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    einBLICK - Online-Magazin der Universität Würzburg

    Mikrostrukturen, Materialien und Mathematik

    23.02.2016 | INTERNATIONAL
    Epitaktisches Wachstum und Quantenpunkte aus einem mathematischen Blickwinkel (Tafelbild von Irene Fonseca)

    Epitaktisches Wachstum und Quantenpunkte aus einem mathematischen Blickwinkel (Tafelbild von Irene Fonseca)

    Rund 60 internationale Gäste waren die Teilnehmer einer einwöchigen Winterschule am Institut für Mathematik der Universität Würzburg. Ihre Aufmerksamkeit galt feinsten Strukturen in Materialien und deren mathematische Grundlagen.

    Feine Strukturen, insbesondere auch solche, die man nur mit Mikroskopen beobachten kann, können einen großen Einfluss auf die Eigenschaften eines Materials haben. So können etwa kleine Störstellen dazu führen, dass sich die elektronischen Eigenschaften eines Materials ändern. Auch die Dynamik von sogenannten Quantenpunkten hängt von den Strukturen auf der mikroskopischen Skala ab.

    Solche Beobachtungen werfen viele interessante mathematische Fragestellungen auf, die von der Modellierung über die Formulierung von mathematischen Theoremen und Beweisen bis zu Computersimulationen reichen. Die mathematischen Beweise können dazu beitragen, ein tieferes Verständnis von feinen Strukturen und ihrem Einfluss auf das Materialverhalten zu erlangen. Damit helfen sie, numerische Simulationen effektiver zu machen oder zu erklären, warum gewisse Experimente schwer durchführbar sind – beispielsweise Experimente zur Verfestigung in plastischen Materialien.

    International renommierte Redner

    In einer einwöchigen internationalen Winterschule beschäftigten sich vom 14. bis 19. Februar ca. 60 Studierende, Promovierende und Promovierte mit solchen Beobachtungen. Sie kamen aus Italien, Algerien, Tunesien, Russland, Tschechien, Polen, Großbritannien, Frankreich und vielen weiteren Ländern, sowie aus Deutschland inklusive Würzburg. Eingeladen zu der Winterschule hatte das Institut für Mathematik der Universität Würzburg; sie wurde initiiert und organisiert von Professorin Anja Schlömerkemper, Inhaberin des Lehrstuhls für Mathematik in den Naturwissenschaften, gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin Dr. Barbora Benešová.

    Die international renommierten Vortragenden waren Professor Sergio Conti von der Universität Bonn, Professorin Irene Fonseca von der Carnegie Mellon University, USA, sowie Professor Claude Le Bris von der École de Ponts und INRIA, Frankreich.

    Die sechsstündigen Vorlesungsreihen dieser Vortragenden waren eingebettet in das Mathematische Kolloquium des Instituts und wurden ergänzt durch ca. 30 Posterpräsentationen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, in denen verschiedenste mathematische Modelle, Theoreme und Beweise vorgestellt wurden. Dabei standen Anwendungen aus den Bereichen der Quantendrähte, der Formgedächtnismaterialien und der Strömungsmechanik bis zur Bildverarbeitung im Mittelpunkt.

    Kontakt

    Prof. Dr. Anja Schlömerkemper, T: (0931) 31-85255
    anja.schloemerkemper@mathematik.uni-wuerzburg.de

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