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    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Studierende aus aller Welt begrüßt

    13.10.2015

    Die neuen ausländischen Studierenden sind an der Uni Würzburg offiziell begrüßt worden. Im Audimax konnten sie miterleben, wie ein Student aus ihren Reihen den DAAD-Preis entgegennahm.

    Nach der Verleihung des DAAD-Preises im Foyer der Sanderring-Uni (von links): Dieter Thoma vom International Office, Professorin Stefanie Kürten, ihr Doktorand und DAAD-Preisträger Yaser Al-Zuraiqi, Uni-Vizepräsident Phuoc Tran-Gia. (Foto: Robert Emmer

    Nach der Verleihung des DAAD-Preises im Foyer der Sanderring-Uni (von links): Dieter Thoma vom International Office, Professorin Stefanie Kürten, ihr Doktorand und DAAD-Preisträger Yaser Al-Zuraiqi, Uni-Vizepräsident Phuoc Tran-Gia. (Foto: Robert Emmerich)

    Die Studentinnen Ambra Bizzotto und Elena Pietropoli sitzen im Foyer der Sanderring-Uni und plaudern angeregt miteinander. Beide kommen aus Italien und sind erst seit wenigen Tagen in Würzburg. Ein Jahr lang werden sie hier als Teilnehmerinnen am Erasmus-Programm studieren, dann gehen sie zurück an ihre Heimatuniversitäten in Padua und Verona. Mit Erasmus fördert die Europäische Union Studierende bei Auslandsaufenthalten.

    Ihre ersten Eindrücke von der Universität Würzburg? „Es ist sehr schön, alles ist gut organisiert und die Leute sind nett“, sind sich die zwei Italienerinnen einig. Diese positiven Erfahrungen haben sie schon mehrfach gemacht, bei Kontakten mit dem International Students Office ebenso wie in der Universitätsbibliothek und im Rechenzentrum. Die Zeichen stehen also gut für ein erfolgreiches Studienjahr in Würzburg.

    Wichtige Ansprechpersonen vorgestellt

    Ambra und Elena waren am 8. Oktober 2015 zur offiziellen Begrüßung der neuen ausländischen Studierenden in die Uni am Sanderring gekommen. Zum Wintersemester 2015/16 haben sich etwa 600 junge Leute aus anderen Ländern neu eingeschrieben; insgesamt gibt es unter den aktuell über 28.000 Studierenden der Uni Würzburg rund 2.300 ausländische Studierende.

    Joachim Bach, Leiter des Service Centre International Affairs, begrüßte die Neuen im Audimax und präsentierte ihnen wichtige Ansprechpersonen. Er stellte zum Beispiel den Leiter der Abteilung Wohnheime beim Studentenwerk vor, einige Mitarbeiter des Ausländeramts der Stadt Würzburg und zwei Vertreterinnen der christlichen Hochschulgemeinden. Bach begrüßte auch Mitarbeiterinnen des Zentrums für Sprachen, das unter anderem Deutschkurse für ausländische Studierende anbietet. Der studentische Arbeitskreis Internationales und das Alumni-Netzwerk der Uni machten sich selbst bekannt.

    DAAD-Preis an Doktoranden verliehen

    Bach stellte auch den Uni-Vizepräsidenten Phuoc Tran-Gia vor, der für das Gebiet Internationalisierung zuständig ist. Tran-Gia hieß die neuen Studierenden im Namen der Universitätsleitung willkommen. Außerdem verlieh er einem Doktoranden der Medizin den DAAD-Preis: Ausgezeichnet wurde Yaser Al-Zuraiqi (26), der aus dem Jemen stammt.

    Der mit 1.000 Euro dotierte Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) wird jedes Jahr an einen ausländischen Studierenden verliehen. Die Preisträger müssen herausragende Leistungen im Studium vorweisen und sich zusätzlich sozial, gesellschaftlich oder hochschulintern engagieren.

    Als Mentor bei „Kompass“ engagiert

    Yaser Al-Zuraiqi hat Medizin an der Uni Würzburg studiert; derzeit ist er Doktorand bei Professorin Stefanie Kürten im Institut für Anatomie und Zellbiologie. Zum Wintersemester 2014 hat er außerdem das Masterstudium in Experimenteller Medizin begonnen. „Im Studium war er immer sehr zielstrebig, obwohl er nebenher arbeiten musste“, so Tran-Gia in der Laudatio.

    In einem seiner Jobs zeigt der Preisträger besonders großes Engagement für seine Kommilitonen: Als ausgebildeter Mentor unterstützt er sie seit 2012 im Rahmen des Tutoren- und Mentorenprogramms Kompass. „Meine Mentees sind vor allem im vorklinischen Bereich, ich helfe ihnen zum Beispiel bei Fragen zur Studienorganisation oder zur Prüfungsvorbereitung“, sagt der Doktorand. Ausländischen Studierenden helfe er außerdem beim Übersetzen von Dokumenten oder bei Behördengängen.

    Tipps für ausländische Studierende

    Was rät Yaser Al-Zuraiqi ausländischen Kommilitonen, die jetzt ein Studium in Deutschland beginnen? Zuerst: „Ein Programm wie Kompass finden.“ Und: „Schnell die deutsche Sprache lernen, sonst gibt es zu viele Hürden. Ich spreche inzwischen neben Arabisch, Englisch und Deutsch auch ein bisserl Fränkisch.“

    Kontakt zu deutschen Studierenden suchen

    Dann: Freunde suchen. „Ich kann Kraft finden bei Freunden im eigenen Kulturkreis, aber man sollte auch bald zugehen auf Studierende aus anderen Kulturen und auf deutsche Studierende, so kann man sich gut integrieren.“

    Der Arbeitskreis „Internationales“ der Studierendenvertretung bietet einige Veranstaltungen an, bei denen sich deutsche und ausländische Studierende begegnen können. Los geht es in diesem Semester mit einer Weinwanderung ins Dorf Randersacker am Freitag, 23. Oktober. Treffpunkt ist um 15 Uhr vor der Hublandmensa.

    Kontakte konnten die neuen Studierenden auch bei der Begrüßungsveranstaltung und dem anschließenden Empfang im Foyer der Sanderring-Uni knüpfen, beides organisiert vom International Students Office. Bei Snacks und Getränken bildeten sich viele Grüppchen und es wurde rege geplaudert.

    Einige Weblinks

    Zur Homepage des AK Internationales 

    Webauftritt des Tutoren- und Mentorenprogramms „Kompass“ 

    Zur Homepage des International Office

    Von Robert Emmerich / Annette Popp

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