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    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Neue Lebensqualität für Albina

    23.02.2016

    Regelmäßig behandeln Ärzte an der Orthopädischen Klinik König-Ludwig-Haus verletzte und erkrankte Kinder aus Krisen- und Kriegsgebieten, die in ihrer Heimat keine Hilfe bekommen können. Jetzt war ein junges Mädchen aus Angola Patientin der Würzburger Klinik.

    Albina mit Gesundheitspflegerinnen des König-Ludwig-Hauses. (Foto: KLH)

    Albina mit Gesundheitspflegerinnen des König-Ludwig-Hauses. (Foto: KLH)

    Albina ist ein 13-jähriges Mädchen aus Angola, einem Staat im Südwesten Afrikas. Schon seit Langem litt sie unter den Folgen einer ausgeprägten Fehlstellung beider Beine. Ihre Knochen und Gelenke waren deutlich verformt, was dazu führte, dass Albina im Prinzip gehunfähig und überwiegend an einen Rollstuhl gebunden war. Dazu litt sie unter starken Schmerzen.

    Helfen könnte ihr eine aufwendige Operation, für die es in Angola allerdings nicht die Experten und die notwendige Infrastruktur gibt. Und für die Kosten einer Behandlung im Ausland kann ihre Familie nicht aufkommen.

    Dass Albina jetzt dennoch wieder gehen kann, verdankt sie unter anderem den Mitarbeitern der Orthopädischen Klinik König-Ludwig-Haus. Die arbeiten schon seit geraumer Zeit mit der Hilfsorganisation Friedensdorf International zusammen und behandeln immer wieder verletzte und erkrankte Kinder aus Krisen- und Kriegsgebieten, für die sonst keine andere Hilfe möglich wäre.

    Operation am König-Ludwig-Haus

    So auch im Fall von Albina: Für die Kosten der Behandlung ist das König-Ludwig-Haus (Bezirk Unterfranken) aufgekommen. Auch von Seiten des Universitätsklinikums gab es Unterstützung in Form von kostenfreien Narkosen und Unterstützung bei dem plastisch-chirurgischen Eingriff. Auf diese Weise konnten jetzt die diagnostischen Maßnahmen und die aufwendige operative Versorgung mit einer Korrektur der knöchernen Fehlbildungen etappenweise erfolgen.

    Auf der Kinderstation der Orthopädischen Klinik König-Ludwig-Hauses in Würzburg konnte sich Albina langsam erholen. Dort erhielt sie Krankengymnastik und spezielle Hilfsmittel, sogenannte Orthesen, zum Schutz und zur äußeren Stabilisierung. Gespendet hatte diese Hilfsmittel die Firma Efinger Orthopädie-Technik.

    Den Abschluss der Behandlung bildeten weitere Reha-Maßnahmen im Friedensdorf in Oberhausen. Danach sei Albina als „zurückhaltende, aber dankbare junge Frau mit deutlich verbesserter Mobilität und neuem Lebensmut“ in ihre Heimat zurückgekehrt, wie es in einer Mitteilung der Klinik heißt.

    Mehr Informationen zu Friedensdorf International

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