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    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Neue Mensateria am Hubland eingeweiht

    29.09.2015

    Staatssekretär Bernd Sibler und Universitätspräsident Alfred Forchel haben am Donnerstag feierlich die neue Mensateria am Campus Hubland Nord eröffnet. Gäste aus Politik, Wissenschaft, Forschung, Studierendenvertreter und andere Uni-Angehörige nahmen an dem Festakt mit ökumenischer Weihe teil.

    Die neue Mensateria in der Außenansicht.

    Die neue Mensateria in der Außenansicht. Zur Südseite hin trägt die Mensateria einen Balkon, so dass ein Aufenthalt im Freien mit bestem Blick auf den Hubland-Campus möglich ist. Zusätzlich können die Gäste auf einer Terrasse unter dem Balkon sitzen. (Foto: Gunnar Bartsch)

    Das neue Gebäude am westlichen Rand des Campus Nord machte bei allen Anwesenden einen sehr positiven Eindruck. Uni-Präsident Forchel freute sich: "Die Mensateria ist sehr ansprechend ausgeführt. Sie ist funktional, freundlich und einladend zugleich." Das Gebäude bietet im Obergeschoss bis zu 400 Personen einen lichtdurchfluteten Raum zum Speisen. Dafür sorgen zum einen die großzügigen Fenster an den Außenseiten, aber auch die in die Decke eingelassenen Oberlichter. "Damit wir das so umsetzen konnten, musste die gesamte Technik in andere Ebenen weichen", erklärte Peter Mack, der beim städtischen Bauamt für die Universität zuständig ist. 

    Der zweigeschossige Bau misst etwa 43 auf 37 Meter, ist rund 13 Meter hoch und hat eine Hauptnutzfläche von 1.688 Quadratmetern. Zur Südseite hin trägt die Mensateria einen Balkon, so dass ein Aufenthalt im Freien mit bestem Blick auf den Hubland-Campus möglich ist. Zusätzlich können die Gäste auf einer Terrasse unter dem Balkon sitzen.

    Startschuss für weiteres Vorhaben

    Die Fertigstellung der Mensateria nach knapp zwei Jahren Bauzeit markiert den Startpunkt für ein weiteres, gewaltiges Bauvorhaben: die Sanierung der Mensa auf dem Campus Hubland Süd. "Die Fertigstellung der Mensateria ist ein erster wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung beider Campusteile", sagte Forchel. Sie ist der erste Neubau auf dem ehemaligen Kasernengelände, dessen sanierte Gebäude bereits intensiv genutzt werden.

    Nun rückt die alte Mensa in den Fokus: Ihre technische Ausstattung ist nach mehr als 30 Jahren intensiver Nutzung verbraucht, ebenso sind die Jahre nicht spurlos an der Bausubstanz vorbei gegangen. Eine Sanierung im laufenden Betrieb ist daher nicht möglich. Die "kleine Mensa" übernimmt somit künftig zwei wichtige Funktionen: Zum einen soll sie auf Dauer die Studierenden und Beschäftigten auf dem Campus Nord versorgen. Zum anderen bereiten ihre Köche das Essen für den gesamten Hubland-Campus zu, wenn die alte Hubland-Mensa saniert wird. Auf dem Campus Süd wird dann zusätzlich ein Verpflegungszelt errichtet, wo die Essen ausgegeben werden.

    Rund 1.500 Mahlzeiten sollen in der Mensateria täglich ausgegeben werden. Während der Renovierung der Hauptmensa sind es bis zu 4.000. Es wird auch ein spezielles Angebot aus dem Bereich Bio geben und vegane Speisen.

    Lob von Staatssekretär Bernd Sibler

    "Was hier in Würzburg passiert, ist großartig", sagte Bernd Sibler, Staatssekretär für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst in Bayern, in Bezug auf die voranschreitende Erschließung des Geländes, auf dem sich zuvor eine Kaserne der US-amerikanischen Streitkräfte befand. "Die neue Mensateria am Campus Hubland Nord ist ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept des neuen Uni-Areals." Dies habe natürlich einen Mehrwert für die Uni, aber auch für die Stadt Würzburg an sich.

    Nach der ökumenischen Weihe durch Dekanin Edda Weise und Domdekan Günter Putz überzeugte sich die Universitätsleitung gemeinsam mit Sibler und weiteren Gästen vom Angebot der Mensateria, den Zubereitungsmöglichkeiten, der Ausgabe und der Attraktivität des Essensbereiches. Die Mitarbeiter des Studentenwerks hatten verschiedene kleine Köstlichkeiten zubereitet. Zuvor bekam Michael Ulrich, Geschäftsführer des Studentenwerks, noch den symbolischen Gebäudeschlüssel von Peter Mack überreicht.

    "Bei einer Mensa geht es um viel mehr als nur um die Nahrungsaufnahme. Sie ist ein Ort der Begegnung, ein Ort der Gespräche, ein Ort der Auszeit und im Idealfall auch des Wohlfühlens", sagte Sibler und ergänzte: "Daher freue ich mich sehr, dass die Universität Würzburg nun ein neues Mensagebäude in Betrieb nehmen kann, das zum Verweilen einlädt."  

    Die Sanierung der Hubland-Mensa

    Für den weiteren Ablauf und die Sanierung der Hubland-Mensa sehen die Pläne so aus: Der Start der Sanierungsarbeiten ist derzeit für das dritte Quartal 2016 geplant; bis voraussichtlich 2019 wird die Sanierung der Mensa dauern. Staatsminister Sibler sprach von Baukosten in Höhe von insgesamt 48 Millionen Euro. Zur alten Mensa gehören Seminarräume, der Mehrzwecksaal, Büros und Läden. Dafür seien alleine rund 36 Millionen Euro zu veranschlagen. Hinzu kommen noch Kosten für die Sanierung der Tiefgarage, des Mensa- Nebengebäudes, für diverse Erschließungsmaßnahmen und für das Verpflegungszelt.

    Nach Abschluss der Sanierung wird das Studentenwerk die Mensateria und die neue Mensa parallel betreiben und somit die Versorgung von Studierenden und Mitarbeitern der Uni auf dem Hubland-Campus auf modernstem Niveau garantieren.

    Von Marco Bosch

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