 Uhr, Freitag, 21. September, 9.00 bis 18.00 Uhr. Ort: Sportzentrum der Universität, Judenbühlweg 11, Seminarraum 1 (Eingang und Zufahrt: Mergentheimer Straße 76, Parkplatz. Anmeldung bis 30. August. Teilnehmergebühr: 128 Euro für Universitätsbedienstete, 142 Euro für externe Teilnehmer

    Workshop Führung von Mitarbeitern/innen

    Zielgruppe: Beschäftigte der Universität sowie anderer Behörden und Betriebe. Termin: Dienstag, 25. September, 13.00 bis 17.00 Uhr. Ort: Neue Universität, Sanderring 2, Konferenzraum 206. Anmeldung bis 30. August. Teilnehmergebühr: 26 Euro für externe Teilnehmer

    Office/Business English F 1

    Zielgruppe: Beschäftigte der Universität sowie anderer Behörden und Betriebe. Beginn: 13. September, 12 Doppelstunden, jeweils donnerstags von 17.00 bis 18.30 Uhr. Ort: Neue Universität, Sanderring 2, Schulungsraum 405. Anmeldung bis 20. August. Teilnehmergebühr: 70 Euro für Universitätsbedienstete, 85 Euro für externe Teilnehmer

    Französisch F 1

    Zielgruppe: Beschäftigte der Universität sowie anderer Behörden und Betriebe. Beginn: 25. September, 12 Doppelstunden, jeweils dienstags von 17.00 bis 18.30 Uhr. Ort: Neue Universität, Sanderring 2, Schulungsraum 405. Anmeldung bis 28. August. Teilnehmergebühr: 70 Euro für Universitätsbedienstete, 85 Euro für externe Teilnehmer

    Französisch F 9

    Zielgruppe: Beschäftigte der Universität sowie anderer Behörden und Betriebe. Beginn: 25. September, 12 Doppelstunden, jeweils dienstags von 18.30 bis 20.00 Uhr. Ort: Neue Universität, Sanderring 2, Schulungsraum 405. Anmeldung bis 28. August. Teilnehmergebühr: 70 Euro für Universitätsbedienstete, 85 Euro für externe Teilnehmer

    Umgang mit Konflikten

    Zielgruppe: Beschäftigte der Universität (insbesondere Nachwuchswissenschaftler/innen). Termine: Donnerstag, 27. September, 13.30 bis 19.00 Uhr, Freitag, 28. September, 9.00 bis 18.00 Uhr. Ort: Universitätsgebäude Marcusstraße 9 – 11, Seminarraum, 1. Stock. Anmeldung bis 28. August. Teilnehmergebühr: 50 Euro

    Laborstammtisch

    Thema: Zytokine. Zielgruppe: Laborpersonal sowie alle Interessierte. Termin: Donnerstag, 27. September, 19.00 Uhr. Ort: Nebenzimmer der Gaststätte Luisengarten.

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    UB auf Ausflug

    Am Donnerstag, 2. August, ist die Universitätsbibliothek wegen des Betriebsausfluges geschlossen. Entliehene Medien, deren Leihfrist abgelaufen ist, können jedoch über den Rückgabekasten rechts neben dem Südeingang der Zentralbibliothek (gegenüber der Hublandmensa) zurückgegeben werden.

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    IHK fördert die Materialwissenschaften

    Für die Ausstattung seiner neu besetzten W2-Professur mit dem Schwerpunkt Materialwissenschaften hat das Institut für Anorganische Chemie 31.000 Euro aus der Firmenspende der IHK Würzburg-Schweinfurt bekommen. Das Geld ist als Zuschuss zur Anschaffung eines neuen Geräts für die so genannte Plasma Enhanced Chemical Vapour Deposition (PECVD) bestimmt. Damit lassen sich extrem dünne Materialschichten auf feste Oberflächen aufbringen. Ziel dabei ist es, neuartige Materialien mit maßgeschneiderten Eigenschaften herzustellen.

    Oberflächen lassen sich auf zwei Arten beschichten, wie Institutsvorstand Professor Reinhold Tacke erklärt. Da ist zum Einen der Sol-Gel-Prozess, der in Würzburg am Fraunhofer-Institut für Silicatforschung etabliert ist. Hierbei wird das Material, das die dünne Schicht bilden soll, aus einer Lösung heraus auf der Oberfläche abgeschieden.

    Bei der PECVD dagegen erfolgt die Abscheidung aus einem Gas heraus. Normalerweise muss Material, das auf diese Weise beschichtet werden soll, für den Prozess erhitzt werden. Das hat den Nachteil, dass sich Kunststoffe damit nicht behandeln lassen, weil sie beim Erhitzen schmelzen oder sich chemisch verändern. Die PECVD biete hier nun den Vorteil, dass ein Erhitzen des Materials nicht nötig ist, sagt Tacke.

    Nutzer der neuen Anlage ist Professor Sanjay Mathur. Er hat im Institut für Anorganische Chemie die Nachfolge von Dietmar Stalke angetreten. Im Zuge der Neubesetzung dieser Stelle wurde beschlossen, dass diese künftig materialwissenschaftlich ausgerichtet sein soll. Damit habe man eine Brücke zum Studiengang „Technologie der Funktionswerkstoffe“ schlagen wollen, der im Wintersemester 2006/07 gestartet ist. Zugleich streben die Chemiker so eine noch stärkere Kooperation mit dem Würzburger Fraunhofer-Institut an.

    IHK-Präsident Claus Bolza-Schünemann betonte bei der Scheckübergabe die hohe Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft für den Standort Mainfranken. Die mainfränkische Wirtschaft dokumentiere unter anderem mit der IHK-Firmenspende ihre Verbundenheit mit der Universität Würzburg und leiste so einen bedeutenden Beitrag auf dem Weg zu einer starken Wissenschaftsregion. Die IHK-Firmenspende setze hier seit 25 Jahren ein Zeichen und helfe Forschern beim Aufbau eines neuen Arbeitsgebietes, einer Arbeitsgruppe oder bei der Anlauffinanzierung für später geförderte Forschungsvorhaben. Aus der Firmenspende würden jährlich rund 30.000 Euro Fördermittel ausgeschüttet, heißt es in einer Pressemitteilung der IHK.

    Der Grund, warum die IHK im Jahr 1982 zum 400. Geburtstag der Würzburger Universität die Firmenspende ins Leben gerufen hat, ist die konstruktive Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft. Damals beteiligten sich 1.200 mainfränkische Unternehmen daran, diese Verbindung zu stärken. Die IHK-Firmenspende ist seitdem nicht nur durch zahlreiche Einzelspenden aufgestockt worden, sondern auch durch zwei weitere groß angelegte Initiativen: Zum Einen anlässlich des 150jährigen Jubiläums der IHK im Jahr 1993, als sich erneut 2.000 Firmen beteiligten. Zum Anderen wurde aus Anlass des 25jährigen Jubiläums der IHK-Firmenspende sowie des 425jährigen Universitätsjubiläums in diesem Jahr eine weitere Zuspende in Höhe von 111.111 Euro aufgebracht. So hat sich mittlerweile ein beachtliches Stiftungsvermögen von beinahe einer Million Euro angesammelt. Seit dem Bestehen der Firmenspende hat die IHK daraus 82 Universitätsprojekte mit rund 635.000 Euro gefördert.

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    Studienfinanzierung und Bildungstrichter

    Wie leben die rund zwei Millionen Studierenden in Deutschland? Aus welchen sozialen Schichten kommen sie? Wie finanzieren sie ihr Studium? Wie viele jobben nebenbei, wie viel Zeit wenden sie für das Studium auf? Seit mehr als 55 Jahren zeichnen die Sozialerhebungen des Deutschen Studentenwerks ein Bild von der wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland. Die Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) führt die Untersuchung seit 1982 im Auftrag des Studentenwerks alle drei Jahre durch.

    Zwei Schwerpunktthemen aus der 18. Sozialerhebung behandelt der Leitartikel der dritten Ausgabe des HIS-Magazins: den so genannten „Bildungstrichter“, also die soziale Beteiligung an der Hochschulbildung, und die Studienfinanzierung. Beides verweist auf die starke Abhängigkeit von familiären Voraussetzungen und sozialer Herkunft. Außerdem kommen in dem Magazin unter anderem die Studienstrukturentwicklung in den Sprach- und Kulturwissenschaften sowie die Kompatibilität des Hochschul-Management-Systems von HIS mit E-Learning-Komponenten zur Sprache.

    Mit dem vierteljährlich erscheinenden Heft informiert die HIS GmbH über aktuelle Entwicklungen in Hochschulwesen und -politik und über besonders relevante Projekte in den drei HIS-Abteilungen (Hochschul-IT, Hochschulforschung und Hochschulentwicklung). Das HIS-Magazin 3/2007 steht im Internet kostenlos zum Download bereit unter http://www.his.de/pdf/pub_mag/mag-200703.pdf

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    Grüne Gentechnik: Kritik an Gesetzesnovelle

    Enttäuscht zeigte sich die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) über die geplante Novelle des Gentechnikgesetzes, deren Eckpunkte Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer am 24. Juli in Berlin vorstellte. „Das Gesetz enthält zwar insgesamt einige Verbesserungen. Gerade in den für die Forschung zentralen Punkten soll sich gegenüber dem derzeit geltenden Gesetz jedoch nahezu nichts ändern“, so der Vizepräsident der größten deutschen Forschungsförderorganisation, der Infektionsbiologe Professor Jörg Hacker von der Uni Würzburg.

    Wenn es bei den jetzt beabsichtigten Änderungen bleibe, werde die molekulare Pflanzenforschung in Deutschland auch weiterhin erheblich erschwert, heißt es in einer Pressemitteilung der DFG. „Das könnte leicht dazu führen, dass ein noch größerer Teil dieser für die Entwicklung resistenter Pflanzen so wichtigen Forschung ins Ausland verlagert wird und in Deutschland praktisch nicht mehr stattfindet“, warnte Hacker.

    Steht Gen-Mais auf einem Feld,
    dann muss er mindestens 150 Meter
    von herkömmlichem Mais entfernt sein.
    Diese Abstände sind im Gentechnikgesetz
    genau festgelegt. Foto: Pixelio.de

    Besonders kritisch sei aus Sicht der Forschung zu kommentieren, dass die bisherige Haftungsregelung im Gentechnikgesetz entgegen früheren Überlegungen nun unverändert bleiben solle. Auch nach der Gesetzesnovelle müsse jeder Anwender dafür haften, wenn sich sein gentechnisch verändertes Saatgut mit konventionellem Saatgut vermischt, unabhängig davon, dass sich solche Vermischungen generell nicht verhindern lassen oder ob das eindringende Saatgut zuvor als unbedenklich eingestuft wurde. „Diese Regelungen waren und bleiben realitätsfremd und forschungshemmend“, betonte Hacker. Unverständlich sei auch, warum es bei Vermischungen im Zusammenhang mit Forschungsprojekten nun doch keinen Haftungspool geben soll. Ein solcher war noch im Frühjahr zumindest erwogen worden.

    Auch die geplanten Abstandsregelungen stoßen auf Kritik der DFG. So soll die Distanz von Äckern mit Gen-Saaten zu Feldern mit konventionellen Saaten künftig 150 Meter und zu Feldern mit ökologischen Saaten 300 Meter betragen. „Diese Abstände sind weitaus größer als notwendig und gehen auch über das hinaus, was die Begleitforschung des Bundesforschungsministeriums für sinnvoll erachtet“, sagte Hacker. Weitere Informationen zur Haltung der DFG zum Gentechnikrecht finden sich im Internet hier:

    http://www.dfg.de/aktuelles_presse/themen_dokumentationen/hinweise_rechtsfragen/gruene_gentechnik/index.html

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    Zirkeltraining im SkillsLab

    Neue Prüfung für Medizinstudierende testet praktische Fähigkeiten

    „In die Notaufnahme wird eine 58-jährige Patientin eingeliefert, die massiv Blut erbrochen hat. Zur Stabilisierung soll ihr eine Ringer-Lösung verabreicht werden. Bitte versorgen Sie die Patientin mit einer Venenverweilkanüle.“ – „Sie befinden sich als Famulant auf einer kardiologischen Station. Sie sollen ein gerade geschriebenes EKG auswerten. Beurteilen Sie dieses EKG“ – „Sie sind Dienst habender Arzt in der Notaufnahme. Sie sehen einen 75-jährigen Patienten, der über starke Schmerzen im Unterleib klagt. Sie vermuten einen akuten Harnverhalt. Legen Sie einen transurethralen Katheter.“: Ein Zirkeltraining der besonderen Art haben vor kurzem Medizinstudenten der Universität Würzburg im SkillsLab absolviert. An insgesamt neun Stationen mussten sie innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums verschiedene Situationen aus dem klinischen Alltag bewältigen, wobei in erster Linie praktische Fähigkeiten gefragt waren. Selbstverständlich hatten die Studierenden diese Aufgaben während des Semesters im Rahmen der praktisch-klinischen Untersuchungsmethoden im SkillsLab ausführlich trainiert.

    Noch war die ganze Aktion nur ein Testlauf mit 30 Teilnehmern. Ab dem kommenden Semester könnte sich dies allerdings schon ändern. Ein entsprechender Projektantrag wird der Studienkommission der Fakultät in Kürze vorgelegt werden.

    Ein wachsamer Blick: Studentische Tutoren kontrollieren, wie Studierende aus dem 5. Semester ihre Aufgaben im SkillsLab erledigen.  (Foto Nils Eckel)

    Nötig war eine Testphase, weil hinter der Prüfung ein enormer logistischer Aufwand steckt. Bei neun Stationen können jeweils nur neun Studierende eine Testrunde absolvieren; so ist leicht auszurechnen, dass es mindestens 24 Stunden dauern wird sämtliche 140 Studierende eines Semesters auf den Parcours zu schicken. Damit die Prüfung dann auch reibungslos ablaufen kann, durften die Tutoren jetzt nach Testende ihr Urteil über den Verlauf  und eventuell dabei aufgetauchte Schwierigkeiten abgeben sowie Verbesserungsvorschläge machen.

    Das Konzept dieser so genannten „Objective Structured Clinical Examination“, kurz OSCE, stammt aus dem angloamerikanischen Raum und ist dort eine etablierte Prüfungsmethode. Mittlerweile übernehmen auch einzelne deutsche Universitäten das Modell. Der gemeinsame Tenor der teilnehmenden Studenten, der Tutoren, die die Prüfung durchführten sowie der Dozenten des SkillsLabs war jedenfalls durchweg positiv. „Endlich haben wir mal die Möglichkeit, auch unser praktisches Wissen anzuwenden und nicht immer nur das Auswendig-Gelernte“, so eine Studentin nach der Prüfung.

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    Auf den Spuren des Dysseas

    Aquarelle von Margot Krug-Grosse sind bis 10. August in der Graphischen Sammlung des Martin-von-Wagner-Museums der Uni Würzburg zu sehen. Der Titel der Sonderausstellung lautet „ Auf den Spuren des Dysseas. Aquarelle zum neugriechischen Epos der Odyssee von Nikos Kasantzakis (1883-1957).“ Das Werk des Schriftstellers Kasantzakis ist Teil der Weltliteratur. Er schrieb nicht nur Romane wie Alexis Sorbas oder Griechische Passion, sondern auch philosophische Texte und Reisebeschreibungen.

    Eröffnet wurde die Ausstellung im Rahmen eines Nikos-Kasantzakis-Symposions, das vom 27. bis 31. Juli im Toscanasaal der Residenz stattfand. Veranstalter war das „Europäische Zentrum für wissenschaftliche, ökumenische und kulturelle Zusammenarbeit e.V. – Griechisch-Deutsche Initiative“.

    Öffnungszeiten der Ausstellung: Montag bis Freitag, 9.00 bis 12.30 Uhr, sowie nach Vereinbarung unter der Telefonnummer (0931) 31-2283.


    Nikos Kasantzakis (1883-1957)
    auf einem Gemälde von Giorgos Polychroniadis

     

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    Personalia

    Christiane Bonfig, Zentralverwaltung, ist mit Wirkung vom 13.05.2007 in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit berufen worden.

    PD Dr. Hartmut Buhmann, Akademischer Rat z. A., Physikalisches Institut, wurde mit Wirkung vom 17.07.2007 zum außerplanmäßigen Professor bestellt sowie mit Wirkung vom 25.07.2007 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Akademischen Rat ernannt.

    Sabine Deuerling, Zentralverwaltung, ist mit Wirkung vom 26.04.2007 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zur Regierungsinspektorin ernannt worden.

    Em. Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Gundolf Keil, Institut für Geschichte der Medizin, wurde zum Ehrenpräsidenten des 8th International Symposium on the History of Medicine, Pharmacy and Veterinary Medicine, St. Martin / Slowakai, 27.- 29.06.2007, gewählt und in das Wissenschaftliche Leitungsgremium berufen.

    PD Dr. Franz Kohout wird weiterhin vom 01.08.2007 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 31.08.2007, übergangsweise auf der Planstelle eines Universitätsprofessors für Vergleichende Politikwissenschaft und Systemlehre, BesGr. W 3, beschäftigt.

    Prof. Dr. Klaus-Peter Lesch, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, hat einen Ruf an die University of Miami erhalten.

    Stefan Marschall, Zentralverwaltung, ist mit Wirkung vom 26.04.2007 zum Regierungsinspektor ernannt worden.

    Reinhold Mauer, Zentralverwaltung, ist mit Wirkung vom 12.05.2007 zum Oberregierungsrat ernannt worden.

    Dr. Stefan Radke, niedergelassener Arzt, München, wurde mit Wirkung vom 05.07.2007 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Orthopädie“ erteilt.

    Gerhard Rakowsky, Hausverwaltung der Alten Universität, ist mit Wirkung vom 01.04.2007 zum Hauptwerkmeister ernannt worden.

    Steffen Romstöck, Zentralverwaltung, ist mit Wirkung vom 08.02.2007 in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit berufen worden.

    Prof. Wolfgang Scheppach, Medizinische Klinik und Poliklinik II, wurde mit Ablauf des 30.06.2007 auf eigenen Antrag aus dem Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Freistaat Bayern entlassen.

    Thomas Schneider, Lehrstuhl für Botanik I, ist mit Wirkung vom 01.05.2007 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Betriebsoberwart ernannt worden.

    Bergit Schwarz, Zentralverwaltung, ist mit Wirkung vom 26.04.2007 zur Regierungsinspektorin ernannt worden.

    Michael Tscherner, Zentralverwaltung, ist mit Wirkung vom 01.02.2007 zum Akademischen Oberrat ernannt worden.

    Christian Umkehr, Sportzentrum, ist mit Wirkung vom 27.04.2007 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Regierungsinspektor ernannt worden.

    Prof. Dr. Klaus Wälde, Volkswirtschaftliches Institut, hat einen Ruf auf eine W3-Professur für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Makroökonomie, an der Universität Mainz erhalten.

    PD Dr. Wolfgang Walter wird weiterhin vom 01.08.2007 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 31.07.2008, übergangsweise auf der Planstelle eines Universitätsprofessors für Allgemeine Soziologie und politische Theorie, BesGr. W 3, beschäftigt.

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