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    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Forschungsnetzwerk zu Angsterkrankungen stellt sich vor

    29.09.2015

    Am 16. und 17. Oktober 2015 veranstaltet das Zentrum für Psychische Gesundheit des Uni-Klinikums die Würzburger Psychotherapietage. Es wird zudem ein neuer Forschungsverbund zur Therapie von Angsterkrankungen vorgestellt. Er richtet sich an Mediziner und Betroffene, Angehörige und die interessierte Öffentlichkeit.

    Das Logo von PROTECT-AD: Der Name steht für "Providing Tools for Effective Care and Treatment of Anxiety Disorders". Das Projekt will die Therapieangebote für Menschen, die unter Angsterkrankungen leiden, verbessern. (Foto: Universitätsklinikum Würzbu

    Das Logo von PROTECT-AD: Der Name steht für "Providing Tools for Effective Care and Treatment of Anxiety Disorders". Das Projekt will die Therapieangebote für Menschen, die unter Angsterkrankungen leiden, verbessern. (Foto: Universitätsklinikum Würzburg)

    Angsterkrankungen gehören wegen ihres frühen Beginns und chronischen Verlaufs zu den teuersten Erkrankungen und belasten das Gesundheitswesen. Etwa 15 Prozent der Deutschen leiden unter Krankheitsbildern wie Panikstörungen, Phobien oder sogenannten Generalisierten Angststörungen. Trotz dieser Häufigkeit erkennt das Gesundheitssystem Angsterkrankungen nicht ausreichend gut oder erst nach vielen Jahren. Und selbst wenn die Krankheit richtig diagnostiziert wird, erhalten die meisten Patienten nicht schnell genug eine geeignete Therapie. Das neue Forschungsprogramm "PROTECT-AD" setzt sich zum Ziel, diese Situation verbessern.

    Auftaktveranstaltung mit drei Expertenvorträgen

    Das Zentrum für Psychische Gesundheit (ZEP) des Uniklinikums Würzburg ist einer der Partner in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsverbund. Deshalb findet die Auftaktveranstaltung zu PROTECT-AD am Samstag, den 17. Oktober 2015, im Rahmen der Würzburger Psychotherapietage statt.

    Sie startet um 9.30 Uhr im Hörsaal des Lehrstuhls für Psychologie I in der Marcusstraße 9 in Würzburg und umfasst drei Expertenvorträge. Prof. Hans-Ulrich Wittchen, Direktor des Instituts für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Technischen Universität Dresden erläutert, warum Angsterkrankungen oft gar nicht oder nur unzureichend behandelt werden. Anschließend stellt Prof. Paul Pauli, Lehrstuhlinhaber des Instituts für Psychologie I, Biologische Psychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie der Uni Würzburg neue Entwicklungen bei der Expositionstherapie von Angststörungen vor. Und schließlich befasst sich Prof. Marcel Romanos, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Uniklinikums Würzburg mit dem Thema "Wenn Kinder Angst haben – Belastungen, Konsequenzen und Hilfsangebote."

    Im Anschluss, ab etwa 12.30 Uhr bis etwa 14 Uhr, besteht die Möglichkeit, die neuen Räume der Institutsambulanz des Weiterbildungsstudiengangs Psychologische Psychotherapie der Uni Würzburg zu besichtigen.

    Die Auftaktveranstaltung ist kostenlos zu besuchen und richtet sich nicht nur an Mediziner, sondern gerade auch an Patienten, Angehörige und sonstige Interessierte.

    Am Freitag Workshops zu aktuellen psychotherapeutischen Ansätzen

    Im Unterschied dazu zielen die Workshops der Würzburger Psychotherapietage am Freitag, den 16. Oktober 2015, auf niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten, Psychotherapeuten in Ausbildung sowie interessierte Medizin- und Psychologiestudierende.

    Vier renommierte Referenten stellen dabei innovative Therapieansätze im Kindes- und Jugendalter sowie für Erwachsene praxisgerecht vor. Ihr Themenspektrum reicht von virtuellen Expositionsverfahren über dialektisch-behaviorale bis hin zu schematherapeutischen Ansätzen.

    Die Veranstaltung dauert von 14 bis 18.45 Uhr und ist kosten- sowie anmeldepflichtig (unter Tel.: +49 931/201-77110). Ort ist der Hörsaal der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums in der Füchsleinstraße 15 in Würzburg. Weitere Details zum Programm, zu den Referenten und den Teilnahmekonditionen hier. 

    Text: Universitätsklinikum

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