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    Bündnis Organspende Bayern

    29.03.2016

    Das bayerische Gesundheitsministerium will mit einem gesellschaftlichen Bündnis zu mehr Organspenden im Freistaat aufrufen. Unter den rund 60 beteiligen Organisationen sind auch das Uniklinikum Würzburg und die Würzburger Regionalgruppe des Bundesverbands der Organtransplantierten.

    Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml mit Dr. Anna Laura Herzog vom Uniklinikum Würzburg (links) und Dorothea Eirich (rechts) vom Bundesverband der Organtransplantierten. (Foto: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege)

    Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml mit Dr. Anna Laura Herzog vom Uniklinikum Würzburg (links) und Dorothea Eirich (rechts) vom Bundesverband der Organtransplantierten. (Foto: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege)

    In Bayern fehlen Organspender. Laut der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml sind viel zu wenige Menschen bereit, nach ihrem Tod ihre Organe zu spenden.

    In Zahlen bedeutet das: Im vergangenen Jahr standen im Freistaat mehr als 1.500 Menschen auf den Wartelisten für eine Niere, eine Leber oder ein anderes Organ, aber es gab nur 139 Organspender.

    Deshalb soll sich künftig ein Netzwerk namens „Bündnis Organspende Bayern“ für eine Kultur der Organspende einsetzen. Dem Bündnis gehören mehr als 60 Organisationen an. Auch das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) und die Regionalgruppe Würzburg und Umland des Bundesverbands der Organtransplantierten (BDO) nehmen teil.

    Zwei Vertreterinnen bei Auftaktveranstaltung

    Beide Einrichtungen schickten jeweils eine Vertreterin zur Auftaktveranstaltung des neuen Bündnisses am 14. März 2016 in Schloss Nymphenburg in München. Dabei waren Dr. Anna Laura Herzog, die geschäftsführende Ärztin des Transplantationszentrums des UKW, und Dorothea Eirich, die Würzburger Regionalgruppenleiterin des BDO.

    Ungewöhnlich breites Spektrum von Organisationen dabei

    „Ich schätze die Initiative als sehr vielversprechend ein, da es der Ministerin gelungen ist, ein ungewöhnlich breites Spektrum an Organisationen ins Boot zu holen“, kommentiert Herzog. So habe Melanie Huml nicht nur die Transplantationszentren und Unikliniken angesprochen, die sich ja ohnehin schon intensiv mit der Öffentlichkeitsarbeit für die Organspende beschäftigen, sondern auch Kirchen, Handwerkskammern, Sport- und Sozialverbände sowie Medienvertreter.

    „Dieser Querschnitt durch die Gesamtbevölkerung signalisiert, dass Organspende jeden angeht“, so Herzog. Vertrauen im Team gewinnen „Dass ich als Mitglied des Bundesverbands der Organtransplantierten zur Auftaktveranstaltung eingeladen wurde, unterstreicht, als wie wichtig unsere auf persönlichen Erfahrungen beruhende Aufklärungsarbeit eingeschätzt wird“, freut sich Eirich.

    „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, dass die Entscheidung zur Organspende eine Selbstverständlichkeit wird. Dafür ist es wichtig, das notwendige Vertrauen in der Bevölkerung wiederzugewinnen. Dies kann am besten in Teamarbeit erreicht werden. Zum Beispiel ist geplant, dass unsere Würzburger BDO-Gruppe demnächst mit einer neu gegründeten Gemeinschaft von Angehörigen von Organspendern zusammenarbeitet.“

    Organspendeausweise gibt es unter anderem beim Hausarzt, bei den Krankenkassen oder im Internet beim bayerischen Gesundheitsministerium.

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