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    einBLICK - Online-Magazin der Universität Würzburg

    Brustkrebs-Forum am Uniklinikum

    14.11.2017 | VERANSTALTUNGEN

    Welche Bedürfnisse kommen bei Brustkrebs-Patientinnen während und nach der Tumortherapie auf? Damit befasst sich das 4. Brustkrebs-Forum am Würzburger Uniklinikum. Eine Referentin ist die Schauspielerin Kathrin Spielvogel, bekannt unter anderem aus der TV-Serie „Forsthaus Falkenau“.

    „Unser Brustkrebs-Forum hat sich mittlerweile als Veranstaltung etabliert, die nicht nur die medizinischen Gesichtspunkte der Krankheit thematisiert, sondern gezielt einen ganzheitlichen Informationsansatz verfolgt“, sagt Professor Achim Wöckel, Direktor der Universitätsfrauenklinik. Die vierte Neuauflage der kostenlosen Veranstaltung am Samstag, 25. November 2017, steht unter der Überschrift: „Bedürfnisse während und nach Brustkrebs: Was brauchen Betroffene wirklich?“

    Das Forum findet im Hörsaal 1 des Zentrums für Innere Medizin (ZIM) an der Oberdürrbacher Straße statt. Es dauert von 10 bis 14 Uhr. Wer teilnehmen möchte, soll sich bei Gabriele Nelkenstock anmelden, T (0931) 299 85 095, info@kampfgegenkrebs.de

    Kompetente Referentinnen geben Hoffnung

    „Unser Ziel ist es, mit kompetenten Rednerinnen Hoffnung für das Leben mit und nach dem Krebs zu geben“, erklärt Wöckel. So zeigen Beate Beyrich von der Frauenhilfe nach Krebs, Johanna Schlereth, Breast Care Nurse der Würzburger Universitätsfrauenklinik, und eine Patientin, die ihren Weg in einer besonderen Form der Fotografie gefunden hat, in einem gemeinsamen Vortrag den „Weg zurück in den Alltag“ auf.

    Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin am Uniklinikum Würzburg (UKW), greift mit „Intimität und Sexualität nach Krebserkrankungen“ ein Thema auf, über das meistens nicht viel gesprochen wird.

    Kathrin Spielvogel will Lebensräume öffnen

    Als Gastreferentin konnte die Frauenklinik die Schauspielerin und Sprecherin Kathrin Spielvogel gewinnen. Sie ist unter anderem aus den TV-Serien „Samt und Seide“ und „Forsthaus Falkenau“ sowie aus vielen Fernsehfilmen bekannt.

    Die heute 43-Jährige erkrankte vor einigen Jahren schwer an metastasiertem Brustkrebs. Ihre Krankheitserfahrungen verarbeitete sie im Dokumentarfilm „Ich will ja leben, oder?“, mit dem sie 2010 für den Grimme-Preis nominiert wurde.

    Bei Vorträgen wird sie geschätzt für ihre authentische Art, auch intime Aspekte der Krebserkrankung zu thematisieren. Mit ihrem Vortrag „Lebensräume öffnen – wenn alle Türen verschlossen scheinen“ dürfte sie beim Brustkrebs-Forum sicher vielen Betroffenen aus dem Herzen sprechen und ihnen Mut machen für das Leben nach dem Krebs.

    Infostände im Foyer vor dem Hörsaal

    Nach den Vorträgen hat das Publikum Gelegenheit, den Referentinnen und Professor Wöckel Fragen zu stellen. Stände von Selbsthilfegruppen sowie von Anbietern von Haarersatz, Brustprothesen und Physiotherapie runden das Informationsangebot ab.

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