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    Würzburger Roboter auf dem Weg nach Katar

    30.06.2015

    Das Schüler-Team „X-Rays“ vom Würzburger Röntgen-Gymnasium hat sich für das Finale der „World Robot Olympiad“ in Katar qualifiziert. Ihren Roboter haben die drei Schüler in Kooperation mit dem MIND-Center der Universität Würzburg entwickelt.

    Der Roboter der Würzburger „X-Rays“ bei der Arbeit: Er sammelt autonom Legosteine und legt sie in Mulden ab. (Foto: Anand Anders)

    Der Roboter der Würzburger „X-Rays“ bei der Arbeit: Er sammelt autonom Legosteine und legt sie in Mulden ab. (Foto: Anand Anders)

    Einen kleinen Roboter entwickeln und programmieren, der nacheinander vier Legosteine aufsammelt, sie in höherliegenden Mulden ablegt und dafür maximal zwei Minuten braucht: Diese Aufgabe haben drei Schüler vom Würzburger Röntgen-Gymnasium mit Bravour gelöst. Mit ihrem Projekt haben sie bei der „World Robot Olympiad“ (WRO) mitgemacht – und sich für das Finale Anfang November 2015 in Doha (Katar) qualifiziert.

    Bei dem internationalen Robotik-Wettbewerb werden die Schüler Ben Steppert, Dennis Kristhofen und Semjon Erche von zwei Personen gecoacht: von ihrer Lehrerin Kristina Kurz und von Martin Hennecke, Professor für Didaktik der Informatik an der Universität Würzburg. Das Team hat sich den Namen X-Rays (Röntgenstrahlen) gegeben. Der passt zum Gymnasium, der passt zur Universität: Hier entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen im Jahr 1895 seine X-Strahlen, die später nach ihm benannt wurden.

    Zur Teilnahme an der „World Robot Olympiad“ kamen die X-Rays und ihre Lehrerin durch ein Angebot des MIND-Centers der Universität: Das Didaktikzentrum ermöglicht Schülern vielfältige Zugänge zu den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Zum Zentrum gehört auch ein Robotik-Labor, das unter anderem von Studierenden des Lehramts Informatik betreut wird. „Diese Kombination macht es möglich, dass Schüler und Studierende gemeinsam von- und miteinander lernen“, so Professor Hennecke.

    Schweinfurt, Dortmund: So verliefen die Wettkämpfe bisher

    Zu den Besonderheiten der Wettkämpfe gehört es, dass die Teams ihre Roboter vor Ort selbstständig aus mehreren hundert Einzelteilen zusammenbauen müssen. Für die Würzburger war das schon bei der Regionalausscheidung in Schweinfurt am 21. Mai 2015 kein Problem. Dort schafften sie – zur großen Freude ihrer Lehrerin – den ersten Platz und hatten damit die Qualifikation für das Deutschlandfinale in der Tasche.

    Hoch motiviert durch diesen Erfolg arbeiteten die Schüler sogar die Pfingstferien durch, um ihren Roboter weiter zu verbessern. Das sollte sich auszahlen: Beim Deutschlandfinale am 19. und 20. Juni 2015 in Dortmund belegten sie den zweiten Platz und qualifizierten sich damit für das Weltfinale. Insgesamt hatten sich in Deutschland rund 370 Teams an dem Wettbewerb beteiligt.

    Für Doha: Roboter weiter verbessern, Sponsoren finden

    Das Weltfinale der „World Robot Olympiad“, WRO, findet vom 6. bis 8. November 2015 in Doha (Katar) statt. Dort treffen die Würzburger „X-Rays“ auf die besten Teams aus mehr als 50 Ländern. Bis dahin müssen sie ihren Roboter noch an die internationalen Regeln anpassen. Außerdem gilt es Sponsoren zu finden, um die Flug- und Übernachtungskosten stemmen zu können.

    Kontakt

    Prof. Dr. Martin Hennecke, Didaktik der Informatik, Universität Würzburg,
    T (0931) 31-83377, martin.hennecke@mathematik.uni-wuerzburg.de

    Kristina Kurz, Röntgen-Gymnasium Würzburg, T (0931) 26014-0, k.kurz@lehrer.roentgen-gym.de

    Einige Weblinks

    MIND-Center der Universität Würzburg

    Röntgen-Gymnasium Würzburg

    WRO-Deutschlandfinale

    WRO-Weltfinale 

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