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    einBLICK - Online-Magazin der Universität Würzburg

    Auch ein Kuscheltier muss mal zum Arzt

    23.05.2017 | VERANSTALTUNGEN
    Zusammen mit einer Medizinstudentin verarztet ein Junge seinen kranken Teddybär (Foto: Kinderklinik).

    Zusammen mit einer Medizinstudentin verarztet ein Junge seinen kranken Teddybär (Foto: Kinderklinik).

    Von Dienstag, 30. Mai bis Donnerstag, 1. Juni 2017 geben Medizin-, Zahnmedizin- und Pharmaziestudenten der Universität Würzburg Kindern die Möglichkeit, spielerisch den Umgang von Arzt und Patient zu erleben: In der Teddyklinik auf dem Gelände des Uniklinikums behandeln sie kranke Plüschtiere.

    Weiße Kittel, bedrohliche Instrumente und fremde Menschen: Um Kindern die Angst vor Ärzten zu nehmen, organisieren Studierende die Teddyklinik Uniklinikum. Hier können die Kleinen mit ihrem mitgebrachten Plüschtier den Weg des Patienten in der medizinischen Betreuung nacherleben.

    Die Behandlung wird ernst genommen

    Aufnahme, Wartezimmer, Röntgenabteilung, Operationssaal, Behandlungsraum und Apotheke: Alles ist wie im richtigen Krankenhaus. Die verschiedensten Wehwehchen und ernstzunehmende Beschwerden der Kuscheltiere werden untersucht und behandelt – aber nicht ohne intensive Beratung in der „Teddy-Sprechstunde“. Dafür steht ein eigenes großes Zelt zur Verfügung. Um die kleinen Kuscheltier-Patienten optimal behandeln zu können, erfragen die Teddydoktoren die genaue Krankheitsgeschichte.

    Zum Routineprogramm gehören Abhören und Abtasten, Ohren spiegeln und Fieber messen. Bei schweren Fällen muss auch mal geröntgt werden oder der Patient bekommt einen Ultraschall. Im Notfall kann auch ein operativer Eingriff im bestens ausgestatteten OP-Bereich die einzige Möglichkeit sein, das Kuscheltier wieder gesund zu machen.

    Hier dürfen sich die Kinder als Operateure versuchen, und dabei kommt so einiges ans Licht: Von Glasmurmeln bis Strohweihnachtssternen – es gibt nichts, was nicht aus den Bäuchen der Plüschtiere gefördert wird.

    Teil der Teddy-Sprechstunde ist auch das Impfen mit Eintrag in den Kuscheltierimpfpass. Damit das Plüschtier schnell wieder gesund wird, steht am Ende des Teddyklinik-Besuches der Gang zur Apotheke an. Hier bekommen die Kinder Obst, Tapferkeits-Gummibärchen, Pflaster, Spritzen und andere Kleinigkeiten zur Versorgung ihrer Patienten mit nach Hause. Dank der Zusammenarbeit mit den Pharmaziestudierenden erhalten die Kinder dort auch spielerischen Einblick in die Welt der Kräuter und Salben.

    Zahnpflege nimmt große Rolle ein

    Wichtige Themen in der Teddyklinik sind auch das richtiges Zähneputzen und die Zahngesundheit. In den Räumen der Kinderkrankenpflegeschule wartet auf die Kinder eine altersgerechte Vorführung durch einen erfahrenen Zahnarzt. Ein weiteres Highlight des Besuches der Teddyklinik ist der Rettungswagen, der zur Erkundung und zum Anfassen offen steht. Sanitäter berichten zudem über den Alltag im Rettungsdienst und führen die Ausstattung des Krankenwagens vor.

    Die Öffnungszeiten

    Die meisten Kinder kommen über eine Einladung an die Kindergärten zu einem Termin bei den Teddy-Doktoren. Eltern, die privat mit ihren Kindern bei der Teddyklinik vorbeischauen möchten, können dies allerdings auch tun – auch ohne vorherige Anmeldung. Sie müssen dann allerdings möglicherweise mit Wartezeiten rechnen.

    Geöffnet hat die Teddyklinik zu folgenden Zeiten

    Dienstag: 9.00 - 14.00 Uhr

    Mittwoch: 9.00 - 16.00 Uhr

    Donnerstag: 9.00 - 14.00 Uhr

    Die Teddyklinik findet im Innenhof der Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege der Universität Würzburg statt. Das Gebäude befindet sich im Bereich D des Klinikgeländes und trägt die Hausnummer D22.

    Das Angebot wird rein ehrenamtlich von Studierenden organisiert und betreut und ist seit seiner Erstauflage im Jahr 2001 ein stetig wachsender Erfolg. Jedes Jahr besuchen rund 1.000 Kinder aus Stadt und Landkreis die Sprechstunde, lassen gebrochene Flügel verbinden, Husten mit Gummibärchen bekämpfen und haufenweise Murmeln aus den Bäuchen operieren.

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