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    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    400 Millionen Euro für Bauprojekte

    26.04.2016

    In den kommenden sieben Jahren wird im Universitätsklinikum Würzburg modernisiert und ausgebaut. Mehr als 400 Millionen Euro sind für die Bauvorhaben eingeplant.

    Überblick über Bauvorhaben des Universitätsklinikums Würzburg. (Bild: gmp TEAMPLAN)

    Überblick über Bauvorhaben des Universitätsklinikums Würzburg. (Bild: gmp TEAMPLAN)

    Das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) will seinen Versorgungsauftrag für die Region bei stetig steigenden Patientenzahlen auch in den kommenden Jahrzehnten erfüllen. Deshalb hat es umfangreiche Baumaßnahmen in die Wege geleitet, die zum Großteil bis 2022 abgeschlossen sein sollen. Bei einer Pressekonferenz am 18. April 2016 stellte das UKW seine Pläne vor.

    Bauherr der meisten Maßnahmen ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Würzburg. Insgesamt werden bis 2022 über 400 Millionen Euro investiert. Mehr als 24 Millionen davon finanziert das Universitätsklinikum aus selbst erwirtschafteten Mitteln.

    Alle Baumaßnahmen sind mit der Universität Würzburg und der Medizinischen Fakultät abgestimmt. Sie sind als Teil der „Masterplanung Universitäre Medizin Würzburg“ in ein langfristiges strategisches Konzept für den Zeitraum 2015 bis 2050 eingebettet.

    Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz

    Der Neubau für das 2011 gegründete Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) wird 2016 fertiggestellt. Dann erhält die Erforschung der Herzschwäche ein eigenes Zuhause, das modernsten Forschungsstandards entspricht. Das DZHI wurde 2011 als gemeinsame Einrichtung der Würzburger Universität und des Universitätsklinikums eröffnet. In dem integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum arbeiten Kardiologen zusammen mit Psychologen, Psychiatern, Endokrinologen, Genetikern, Chemikern und Physikern.

    Zwei Bauabschnitte für die Kopfkliniken

    Die Kopfkliniken werden an ihrem derzeitigen Standort erneuert: Im ersten Bauabschnitt wird – voraussichtlich ab 2017 – an Stelle des jetzigen Hörsaaltrakts und der Cafeteria der neue Operations- und Funktionstrakt errichtet. Neu gebaut werden hier auch eine Notaufnahme, Neuroradiologie, Intensivpflege, 14 OP-Säle, eine Normalpflege-Station und der Hubschrauberlandeplatz.

    Ein zweiter Bauabschnitt folgt ab 2022. Dann sollen das Altgebäude der Neurochirurgie und Neurologie durch einen Neubau ersetzt werden. Darin sind neben den weiteren Bettenstationen für die Kopfkliniken auch die Polikliniken für die Augen-, HNO-, Neurologische und Neurochirurgische Klinik und Flächen für Forschung und Lehre untergebracht.

    Zentrum für Frauen, Mütter und Kinder

    Ein weiterer großer Neubau entsteht für ein Frauen-Mutter-Kind-Zentrum. Im ersten Bauabschnitt von 2018 bis 2023 sind unter anderem eine Poliklinik für Geburtshilfe, neue Kreißsäle, Intensivstationen und ein Entbindungs-OP-Saal vorgesehen – darunter die Neonatologie (Neugeborenenmedizin) mit Perinatalzentrum. Das UKW strebt damit eine bessere Versorgung der Mütter und ihrer Angehörigen an, unter anderem durch die Schaffung von Familienzimmern.

    Neubau für die Strahlentherapie

    Von 2017 bis 2020 wird eine Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie neu gebaut. Die Strahlentherapie gehört zu den Standardmethoden bei der Behandlung von Krebserkrankungen. Als einzige Strahlentherapie-Einrichtung im Einzugsgebiet Würzburg hat die Strahlenklinik einen großen Zulauf.

    Ziel des Neubaus sind wesentliche Verbesserungen für die Patientinnen und Patienten. Dafür werden die verschiedenen Standorte zusammengelegt und hochmoderne Geräte angeschaftt. Der Neubau entsteht in räumlicher Nähe zum Krebsforschungs- und Therapiezentrum „Comprehensive Cancer Center Mainfranken“ (CCCM), in dem auch die Wilhelm-Sander-Therapieeinheit Multiples Myelom sowie das interdisziplinäre onkologische Therapiezentrum (IOT) angesiedelt sein werden.

    Keine Einschränkungen im Klinikbetrieb

    Die Versorgung der Patientinnen und Patienten bleibe während der Bauarbeiten in allen Fachbereichen des Universitätsklinikums uneingeschränkt und mit unveränderter Qualität gewährleistet, so das UKW in einer Pressemitteilung. Die Baumaßnahmen seien so konzipiert, dass eventuelle Beeinträchtigungen für Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besucher, Anwohnerinnen und Anwohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studentinnen und Studenten sowie Berufsfachschülerinnen und Berufsfachschüler möglichst gering bleiben. Am Ende steht ein besseres Angebot für alle.

    Kommunikation mit den Betroffenen

    Das Universitätsklinikum setzt, wie auch bei anderen Baumaßnahmen, auf eine transparente und offene Kommunikation mit allen Betroffenen: So will es regelmäßig über den Stand der Baumaßnahmen informieren, auch an einen Info-Pavillon und einen Online-Blog ist gedacht.

    Professor Georg Ertl, Ärztlicher Direktor, und Kaufmännische Direktorin Anja Simon sind sich einig: „Gemeinsam mit der Universität und der Medizinischen Fakultät haben wir ein Konzept entwickelt, um sicherzustellen, dass wir auch in Zukunft unserem Ruf als hochwertiger medizinischer Versorger und Ort der Spitzenforschung gerecht werden. Die Neubau- und Sanierungsmaßnahmen stellen einen wichtigen Meilenstein für das Universitätsklinikum Würzburg dar.“

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