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    einBLICK - Online-Magazin der Universität Würzburg

    Ein Nachmittag im Zeichen eines Universalgelehrten

    26.04.2016 | VERANSTALTUNGEN
    Jurist, Mathematiker, Historiker, Philosoph, Theologe und vieles andere mehr: Gottfried Wilhelm Leibniz war ein Universalgelehrter.

    Jurist, Mathematiker, Historiker, Philosoph, Theologe und vieles andere mehr: Gottfried Wilhelm Leibniz war ein Universalgelehrter.

    Das Institut für Mathematik veranstaltet zu Ehren des 300. Todestages von Gottfried Wilhelm Leibniz am Dienstag, 3. Mai, einen Leibniznachmittag. Auf dem Programm stehen zwei Vorträge international anerkannter Leibnizexperten und eine Ausstellungseröffnung.

    Gottfried Wilhelm Leibniz war ein Universalgelehrter: Er war Jurist, Mathematiker, Ingenieur, Historiker, Philosoph, Theologe, Erfinder, Bibliothekar, Sachverständiger und Berater. Die Mathematik begleitete ihn sein Leben lang und zu ihrer Entwicklung trug er Wesentliches mit eigenen Entdeckungen und Erfindungen bei. Vor 300 Jahren starb Leibniz. Das Institut für Mathematik ehrt Leibniz mit einem Vortrags-Nachmittag am 3. Mai und einer Ausstellung zu seinen mathematischen Werken.

    Wegbereiter der modernen Mathematik

    Vor allem durch die Erfindung der Infinitesimalrechnung gilt er als ein Wegbereiter der modernen Mathematik. Zeitgleich mit Isaac Newton, aber unabhängig von ihm und auf einer anderen Methode basierend, entwickelte Leibniz seine Ideen zur Lösung des Tangentenproblems an und zur Berechnung von Flächen unter beliebig vorgegebenen Kurven. Ausgangspunkt hierzu bildete bereits seine Dissertation aus dem Jahr 1666 „De arte combinatoria“, in der er durch diskrete Überlegungen auf Zusammenhänge zwischen Folgen und deren Differenzfolgen stieß.

    In der 1684 veröffentlichten Schrift „Nova Methodus pro maximis et minimis“ erfolgte dann die Grundlegung der Infinitesimalrechnung – allerdings in einer schwer verständlichen Form. Die von ihm eingeführten Symbole „dx“ für etwas unendlich Kleines und das Integralzeichen „∫" im Zusammenhang mit „∫ f(x)dx" werden heute noch in gleicher Weise wie bei Leibniz verwendet.

    Darüber hinaus hat Leibniz eine Rechenmaschine und das Dualsystem erfunden, er schrieb Beiträge zur Versicherungs- und Finanzmathematik, arbeitete an einer mathematischen Universalsprache, konstruierte eine Windmühle zur Entwässerung von Bergwerksanlagen und hat mit der Monadenlehre eine eigene Philosophie entwickelt.

    Die Festveranstaltung

    Das Institut für Mathematik veranstaltet zu Ehren des 300. Todestages am Dienstag, 3. Mai, einen Leibniznachmittag. Er findet statt im Raum S0.108 im Bibliotheks- und Seminarzentrum auf dem Campus Hubland Nord; Beginn ist um 14.00 Uhr mit zwei Vorträgen international anerkannter Leibnizexperten.

    • 14.00 Uhr: „Gottfried Wilhelm Leibniz – Universalhistoriker und herausragender Mathematiker“ (Prof. Eberhard Knobloch, TU-Berlin)

    • 16.00 Uhr: „Zur Rolle Leibniz' in Weyls ‚Philosophie der Mathematik und Naturwissenschaften‘" (Prof. Erhard Scholz, Universität Wuppertal)

    Weitere Informationen gibt es hier

    Um 17.30 Uhr wird die von Professor Hans-Joachim Vollrath zusammengestellt Ausstellung „Leibniz als Mathematiker“ in der Teilbereichsbibliothek Mathematik eröffnet.

    Weitere Informationen zur Ausstellung finden sich hier

    Ausstellungsbroschüre zum Herunterladen (PDF)

    Jörn Steuding und Hans-Georg Weigand

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