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    Musik der Gegenreformation

    30.05.2017

    Die um 1600 entstandenen Münchner Musikdrucke des Georg Victorinus stehen am Dienstag, 30. Mai 2017, ab 19:30 Uhr im Mittelpunkt eines Vortrags an der Uni Würzburg. Danach gibt es ein Konzert, bei dem einige der Stücke gespielt werden.

    Vortrag und Konzert sind Teil der Ringvorlesung „Reformation und katholische Reform“. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr in der Neubaukirche; der Eintritt ist frei.

    Im Vortrag von Professor Felix Diergarten (Musikhochschule Freiburg im Breisgau) geht es um die Musik der Gegenreformation. Im Zentrum stehen die um 1600 erschienenen Münchner Musikdrucke des Georg Victorinus, der Musikdirektor der Jesuitenkirche St. Michael in München war. Seine einzigartige Sammlung von mehrstimmigen Litaneien im traditionellen kontrapunktischen Stil und seine Drucke mit modernen, italienisch inspirierten Duetten, Terzetten und Quartetten mit Generalbass sind Dokumente der katholischen und gegenreformatorischen Frömmigkeit und Musikpraxis dieser Zeit.

    Musiker aus Basel zu Gast

    Im anschließenden Konzert erklingen die Drucke des Victorinus in Ausschnitten: „Ego Dormio et Cor Meum Vigilat. Monodien und Duette des frühen 17. Jahrhunderts“. Die von Victorinus komponierten und verlegten geistlichen Musikstücke sind dabei im Kontext anderer Werke der frühen Barockzeit zu hören. Es musizieren Elam Rotem (Cembalo), Doron Schleifer (Countertenor) und Alice Borciani (Sopran); alle von der Baseler Hochschule für Alte Musik.

    Veranstalter sind das Kolleg „Mittelalter und Frühe Neuzeit“ und das Institut für Musikforschung der Universität Würzburg in Kooperation mit der Hochschule für Alte Musik Basel.

    Programm der Ringvorlesung „Reformation und katholische Reform“ (pdf)

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