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    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Vortrag: Herzforschung in Würzburg

    28.04.2015

    Am Mittwoch, 29. April, schildern zwei Experten der Würzburg Universitätsmedizin aktuelle Wege zu neuen Erkenntnissen bei der Behandlung von Herzinsuffizienz. Der laienverständliche, kostenlose Vortragsabend findet im Ratssaal des Würzburger Rathauses statt.

    Einblick in die Mikrostruktur des Herzmuskelgewebes, gewonnen durch eine Kombination aus moderner Magnetresonanztomographie und weiteren Visualisierungsverfahren. Die verschiedenen Farben kennzeichnen die unterschiedliche Orientierung der Muskelfasern. (B

    Einblick in die Mikrostruktur des Herzmuskelgewebes, gewonnen durch eine Kombination aus moderner Magnetresonanztomographie und weiteren Visualisierungsverfahren. Die verschiedenen Farben kennzeichnen die unterschiedliche Orientierung der Muskelfasern. (Bild: C. Wieseotte und L. Schreiber)

    Wie laufen klinische Studien am Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) ab und welchen Nutzen haben Patienten von einer Studienteilnahme? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines Vortrags von Professor Stefan Störk am Mittwoch, 29. April. Störk leitet die klinische Studieneinheit des DZHI. Das Zentrum ist ein gemeinsames, integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum der Würzburger Universität und des Universitätsklinikums Würzburg. Ein Schwerpunkt des öffentlichen, kostenlos zu besuchenden Vortrag wird dabei auf den Aspekten Sicherheit und Datenschutz liegen.

    Weiterhin beschreibt der Experte, wie Studienergebnisse in die Patientenversorgung übertragen werden. Auch für einen „Gegencheck“ seiner Aussagen ist bei der Veranstaltung im Ratssaal des Würzburger Rathauses Abend gesorgt: So ist geplant, dass ein Studienpatient von seinen persönlichen Erfahrungen bei der Teilnahme an einer DZHI-Studie berichtet.

    Herzschwäche sichtbar machen

    Eine weitere Perspektive bringt Professor Laura Schreiber in die Informationsveranstaltung ein. Die Physikerin leitet seit November vergangenen Jahres den neugeschaffenen Lehrstuhl für zelluläre und molekulare Bildgebung am DZHI. Neben der schon bestehenden hochkarätigen technischen Ausrüstung werden ihr durch Neuanschaffungen bald weitere ultramoderne Hochleistungsgeräte zur Verfügung stehen, die ein noch besseres Verständnis der Vorgänge im Herzen versprechen. Im Würzburger Ratssaal gibt sie einen profunden Einblick in diese faszinierende Welt und erklärt, wie damit Herzschwäche erkannt und weiter erforscht werden kann.

    Nach den Vorträgen ist Raum für Fragen aus dem Publikum und eine offene Diskussion.

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