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    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Wie gelingt das Studium – trotz Beeinträchtigung?

    31.01.2017

    Was bedeutet es, beeinträchtigt zu studieren? Diese Frage untersucht eine aktuelle Studie. In den kommenden Tagen erhalten alle Studierenden der Universität Würzburg per E-Mail die Einladung zur Teilnahme.

    Das Deutsche Studentenwerk und das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung wollen es wissen: Unter welchen Voraussetzungen gelingt ein Studium mit Beeinträchtigungen? Was behindert ein erfolgreiches Studium? Welche Beratungs- und Unterstützungsangebote für Studierende mit Beeinträchtigungen haben sich bewährt? Wie gut funktionieren Nachteilsausgleiche?

    Aus diesem Grund werden jetzt an über 150 Universitäten und Hochschulen in Deutschland Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten zum zweiten Mal nach 2011 im Rahmen der Studie „beeinträchtigt studieren – best2“ ausführlich zu ihrer Studiensituation befragt.

    Zur Zielgruppe gehören insbesondere Studierende mit Sinnes- und Bewegungs-Beeinträchtigungen, mit chronischen beziehungsweise länger andauernden psychischen und körperlichen Erkrankungen, auch Studierende mit Teilleistungsstörungen (zum Beispiel Legasthenie) und Autismus. Und von denen gibt es gar nicht so wenige: Aus der 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks ist bekannt, dass sich für etwa sieben Prozent aller Studierenden Beeinträchtigungen studienerschwerend auswirken.

    Differenzierte Daten sind notwendig

    Die Universität Würzburg unterstützt die best2-Studie und lädt ihre Studierenden zur Teilnahme an dieser Befragung ein, die vom Servicezentrum innovatives Lehren und Studieren (ZiLS) vor Ort koordiniert wird. Auch die Kontakt- und Informationsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung (KIS) ist in die Abstimmungsprozesse mit involviert.

    „Hochschulen, Studentenwerke und Politik brauchen differenzierte Daten, um notwendige Maßnahmen zum Abbau von Barrieren und zum Ausgleich von Benachteiligungen einleiten oder weiterentwickeln zu können“, sagt Sandra Mölter, Leiterin von KIS. Verbände und Interessengemeinschaften, die sich für die Rechte von Studieninteressierten und Studierenden mit Behinderungen und chronischen Krankheiten einsetzen, bräuchten belastbare Daten zur Unterstützung ihrer politischen Arbeit.

    Studierende können durch ihre Teilnahme an der Befragung einen wichtigen Beitrag zu Veränderungen leisten. Der Appell an die Studierenden ist: Mitmachen!

    Wie nehme ich teil

    Die Einladungen zur Teilnahme an der Befragung werden vom ZiLS per E-Mail an den studentischen E-Mail-Account versendet. Das Ausfüllen des Online-Fragebogens dauert in der Regel eine halbe Stunde. Anonymität und Datenschutz sind selbstverständlich gesichert. Im Frühjahr 2018 werden die Ergebnisse veröffentlicht.

    „best2“ ist ein gemeinsames Projekt von Deutschem Studentenwerk (DSW), vertreten durch die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung, und Deutschem Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) in Kooperation mit dem Institut für Höhere Studien (IHS) Wien. Die Studie wird durch das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMBF) gefördert.

    Mehr Informationen zur best2-Studie

    Weitere Informationen zum Thema Studieren mit Behinderung und chronischer Erkrankung an der Universität Würzburg

    Kontakt

    Sonja Gruner, Servicezentrum innovatives Lehren und Studieren (ZiLS), T: (0931) 31-80900, sonja.gruner@uni-wuerzburg.de

    Sandra Mölter, Kontakt- und Informationsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung (KIS), T: (0931) 31-82431, kis@uni-wuerzburg.de

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