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    Neues Buch über den Exodus

    24.05.2016

    Die Erzählung vom Auszug aus Ägypten gehört zu den Überlieferungen, die für die kollektive Identität Israels zentral und grundlegend sind. Wie der Exodus in deuterokanonischer und frühjüdischer Literatur rezipiert worden ist, damit befasst sich ein neues Buch.

    Der Auszug des Volkes Israel aus Ägypten gehört zu den zentralen biblischen Narrativen, die sich tief ins kollektive Gedächtnis des Judentums eingeprägt haben. Bis heute sind diese Überlieferungen für das Judentum und auch für das Christentum von entscheidender Bedeutung, sowohl in der Theologie als auch in der Liturgie.

    In der jüdischen Literatur aus der griechisch-römischen Zeit erlebte die Exodus-Überlieferung eine Art „Renaissance“ und prägte die zeitgenössische Literatur intensiv. Sie wurde in verschiedenen Gattungen, in ganz unterschiedlicher Form und zu höchst unterschiedlichen Zwecken verarbeitet.

    Die vielfältige Exodus-Rezeption in der frühjüdischen Literatur wurde auf einer Tagung untersucht. Nun liegt der Tagungsband vor. Er umfasst Beiträge zur Exodus-Motivik in alttestamentlichen und neutestamentlichen Schriften, in der deuterokanonischen und apokalyptischen Literatur sowie bei Philo, Josephus und in Qumran.

    Herausgeberinnen des Sammelbandes sind Barbara Schmitz, Inhaberin des Lehrstuhls für Altes Testament und biblisch-orientalische Sprachen an der Universität Würzburg, und Judith Gärtner, Professorin für Altes Testament an der Universität Rostock.

    Judith Gärtner, Barbara Schmitz (Hrsg.): „Exodus. Rezeptionen in deuterokanonischer und frühjüdischer Literatur.“ Verlag De Gruyter 2016, Deuterocanonical and Cognate Literature Studies 32 VIII, 393 Seiten, 99,95 Euro, ISBN 978-3-11-041702-9.

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