Intern
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Informationsabend für Flüchtlingshelfer

    24.11.2015

    Seit gut einem Monat leben rund 300 Geflüchtete in einer Notunterkunft auf dem Hublandcampus Nord. Wer sich für sie ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich am Dienstag, 24. November, auf einer Info-Messe im Z6 über die Angebote der zahlreichen Helfergruppen informieren.

    Die Notunterkunft am Hubland - wenige Tage bevor die ersten Geflüchteten eingezogen sind. (Foto: Marco Bosch)

    Die Notunterkunft am Hubland - wenige Tage bevor die ersten Geflüchteten eingezogen sind. (Foto: Marco Bosch)

    Noch vor wenigen Jahren haben Schüler der US-amerikanischen Streitkräfte hier Sport getrieben, Konzerte besucht oder Theateraufführungen angesehen: Jetzt dienen die Mehrzweckhalle und die Turnhalle im Didaktik- und Sprachenzentrum auf dem Campus Nord als winterfeste Notunterkunft für Flüchtlinge – angemietet von der Regierung von Unterfranken bis voraussichtlich April 2016.

    Informationsveranstaltung im Zentralen Hörsaalgebäude

    Seit dort rund 300 Geflüchtete untergebracht sind, häufen sich sowohl Hilfsangebote und -aktionen als auch Anfragen nach Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement von Seiten der Studierenden, Fakultäten und Dozenten. Und diese Hilfe ist auch dringend notwendig. Denn Integration beginnt beim Erlernen der Sprache und gelingt durch den Aufbau von Beziehungen zu anderen Menschen. Ehrenamtliche Helferkreise mit Erfahrung in der Betreuung von Geflüchteten haben aus diesem Grund Sprachkurse und Freizeitangebote, aber auch Hilfe bei Behörden- und Arztbesuchen organisiert. Diese Helferkreise benötigen noch Unterstützung.

    Die Universität Würzburg hat auch deshalb das Projekt GSIK HumanCare ins Leben gerufen. Am heutigen Dienstag, 24. November, findet dazu ab 18:00 Uhr ein uniinterner Informationsabend unter dem Motto „Hilfe für Geflüchtete: Uni Würzburg packt an!“ statt. Eingeladen sind alle interessierten Studierenden und Mitarbeiter der Universität.

    Präsentation der Uni-Angebote

    Im Zentralen Hörsaal- und Seminargebäude Z6 auf dem Hublandcampus Süd wird zunächst „GSIK HumanCare“ vorgestellt. Das Projekt „Globale Systeme und Interkulturelle Kompetenzen“ (GSIK) bietet in diesem Rahmen einen vermittelnden und begleitenden Service für alle Studierenden, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Gleichzeitig erweitert GSIK damit sein Lehrprogramm um einen innovativen Ansatz des Experienced Based Learnings.

    Im Anschluss erläutern die Verantwortlichen die unterschiedlichen Angebote, die von Lehrstühlen und anderen Einrichtungen der Uni mittlerweile entwickelt wurde. Dazu gehören beispielsweise das Projekt IntegrAi.de aus den Wirtschaftswissenschaften, die Aktion „Drei Wochen helfen statt Hörsaal“ der beiden Pädagogik-Lehrstühle und natürlich das „Studienvorbereitende Programm zur Integration von Flüchtlingen an der JMU“ der Uni, kurz SPIF genannt.

    Ehrenamtliche Helfergruppen stellen sich vor

    Auch die ehrenamtlichen Helfergruppen, die am Hubland aktiv sind, werden sich an diesem Abend vorstellen. Die unterschiedlichen Gruppen haben sich auf verschiedene Bereiche spezialisiert: Sprache, Kommunikation, Freizeit, Kinder, Kleidung, Dolmetscher und Religion. Sie werden in aller Kürze von ihrer Arbeit berichten und erläutern, welchen Bedarf an Helfern sie haben.

    Info-Messe zum persönlichen Gespräch

    Im Anschluss an diesen ersten Überblick folgt eine Informations- und Kontaktmesse, bei der sich – ähnlich wie bei der Ersti-Messe – die einzelnen Helfer-Gruppen an Infoständen vorstellen. Die Besucher der Veranstaltung können somit direkt zu der Gruppe gehen, die sie interessiert, und sich im persönlichen Gespräch detailliert und unverbindlich informieren. Im Idealfall vereinbaren sie dabei gleich Art und Umfang des Engagements, das für sie möglich ist.

    Informationen über weitere Aktivitäten erbeten

    Sollten an der Universität Würzburg weitere Helfergruppen aktiv oder Projekte in Planung oder bereits am Arbeiten sein, von denen die Organisatoren der Info-Messe noch nichts wissen, bitten diese um Rückmeldung – auch dann, wenn die Verantwortlichen dafür nicht an der Messe teilnehmen wollen oder können. Die Koordination liegt bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Uni.

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit „GSIKplus“ das studienbegleitende Lehrprogramm im „Qualitätspakt Lehre“.

    Kontakt

    Dr. Esther Knemeyer Pereira, T: (0931) 31-89344, esther.knemeyer@uni-wuerzburg.de

    Mehr Informationen

    Das Programm SPIF

    Drei Wochen helfen statt Hörsaal

    IntegrAi.de

    GSIK HumanCare

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