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    Kompass-Programm ausgezeichnet

    06.03.2018 | STUDIUM & LEHRE

    Das „Netzwerk Tutorienarbeit an Hochschulen“ hat den Akkreditierungsantrag des Kompass Tutoren- und Mentorenprogramms positiv begutachtet.

    Das Kompass Tutoren- und Mentorenprogramm der Universität Würzburg erhält eine Auszeichnung: Das „Netzwerk Tutorienarbeit an Hochschulen“ hat den Akkreditierungsantrag des Würzburger Programms positiv begutachtet.

    Studentische Tutorien nehmen eine immer wichtigere Rolle im Lehrangebot von Hochschulen ein. Mit der Universität Würzburg sind über 60 deutsche Hochschulen im „Netzwerk Tutorienarbeit an Hochschulen“ aktiv. Im Netzwerk kommen im Bereich der Tutorienarbeit tätige Mitarbeiter aus Wissenschaft, Hochschulverwaltung und hochschuldidaktischer Weiterbildung zusammen. Akkreditierungen von Qualifizierungsprogrammen für studentische Tutoren führt das Netzwerk seit 2016 durch: Es handelt sich hierbei um ein Verfahren der Qualitätssicherung, das gewährleistet, dass diese Programme den geforderten Standards entsprechen. Die Gutachter haben nun dem Kompass-Qualifizierungsprogramm hohe Qualitätsstandards bescheinigt: „Ein großartiger Erfolg! Die Maßnahmen im Qualitätspakt Lehre haben die Lehrbedingungen an der JMU merklich verbessert“, sagt Vizepräsident Professor Wolfgang Riedel, Leiter des Projekts „Qualitätspakt Lehre an der JMU“ und Teilprojektleiter des Kompass-Programms.

    Studentische Tutoren und Mentoren in allen Fakultäten

    Das Kompass Tutoren- und Mentorenprogramm der Universität Würzburg engagiert sich mit zahlreichen Angeboten für die Verbesserung der Studienbedingungen in allen Fakultäten: Das universitätsweite Programm hat neben fakultätsübergreifenden Angeboten vielfältige Formate entwickelt und etabliert, die auf die höchst unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Fächer abgestimmt sind.

    Fortgeschrittene Studierende werden nach universitätsweiten Standards zu „Lernbegleitern“ ausgebildet und setzen sich für einen erfolgreichen Studienstart und -verlauf ihrer Mitstudierenden ein. Tutoren und Mentoren beraten, betreuen und unterrichten individuell oder in Kleingruppen und geben ihre Studienerfahrungen weiter. Gemeinsam wiederholen und vertiefen sie Inhalte von Vorlesungen und Seminaren und üben wissenschaftliche Arbeitstechniken ein.

    Alle Kompass-Tutoren und -Mentoren absolvieren ein umfassendes Schulungsprogramm, das sie didaktisch und methodisch für ihre Tätigkeit als studentische Lernbegleiter und Berater qualifiziert. Mit der Teilnahme am qualitätsgesicherten Schulungsprogramm können die Tutoren und Mentoren ein Zertifikat und gegebenenfalls ECTS erwerben – ein erster Nachweis für eine didaktische Qualifizierung.

    Hochschuldidaktisch ausgebildete Koordinatoren sichern in den Fakultäten die Qualität und Nachhaltigkeit des Kompass-Programms, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des „Qualitätspakt Lehre“ gefördert wird. Die Hochschulrektorenkonferenz hat zwei Kompass-Teilprojekte der Universität Würzburg als „Good Practice“-Beispiele zur Verbesserung der Lehre ausgezeichnet und empfiehlt sie damit anderen Universitäten zur Nachahmung.

    Netzwerktagung am 12. März mit öffentlichen Beiträgen

    Die Universität Würzburg richtet das Frühjahrstreffen 2018 des bundesweiten Netzwerks vom 12. bis 13. März aus. Am Montag, 12. März, öffnet das Netzwerk seine Tagung für alle Interessierten und lädt zu einem öffentlichen Programmteil ein. Um 13.15 Uhr eröffnet Vizepräsident Professor Wolfgang Riedel die Tagung und nimmt die Akkreditierungsurkunde für die Universität Würzburg entgegen. Im Anschluss an die Verleihung stellen Dr. Petra Zaus und Dr. Markus Winkler das Würzburger Kompass-Programm und dessen Begleitforschung vor.

    Ab 14.15 Uhr spricht Professor Jürgen Handke von der Philipps-Universität Marburg in seiner Keynote über „Digitale Lehre – Lernräume im 21. Jahrhundert“. Die Digitalisierung der Hochschullehre bewirkt laut Handke massive Veränderungen: Dozierende werden zu Lernbegleitern, die Wissensvermittlung und -erschließung erfolgt in weiten Teilen im Selbststudium – und der klassische Hörsaal verliert zunehmend an Bedeutung. Das Lehren wird mehr und mehr zu einer assistierten Lernbegleitung. Wie diese aussieht, welche Rollen – auch studentische – Lernbegleiter dabei spielen und welche Entwicklungen in nicht allzu ferner Zukunft zu erwarten sind, zeigt der Vortrag des Marburger Anglistik-Professors.

    Jürgen Handke engagiert sich seit Jahren für die Nutzung digitaler, individueller Lehr-, Lern- und Prüfungsmethoden in der Hochschullehre und gilt als einer der führenden Inverted Classroom-Pioniere Deutschlands. 2015 erhielt Handke mit dem Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre vom Deutschen Stifterverband und der Hochschulrektorenkonferenz den höchsten deutschen Lehrpreis für „Digitales Lehren und Lernen“.

    Veranstaltungsort ist das Zentrale Hörsaal- und Seminargebäude am Campus Hubland Süd, Hörsaal 0.001. Der Besuch der Vorträge ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Von: Annette Popp annette.popp@uni-wuerzburg.de

    Kompass Tutoren- und Mentorenprogramm

    Tagungsprogramm

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    Dr. Petra Zaus, +49 931 31-85642, Mail: petra.zaus@uni-wuerzburg.de

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