piwik-script

Intern
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Anti-Leukämie-Medikament auf der Zielgeraden

    27.10.2015

    Der Wirkstoff Blinatumomab hilft dem Immunsystem mancher Leukämiepatienten, Krebszellen zu erkennen und zu vernichten. Der zu großen Teilen am Universitätsklinikum Würzburg entwickelte und erprobte Stoff kann bald auch in Europa als reguläres Arzneimittel eingesetzt werden.

    Im Dezember 2014 wurde das Anti-Leukämie-Medikament Blinatumomab in den USA zugelassen. Ende September 2015 nun hat das Pharmaunternehmen Amgen mitgeteilt, dass der „Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittelagentur“ auch die Zulassung in der Europäischen Union empfiehlt. Vorgesehen ist der Einsatz zur Behandlung von Erwachsenen, die einen Rückfall mit Akuter Lymphatischer Leukämie (ALL) erleiden oder die auf eine herkömmliche Chemotherapie nicht ansprechen.

    „Wir gehen davon aus, dass das Medikament nach einigen weiteren, untergeordneten Formalitäten vermutlich noch vor Ende 2015 als reguläres Arzneimittel zur Verfügung steht“, freut sich Professor Ralf Bargou vom Universitätsklinikum Würzburg (UKW).

    Ralf Bargou ist am Uniklinikum Direktor des Krebsforschungs- und Behandlungszentrums „Comprehensive Cancer Center (CCC) Mainfranken“. Er war zusammen mit der Leiterin der „Early Clinical Trial Unit“, Dr. Marie-Elisabeth Goebeler, und mit Professor Max Topp, Leiter der Hämatologie an der Medizinischen Klinik II des UKW, entscheidend an der Entwicklung und Erprobung von Blinatumomab beteiligt.

    „Dank Blinatumomab können wir für mehr als ein Drittel der erwachsenen Patienten mit einem Leukämierückfall eine komplette und nachhaltige Krankheitsremission erreichen“, so Topp. „Für diese schwerkranken Patienten ist das ein sehr gutes Ergebnis.“

    Zurück

    Hinweis zum Datenschutz

    Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Facebook weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung.

    Hinweis zum Datenschutz

    Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Twitter weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung.

    Kontakt

    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Sanderring 2
    97070 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-86002
    E-Mail

    Suche Ansprechpartner

    Zwinger 32