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    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    35.000 Euro für bioabbaubare Biomaterialien

    26.05.2015

    Seit über dreißig Jahren fördert die mainfränkische Wirtschaft innovative Forschungsprojekte an der Universität Würzburg. In diesem Jahr unterstützt die IHK Professor Robert Luxenhofer bei seinem Projekt: „Neue bioabbaubare Biomaterialien“.

    Scheckübergabe bei der IHK mit (von links): Uwe Klug, Alfons Ledermann, Otto Kirchner, Robert Luxenhofer, Alfred Forchel, Rudolf Trunk (stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer) und Thomas Trenkle. (Foto: IHK)

    Scheckübergabe bei der IHK mit (von links): Uwe Klug, Alfons Ledermann, Otto Kirchner, Robert Luxenhofer, Alfred Forchel, Rudolf Trunk (stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer) und Thomas Trenkle. (Foto: IHK)

    35.000 Euro: Mit dieser Summe ist der Universitäts-Förderpreis der Industrie- und Handelskammer IHK in diesem Jahr dotiert. Mit dem Geld will Professor Robert Luxenhofer, Inhaber der Professur für Polymere Funktionswerkstoffe am Lehrstuhl für Chemische Technologie der Materialsynthese der Uni Würzburg, mit seinem Team aus drei jungen Absolventen an der Universität Würzburg ein ökologisch und ökonomisch attraktives Syntheseverfahren für biobasierte Kunststoffe aufbauen. Hierfür unterstützt die IHK die Beschaffung von geeigneten Reaktoren sowie Verbrauchs- und Hilfsstoffen. Darüber hinaus sollen ein Syntheseautomat sowie die notwendigen Reagenzien angeschafft werden. Mit diesem sollen hochwertigere Biomaterialien mit geringerem Aufwand hergestellt werden.

    Großes Potenzial für Technik und Biomedizin

    „Damit wollen wir die Machbarkeit einer grünen, biobasierten und hochflexiblen Herstellung für die Biomaterialien nachweisen“, so Professor Luxenhofer. „Wir arbeiten seit wenigen Jahren an einer innovativen Polymer-Biomaterialplattform, die in vieler Hinsicht – biobasiert, bioabbaubar, biokompatibel – großes Potenzial hat.“ Die sogenannten Polypeptoide sind den natürlichen Polypeptiden, wie Enzymen und Proteinen, strukturell sehr ähnlich und eignen sich sowohl für technische als auch für biomedizinische Anwendungen.

    IHK-Präsident Otto Kirchner überreichte Robert Luxenhofer im Beisein von Universitätspräsident Alfred Forchel, dem Kanzler der Universität Dr. Uwe Klug, dem Schriftführer des Universitätsbundes Dr. Alfons Ledermann und dem Schatzmeister des Universitätsbundes Dr. Thomas Trenkle in der IHK in Würzburg den entsprechenden Scheck.

    930.000 Euro in 33 Jahren

    Wirtschaft und Gesellschaft sind laut IHK permanent auf neue Ideen und Technologien angewiesen. „Im besten Fall führen Innovationen zu neuen Produkten, vielleicht sogar zu neuen Unternehmen und damit zu Arbeitsplätzen.“, so IHK-Präsident Kirchner: „Innovative Forschungsvorhaben, wie dieses, sichern den Erfolg unserer mittelständischen Wirtschaft langfristig. Professor Luxenhofers Projekt ist von Anfang an auf eine Ausgründung ausgelegt und passt hervorragend zu Mainfranken, das ein Zentrum europäischer Biomaterialforschung ist.“

    Der intensiveren Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft widmet sich die IHK Würzburg-Schweinfurt seit vielen Jahrzehnten. Aus diesem Grund rief die Wirtschaftskammer bereits 1982 eine Stiftung im Universitätsbund ins Leben, die innovative und technologieintensive Forschungsvorhaben an der Universität fördert. Die Stiftung verfügt heute über ein Stiftungskapital von rund 1,2 Millionen Euro, bis heute profitierten 90 Projekte von insgesamt 930.000 Euro.

    (Quelle: Pressemitteilung der IHK)

    Kontakt

    Informationen zum IHK-Förderpreis: Radu Ferendino, T: (0931) 4194-319
    E-Mail: radu.ferendino@wuerzburg.ihk.de

    Informationen zum Forschungsprojekt: Prof. Dr. Robert Luxenhofer
    T: (0931) 31-89930; robert.luxenhofer@uni-wuerzburg.de

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