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    einBLICK - Online-Magazin der Universität Würzburg

    Auftraggeber für interaktive Produkte gesucht

    29.03.2016 | CAMPUS

    Wer Problemstellungen hat, die sich mit der Entwicklung eines interaktiven Produktes oder Konzeptes lösen lassen, findet am Lehrstuhl für Psychologische Ergonomie der Uni Würzburg Hilfe. Dort warten Studierende auf entsprechende Aufträge. Die Frist endet allerdings am 5. April.

    Ein Arzt, der die Wartezeit seiner Patienten verringern möchte. Die Verwaltung einer Gemeinde, die ihre Bürger zu mehr ehrenamtlichen Engagement motivieren will. Ein Automobilzulieferer, der seine Produkte fit machen muss für den Einsatz in autonomen Fahrzeugen der Zukunft. Sie alle haben eines gemeinsam: Um ihre Ziele zu erreichen, müssen Lösungen entwickelt werden, die den Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer entsprechen - dies ist allerdings mitunter sehr zeitaufwändig und bedarf eines Experten-Know-Hows.

    Hilfe finden sie im aktuellen Sommersemester am Lehrstuhl für Psychologische Ergonomie der Universität Würzburg. Dort sind die Lehrstuhlmitarbeiter wieder auf der Suche nach Aufgaben, die im Rahmen einer studentischen Projektarbeit bearbeitet werden können. Methoden nutzerzentrierter Gestaltung stehen dabei im Mittelpunkt. Ziel ist es, ausgehend von den Wünschen und Bedürfnissen der Benutzer ein interaktives Produktkonzept als Antwort auf die Fragen der Auftraggeber zu entwickeln.

    Den Nutzer in die Entwicklung einbinden

    „Entscheidend für den Erfolg von Produkten und Dienstleistungen ist die Einbindung des Nutzers in alle Phasen der Entwicklung“, sagt Diana Löffler, Diplompsychologin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl. Genau dieses Vorgehen verfolgen die Würzburger Experten mit ihrem Angebot – beim sogenannten User Centered Design steht der Anwender im Mittelpunkt. Auf diese Weise können sie vermeiden, dass interaktive Produkte entstehen, die nicht so funktionieren, wie die Nutzer sich das vorgestellt haben, oder die Funktionen enthalten, die von Anwendern gar nicht genutzt werden. 

    Die Rahmenbedingungen der Projektarbeit stehen fest: Gruppen von jeweils vier bis sieben Studierenden werden die von den Auftraggebern vorgegebenen Aufträge im Zeitraum vom 14. April bis 31. August 2016 bearbeiten. Im Einzelnen umfasst dies:

    ·         die Durchführung einer Nutzungskontextanalyse mit ca. sechs Personen aus der tatsächlichen zukünftigen Zielgruppe. Diese werden in ihrer Arbeitsumgebung umfassend interviewt und beobachtet,

    ·         den Entwurf von Gestaltungslösungen ausgehend von den Ergebnissen der Nutzungskontextanalyse. Designideen werden anhand der Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer generiert,

    ·         schrittweise Tests eines Prototypen mit ca. sechs Personen der Zielgruppe. Das aussichtsreichste Konzept wird im Detail ausgearbeitet, mehrfach mit Nutzern getestet und entsprechend des Feedbacks überarbeitet.

    Die Entscheidung über das konkret ausgearbeitete Konzept liegt bei den Studierenden, kann aber mit dem Auftraggeber abgestimmt werden. Die Nutzer sollen aus dem Kreis der tatsächlichen zukünftigen Nutzer des Konzepts rekrutiert werden. Sind dafür andere als studentische Teilnehmer erforderlich, muss der Auftraggeber bei der Rekrutierung und Vergütung mitwirken.

    Fristen und Termine

    Erste Zwischenergebnisse präsentieren die Studierenden am 2. Juni; ihre Endergebnisse stellen sie am 7. Juli (Präsentationen der Entwicklung und Testung der Prototypen) sowie am 14. Juli (Demonstration der Prototypen) vor. Ein schriftlicher Ergebnisbericht über das Vorgehen und die Ergebnisse sowie eine Videodokumentation der Prototypen werden dem Auftraggeber Anfang September 2016 übergeben. Der Nettopreis liegt bei 1500 Euro.

    Die Erfahrung mit dieser Art von Teamarbeit ist am Lehrstuhl für Psychologische Ergonomie groß: „In den vergangenen Jahren haben die Studierendenteams innovative Produktkonzepte in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen entwickelt, beispielsweise in der Medizintechnik und der Robotik, im Automobilbau oder bei der Entwicklung von Apps und Software“, so Diana Löffler.

    Bewerbungsschluss ist am Dienstag, 5. April. Info und Kontakt: Diana Löffler,

    E-Mail: diana.loeffler@uni-wuerzburg.de

     

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