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    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Internationale Perspektiven der Weiterbildung

    17.02.2015

    Eine erfolgreiche Winter School zum Thema Erwachsenenbildung ist beendet: Vom 28. Januar bis 6. Februar waren 51 Studierende und zwölf Dozierende aus Indien, Portugal, Ungarn, Rumänien, USA, Kanada und Italien zu Gast im verschneiten Würzburg.

    Sehr international: Zur Winter School „Comparative Studies on Adult and Lifelong Learning“ kamen Teilnehmende aus vielen Nationen. (Foto: Professur für Erwachsenenbildung)

    Sehr international: Zur Winter School „Comparative Studies on Adult and Lifelong Learning“ kamen Teilnehmende aus vielen Nationen. (Foto: Professur für Erwachsenenbildung)

    Wie läuft Bildungsberatung in Italien ab? Welche Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Erwachsenenbildung gibt es in den USA? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede bestehen in Weiterbildungsberatungen der Länder? Zehn Tage lang wurde auf der Winter School „Comparative Studies on Adult and Lifelong Learning“ angeregt diskutiert, erklärt und ein vertieftes Verständnis für andere Kulturen gewonnen.

    Im ersten Teil lernten die Master- und Promotionsstudierenden von den portugiesischen Professoren Paula Guimaraes (University of Lisbon) und Licinio Lima (University of Braga) die Differenzierung gesellschaftlicher Policy Modelle (beispielsweise vor dem Hintergrund einer neoliberalistischen politischen Entscheidung) sowie das Verstehen bildungspolitischer Regulation auf Mikro-, Meso- und Makro-Ebene. Das Gelernte erprobten sie dann in Erkundungen zur Würzburger IHK, Frankenwarte, Kolpingakademie sowie zum Matthias-Ehrenfried-Haus.

    Erwachsenenbildung im internationalen Vergleich

    Im zweiten Teil stand der internationale Vergleich im Mittelpunkt. Hier befassten sich die Studierenden in sechs Kleingruppen mit Themen wie akademischer Professionalisierung, Qualität oder Aus- und Weiterbildung der Erwachsenenbildner/innen. Der internationale Vergleich wurde dann auf Postern präsentiert und prämiert. Zentrale Ergebnisse waren beispielsweise, dass in Italien und Portugal ähnliche politische Rahmenbedingungen für die Weiterbildung herrschen oder dass die Professionalisierung in Deutschland einen weitaus höheren Stellenwert hat als in anderen Ländern.

    Fazit und Evaluation der Winter School

    Projektkoordinatorin Stefanie Kröner lobt die Ergebnisse der Arbeit „Die Teilnehmenden haben wirklich sehr viel mitgenommen. In vielen Fällen knüpfen sie jetzt mit ihren Abschluss- oder Doktorarbeiten an die Ergebnisse der Winter School an.“

    Der große Erfolg der Winter School zeigte sich auch in einer Evaluation, in der die Studierenden besonders das Konzept und den internationalen Austausch lobten. Die Programminitiatorin und Projektkoordinatorin, Professorin Regina Egetenmeyer von der Uni Würzburg, ist besonders begeistert von den Lernerfolgen und dem Engagement der Studierenden: „Die Planungen für die Winter School 2016 haben wir schon begonnen“.

    Im Anschluss an die Winter School ist eine gemeinsame Publikation geplant, die voraussichtlich im Sommer 2015 erscheint. Auf diese Weise können die Teilnehmenden ihre akademischen Netzwerke vertiefen und in Forschungskontakt bleiben.

    Viele finanzielle Förderer

    Finanziell unterstützt wurde die Winter School durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der empirischen Bildungsforschung (Förderkennzeichen 01JG1510), im Qualitätspakt Lehre des BMBF (Förderkennzeichen 01PL11019), das Human Dynamics Center (HDC) der Fakultät für Humanwissenschaften der Uni Würzburg, den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und das an der Universität Würzburg angesiedelte Indienzentrum im Rahmen des DAAD-Programms „A New Passage to India“.

    Kontakt

    Prof. Dr. Regina Egetenmeyer, T (0931) 31-83898, regina.egetenmeyer@uni-wuerzburg.de

    Stefanie Kröner, M.A., T (0931) 31-86726, stefanie.kroener@uni-wuerzburg.de

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