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    Würzburger Patientenforum zu Multipler Sklerose

    29.09.2015 | UNIVERSITÄTSKLINIKUM
    Physiotherapie ist bei der Multiplen Sklerose eine wichtige Ergänzung der medikamentösen Behandlung. (Bild: Neurologische Universitätsklinik Würzburg und Berthold Steinhilber)

    Physiotherapie ist bei der Multiplen Sklerose eine wichtige Ergänzung der medikamentösen Behandlung. (Bild: Neurologische Universitätsklinik Würzburg und Berthold Steinhilber)

    Am Samstag, 17. Oktober 2015, organisiert das Uniklinikum zusammen mit der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft das 5. Würzburger Patientenforum Multiple Sklerose. Im Mittelpunkt stehen neben aktuellen schulmedizinischen Therapien komplementäre Behandlungsoptionen sowie soziale Angebote.

    Die Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des Nervensystems, die sehr unterschiedlich verlaufen kann und meist im frühen Erwachsenenalter beginnt. Schätzungen zufolge sind weltweit etwa 2,5 Millionen Menschen betroffen.

    "Erfreulicherweise kann zur verlaufsmodifizierenden Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose inzwischen unter einer Reihe verschiedener Medikamente gewählt werden, die sich hinsichtlich ihrer Wirksamkeit, aber auch ihrer Sicherheit und Verträglichkeit unterscheiden. Es gilt, für jeden einzelnen Patienten individuell das am besten geeignete Präparat zu identifizieren", berichtet Privatdozent Mathias Buttmann. Welche Faktoren dabei zu berücksichtigen sind, schildert der Leiter der MS-Spezialambulanz der Würzburger Neurologischen Universitätsklinik in seinem Vortrag beim 5. Würzburger Patientenforum Multiple Sklerose am Samstag, den 17. Oktober 2015. Die Veranstaltung startet um 9:45 Uhr im Matthias-Ehrenfried-Haus in der Bahnhofstraße 4 in Würzburg.

    Komplementäre Therapien – was hilft?

    Neben anerkannten medikamentösen und nicht-medikamentösen Behandlungen interessieren sich viele MS-Erkrankte für sogenannte alternative Therapien. "Eine positive Wirkung ergänzender Therapien auf den MS-Verlauf ist oft wissenschaftlich nicht sicher nachgewiesen. Dennoch liegen hierin Möglichkeiten, das Wohlbefinden und vielleicht auch den Krankheitsverlauf zu bessern", sagt Sebastian Doerck, ärztlicher Mitarbeiter der MS-Ambulanz des Universitätsklinikums Würzburg (UKW). In seinem Vortrag unter dem Titel "Vitamine und mehr" stellt er die Chancen und Risiken komplementärer Therapien vor.

    Angebote der DMSG Unterfranken

    Partner des UKW beim Patiententag ist die unterfränkische Beratungsstelle der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) mit Sitz in Würzburg. Am Infotag stellen Jochen Radau und Maria Wegmann zwei Angebote der Einrichtung vor. COPE-MS ist ein Schulungsseminar für MS-Neuerkrankte, das Grundkenntnisse über die Krankheit, ihre Symptome und Therapien vermittelt. Auch die Möglichkeiten des aktiven Umgangs mit der Erkrankung und ihren Belastungen werden thematisiert. Der ehrenamtliche Besuchsdienst "team MS" wirkt dem Problem der Vereinsamung bei MS entgegen – er bringt MS-Betroffene und engagierte Bürger zusammen.

    Nach dem Ende des Vortragsblocks gegen 12:20 Uhr besteht bei einem Imbiss noch die Gelegenheit, mit den Experten persönliche Gespräche zu führen.

    Anmeldung bis 6. Oktober

    Der Eintritt ist frei. Die Referenten erhalten kein Honorar. Finanziert wird das Patientenforum durch die Sparkasse Mainfranken und die DMSG. Die Veranstaltung ist somit unabhängig von der pharmazeutischen Industrie. Spenden sind willkommen.

    Wichtig ist eine Anmeldung bis zum 6. Oktober 2015 bei der DMSG Beratungsstelle Unterfranken per Telefon unter der Nummer 0931-407485, per Fax an 0931-49581 oder per E-Mail an unterfranken@dmsg-bayern.de.

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