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    Intensivstation für Kinder modernisiert

    28.07.2015 | UNIVERSITÄTSKLINIKUM
    Auf der Kinder-Intensivstation „Raumstation“ versorgt die Würzburger Universitäts-Kinderklinik jährlich bis zu 800 junge Patientinnen und Patienten. (Foto: Universitätsklinikum Würzburg)

    Auf der Kinder-Intensivstation „Raumstation“ versorgt die Würzburger Universitäts-Kinderklinik jährlich bis zu 800 junge Patientinnen und Patienten. (Foto: Universitätsklinikum Würzburg)

    Nach einem Umbau von knapp vier Monaten Dauer ist die Kinderintensivmedizin des Uniklinikums in umfassend modernisierte Räume zurückgekehrt. Die Neugestaltung brachte den Brandschutz und die Hygienebedingungen der „Raumstation“ auf neueste Standards.

    Die „Raumstation“ der Universitäts-Kinderklinik Würzburg ist im weiten Umkreis allein im Orbit: In Würzburg und der Region gibt es keine andere Intensivstation speziell für Kinder. 700 bis 800 junge Patienten werden in der mit zwölf Plätzen ausgestatteten Einrichtung jedes Jahr behandelt.

    Sie kommen aus der Kinderklinik selbst oder werden aus anderen Bereichen des Uniklinikums speziell nach neurochirurgischen oder kinderchirurgischen Operationen dorthin überwiesen. Aber auch andere Kinderkrankenhäuser überweisen intensivpflichtige Kinder auf die Raumstation. Nicht zuletzt ist die Kinderintensivstation Anlaufpunkt für Rettungsdienste und Notaufnahmen.

    Warum der Umbau nötig war

    Diese für die Region so wichtige Versorgungsleistung erbringt die Universitäts-Kinderklinik seit den 1980er-Jahren im Haus D31 auf dem Klinikumsgelände an der Josef-Schneider-Straße. Das Gebäude dort ist nochmals rund zwei Jahrzehnte älter.

    „Die sich verschärfenden behördlichen Auflagen zum Brandschutz und neue Hygienestandards machten in diesem Jahr tiefgreifende Aktualisierungen bei der Infrastruktur und der Bausubstanz der Raumstation erforderlich“, sagt Klinikdirektor Professor Christian P. Speer.

    Frauenklinik als Zwischenstation

    Um trotz Umbau den Betrieb aufrecht zu erhalten, zog die Station für eine Übergangsphase in die ehemaligen Operationssäle der Universitäts-Frauenklinik. Am 25. Februar 2015 spielten sich die Verlagerung der technischen Ausstattung und die Verlegung der zum Teil beatmeten Patienten reibungslos ab. Schon am Tag darauf begannen die vom Uniklinikum in Eigenregie koordinierten Umbauten im Haus D31.

    „Trotz der bei Renovierungen von ‚historischen‘ Gebäuden immer zu erwartenden Überraschungen liefen die Arbeiten schnell und termingerecht, so dass wir die Station bereits am 10. Juni 2015 zurückverlegen konnten“, berichtet Privatdozent Johannes Wirbelauer. Der Leitende Oberarzt mit Schwerpunkt Intensivmedizin koordinierte von ärztlicher Seite die Baumaßnahmen und die Umzugslogistik.

    Nächster Umzug ins Mutter-Kind-Zentrum

    Zusammen mit der in einem ähnlichen Verfahren rund um den Jahreswechsel 2013/14 modernisierten Früh- und Neugeborenen-Intensivstation verfügt die Universitäts-Kinderklinik nun über zwei Intensivbereiche, die allen aktuellen Standards gerecht werden.

    „Und auch dieser Status ist nur ein Zwischenergebnis in unserer mittelfristigen Planung“, betonte Professor Christoph Reiners am 17. Juli 2015 bei einer Feierstunde zum erfolgreich abgeschlossenen Raumstation-Projekt. Der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Würzburg weiter: „Es ist beschlossene Sache, dass 2018 der Spatenstich für den Neubau unseres Mutter-Kind-Zentrums erfolgen wird. Dort wird auch die pädiatrische Intensivmedizin ein neues, noch moderneres und noch leistungsfähigeres Zuhause bekommen.“

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