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    einBLICK - Online-Magazin der Universität Würzburg

    Brustkrebs-Forum spricht viele Fragen an

    27.10.2015 | UNIVERSITÄTSKLINIKUM

    Die Würzburger Universitätsfrauenklinik veranstaltet am Samstag, 7. November, das 2. Brustkrebs-Forum. Es wendet sich an Patientinnen und ihre Angehörigen sowie an alle Interessierten. Wer teilnehmen will, muss sich bis 3. November anmelden.

    Deutschlandweit gibt es jährlich rund 70.000 Brustkrebs-Neuerkrankungen; die Würzburger Universitätsfrauenklinik behandelt pro Jahr etwa 300 neu an Brustkrebs erkrankte Frauen.

    „Wir beobachten, dass nicht nur der Informationsbedarf bei den Patientinnen und ihren Angehörigen sehr hoch ist, sondern auch das allgemeine öffentliche Interesse an dieser häufigen Krebsform steigt“, sagt Professor Achim Wöckel, Direktor der Frauenklinik, „deshalb bieten wir mit unserem Brustkrebs-Forum seit 2014 ein neues jährliches Kommunikationsformat an.“

    Das zweite Brustkrebs-Forum findet am Samstag, 7. November 2015, im Hörsaal 1 des Zentrums für Innere Medizin (ZIM) in der Oberdürrbacher Straße statt. Bei der kostenlosen Veranstaltung greifen ab 10 Uhr vier Krebsexperten des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) in kurzen Impulsreferaten unterschiedliche Aspekte rund um Brustkrebs und seine Behandlung auf.

    Bildgebung mit Augenmaß

    Oberärztin Julia Wiederer stellt moderne Verfahren der Brustbildgebung vor, wie Mammographie, Mammosonographie und Magnetresonanz-Tomographie (MRT). „Die heute mögliche Detailschärfe dieser Methoden ist ein Segen, wenn bei der Patientin die zu ihr passenden Verfahren gewählt werden“, so Wöckel. So liefere speziell die MRT bei bestimmten Fragen wichtige weiterführende Hinweise auf Gewebeauffälligkeiten als Ergänzung zur Sonographie und Mammographie.

    Brustaufbau nach Krebs-OP

    Privatdozent Daniel Herr widmet seinen Vortrag den Möglichkeiten der Brustchirurgie. „Bei Brustkrebsoperationen schreitet der kosmetische Aspekt durch noch schonendere Verfahren und plastische Deckungen immer weiter voran“, sagt Wöckel. Das Brustzentrum des UKW sei in der glücklichen Lage, alle Formen der Brustrekonstruktion – ob mit Eigen- oder Fremdgewebe – in Kooperation mit der plastischen Chirurgie anbieten zu können.

    Vererbbarkeit von Brustkrebs

    Unter dem Titel „Brustkrebs in der Familie – Konsequenzen für alle?“ spricht Privatdozent Mathias Krockenberger über die Vererbbarkeit von Brustkrebs. Ein Thema, dass spätestens seit der Medienberichte über die präventive Brustentfernung der US-amerikanischen Schauspielerin Angelina Jolie ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt ist.

    „Es bleibt festzuhalten, dass der erbliche Brustkrebs weit seltener auftritt als der sporadische“, unterstreicht Wöckel. Um das Erbrisiko zuverlässig abklären zu lassen, können sich Frauen beim UKW an das Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs wenden. Liegt eine Risikokonstellation vor, können die Betroffenen in eine engmaschige Betreuung durch die Frauenklinik einsteigen.

    Mutter werden nach einer Krebstherapie

    Als letzter Referent des Vortragsblocks geht Oberarzt Michael Schwab der Frage nach, ob auch nach einer Krebstherapie der Kinderwunsch der Patientin zu erfüllen ist. Er stellt unter anderem medikamentöse Verfahren vor, mit denen die Eierstockfunktion geschützt werden kann.

    Diskussion, Einzelgespräche, Infostände

    Auf die Kurzreferate des Forums folgen eine offene, allgemeine Diskussions- und Fragerunde sowie ein Get-together mit einem kleinem Imbiss. Das Forum wird begleitet von Infoständen zu Selbsthilfegruppen, Haarersatz, Brustprothesen und Physiotherapie.

    Anmeldung bis 3. November nötig

    Die Organisatoren der kostenfrei zu besuchenden Veranstaltung der Universitätsfrauenklinik bitten um eine Anmeldung unter T (0931) 201-25252 oder per E-Mail an Michaela Roth, roth_m@ukw.de. Anmeldeschluss ist der 3. November 2015.

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