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    Geschichte des Juliusspitals

    08.01.2013 | HISTORISCHES
    Ausschnitt aus der „Steinernen Stiftungsurkunde“, einem Sandsteinrelief über dem alten Eingang des Würzburger Juliusspitals. Dort wird der Zweck der Spitalstiftung mit Bildern erzählt. Zu sehen ist hier ein Wundarzt, der das Bein eines Kranken verb

    Ausschnitt aus der „Steinernen Stiftungsurkunde“, einem Sandsteinrelief über dem alten Eingang des Würzburger Juliusspitals. Dort wird der Zweck der Spitalstiftung mit Bildern erzählt. Zu sehen ist hier ein Wundarzt, der das Bein eines Kranken verbindet. Bild: Andreas Mettenleiter

    Das Juliusspital ist die Keimzelle des Würzburger Uniklinikums und der Medizinischen Fakultät. Medizinhistoriker Andreas Mettenleiter hat Unterhaltsames und Kurioses aus der langen Geschichte des Spitals zusammengetragen; die ersten zwei Bände seines Werks sind jetzt erschienen.

    Im Jahr 1582 sorgte Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn für die Wiedergründung der Würzburger Universität. Schon sechs Jahre davor hatte er den Grundstein für eine Stiftung gelegt und – damals noch vor den Toren der Stadt – den Bau eines Spitals veranlasst. Seinem Willen zufolge sollten dort „allerhand Sorten Arme, Kranke, unvermugliche, auch schadhafte Leut“ aufgenommen werden.

    Schon in den frühesten Universitätsstatuten ist zu lesen, dass die Professoren dann und wann ihre Studenten ins Spital an die Betten der Kranken mitnehmen sollten. Seitdem haben viele Ärzte, Studierende, Patienten, Pflegekräfte und andere Mitarbeiter sowie berühmte und unbekannte Reisende in der Geschichte des Juliusspitals ihre Spuren hinterlassen.

    Bei seinen Forschungen hat der Würzburger Medizinhistoriker und Uni-Alumnus Andreas Mettenleiter zahlreiche bislang unbekannte historische Zeugnisse aufgespürt – und eine Geschichte des Juliusspitals geschrieben, die mehr sein will als eine bloße Chronik. Denn sie schildert vor allem Unterhaltsames und Kurioses aus der Spitalsgeschichte, sie präsentiert Schicksale, Skandälchen und spannende Geschichten wie die Jagd nach einem Spukgeist in den 1790er-Jahren.

    Fünf Bände zur Geschichte des Spitals

    Die „etwas andere“ Spitalgeschichte ist auf fünf Bände angelegt. Der erste heißt „Im Schatten des Fürstenbaus“ und erzählt aus der Zeit von 1576 bis 1760. Der zweite Band trägt den Titel „Von Pfründnern, Kranken und Studenten“. Er umfasst die Epoche von den letzten Fürstbischöfen bis zum Biedermeier (1760-1840). Die übrigen drei Bände sollen noch im Jahr 2013 folgen.

    Erhältlich sind die illustrierten Bücher für jeweils 14,95 Euro versandkostenfrei direkt beim Akamedon-Verlag in Pfaffenhofen oder im Buchhandel.

    Über den Autor

    Andreas Mettenleiters Geschichte des Juliusspitals fußt auf einer Artikelserie, die 2001 in der Würzburger Tageszeitung „Volksblatt“ erschien. Der Autor hat auch einen engen medizinischen Bezug zum Spital: Nach dem Studium an der Uni Würzburg war er dort als Assistenzarzt tätig. Seine ausführliche Medizingeschichte des Juliusspitals, das bis zum Ende des Ersten Weltkriegs Sitz der Universitätskliniken war, ist bereits 2001 erschienen.

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