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    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Neues vom Nil

    17.10.2017

    Ägypten birgt auch bei populären und scheinbar bestens bekannten Monumenten noch immer unentdeckte Geheimnisse. Darüber berichtet Professor Mamdouh Eldamaty, früherer Minister für die Altertümer des Landes, in einem öffentlichen Vortrag am Montag, 23. Oktober.

    Die Totenmaske des Tutanchamun - heute zu sehen im Ägyptischen Museum Kairo. (Foto: Wikimedia Commons, Roland Unger, CC BY-SA 3.0)

    Die Cheops-Pyramide von Giza und das Grab des Tutanchamun im Tal der Könige: zwei Königsgräber die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das eine ist mit 139 Meter Höhe monumental, aber offenbar völlig leer; das andere eines der kleinsten Königsgräber, unterirdisch in den Felsen geschlagen so sehr in der Wüste versteckt, dass es 1922 fast völlig intakt mit seinen Grabbeigaben entdeckt wurde. Deshalb sind beide weltberühmt. Beiden ist auch gemein, dass sich zahlreiche Mythen um sie ranken. Tatsächlich sind sie noch immer für Überraschungen gut, wie neuere Forschungen zeigen.

    Das ägyptische Ministerium für Altertümer hat 2015 zwei große Projekte gestartet, bei denen die Pyramide und das Felsgrab mit Laserscan-Techniken untersucht werden. Dabei kam bisher unter anderem heraus, dass es im Grab des Tutanchamun versteckte Wände gibt, von deren Existenz bislang niemand wusste.

    Zeit und Ort

    Wer sich für diese Forschungen interessiert, kann an der Universität Würzburg am Montag, 23. Oktober 2017, Informationen aus erster Hand bekommen: Professor Mamdouh Eldamaty, der bis 2016 Minister für die Altertümer Ägyptens war und beide Projekte initiierte, hält an diesem Tag einen öffentlichen Vortrag in deutscher Sprache. Er beginnt um 18:15 Uhr im Toscanasaal der Residenz; der Eintritt ist frei.

    Gastgeber des Professors von der Ain-Shams-Universität Kairo ist der Würzburger Ägyptologie-Professor Martin Stadler. Er kooperiert mit Eldamaty unter anderem im Projekt „Kulturgut bewahren, Bewusstsein bilden, Breitenwirkung entfalten“ der Ägyptologie und der Museologie, das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) finanziell gefördert wird. Der Professor aus Kairo hält sich im Rahmen dieses Projekts derzeit bis zum 29. Oktober 2017 als Gastdozent in Würzburg auf.

    Fakten zum DAAD-Projekt

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