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    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Brückenschlag zum neuen Campus

    18.12.2013

    Die Fuß- und Radwegbrücke, die den Hubland-Campus mit dem neuen Campus Nord verbindet, ist eröffnet. Ab sofort können auf ihr Studierende und Uni-Mitarbeiter von einem Campusgelände zum anderen wechseln. Und der Verkehr auf der Straße kann störungsfrei fließen.

    Erste Schritte auf der neuen Brücke, vorneweg die Gäste aus der Politik (v.l.): Georg Rosenthal, Volkmar Halbleib, Gerhard Eck, Paul Beinhofer, Günther Felbinger und Adolf Bauer.

    Erste Schritte auf der neuen Brücke, vorneweg die Gäste aus der Politik (v.l.): Georg Rosenthal, Volkmar Halbleib, Gerhard Eck, Paul Beinhofer, Günther Felbinger und Adolf Bauer.

    „Kann man da jetzt bis zum Campus Nord rüberlaufen?“ Die ersten Fußgänger waren noch ein wenig skeptisch, ob sie tatsächlich die neue Brücke über die Straße Am Galgenberg würden benutzen können. Aber, ja: Die Brücke ist eröffnet und kann als Verbindung zwischen dem alten und dem neuen Campus genutzt werden. Mit einem Festakt und vielen Festgästen wurde sie jetzt ihrer Bestimmung übergeben.

    Seit neun Monaten laufen die Bauarbeiten für die Brücke. Mit ihren beiden Rampen überspannt sie rund 150 Meter, in einem leichten Schwung führt sie vom Hörsaalgebäude Z6 auf dem alten Hubland-Campus zur künftigen Mensateria auf dem Campusgelände Nord. Zwei Treppenabgänge führen direkt zu den an der Straße gelegenen Bushaltestellen. Die Baukosten von 2,81 Millionen Euro trägt der Freistaat Bayern.

    Das Grußwort von Alfred Forchel

    „Ein schönes Bauwerk, das lange ersehnt wurde“: Mit diesen Worten beschrieb Unipräsident Alfred Forchel die neue Brücke in seinem Grußwort. Schließlich müssen nun mehrere tausend Studierende, die täglich zwischen den beiden Campusgeländen pendeln, nicht mehr die viel befahrene Straße Am Galgenberg überqueren. Die Brücke „gewährleistet Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer und sorgt für einen ungehinderten Verkehrsfluss“, so Forchel.

    Das Grußwort von Gerhard Eck

    „Eine Brücke verbindet. Mit ihr kann man Zukunft gestalten und Zukunft bauen“: Diesen Aspekt stellte Gerhard Eck, Staatssekretär im bayerischen Innenministerium, in den Mittelpunkt seiner Rede. Der Neubau beweise überdies, dass die Staatsregierung nicht nur in Ballungszentren investiere, wie ihr oft vorgeworfen werde. „Wenn ich um diesen Punkt hier einen Kreis mit einem Radius von 150 Metern ziehe, komme ich auf ein Investitionsvolumen von mehr als 100 Millionen Euro, das der Freistaat hier realisiert“, sagte Eck.

    Das Grußwort von Peter Mack

    „Eine nachhaltige Verbindung zwischen Altcampus und Hubland Nord, das ein aktuell gravierendes Problem löst“: So beschrieb Peter Mack, stellvertretender Leiter des Staatlichen Bauamts Würzburg, die neue Brücke. Die Anforderungen der kurzen Anbindung und der Barrierefreiheit seien mit ihr auf „äußerst pfiffige Weise“ gelöst. Dass das Bauamt für ein Bauwerk von vergleichsweise geringen Kosten einen Architekten-Wettbewerb ausgeschrieben hatte, rechtfertigte Mack mit mehreren Gründen: Zum einen bilde die Stelle ein „Einfallstor der Stadt Würzburg“ und eine „architektonisch ansprechende Nahtstelle“. Deshalb sei auf die Gestaltung der Brücke besonderer Wert gelegt worden. Zum anderen sei die Brücke „der erste wirklich neue Baustein im Campus Hubland-Nord“. Die jetzige Lösung zeige: „Der Wettbewerb hat sich gelohnt.“

    Nach den Grußworten gaben Dekanin Dr. Edda Weise und Domdekan Prälat Günter Putz der Brücke den ökumenischen Segen. Anschließend durften alle Beteiligten das symbolische Band feierlich durchtrennen und die Brücke somit offiziell dem Verkehr freigeben.

    Für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung sorgte das Blechbläserensemble des Matthias-Grünewald-Gymnasiums Würzburg unter der Leitung von Christine Böhm.

    Hintergrund und Fakten

    Im Sommersemester 2011 hat die Universität Würzburg den Campus Nord in Betrieb genommen. Seitdem pendeln täglich zahlreiche Studierende und Mitarbeiter zwischen dem neuen Campus und dem Hubland-Areal hin und her, vor allem zu Fuß und mit dem Fahrrad. Als Überleitung über die stark befahrene Straße Am Galgenberg war bislang eine Fußgängerampel in Betrieb. Die Campusbrücke sorgt nun für einen sichereren und schnelleren Übergang.

    Die Brücke setzt sich aus zwei leicht geschwungenen Betonbändern zusammen, die sich in der Mitte der Straßenquerung vereinigen und jeweils gegenläufig in einen bogenförmigen Treppenabgang übergehen. Der Stahlbetonbogen- und Rampenkonstruktion werden filigrane Stahlstabgeländer entgegengesetzt. Die Geländer kippen im Verlauf nach innen, womit der Schwung der Brücke zusätzlich betont wird.

    Als Beleuchtung dienen im Handlauf integrierte Linien-LED auf je einer Seite, in der Brückenmitte auch beidseitig. Allerdings wird die endgültige Beleuchtung erst Anfang 2014 eingebaut werden, bis dahin bleibt die Beleuchtung provisorisch.

    Technische Daten

    Die Länge des Brückenbauwerkes selbst beträgt etwa 110 Meter, mit den Rampen an der Nord- und Südseite ist das Bauwerk rund 150 Meter lang. Der mittlere Bogen überspannt 34 Meter. Die Steigung auf den Brückenrampen beträgt maximal vier Prozent und ist damit barrierefrei.

    Die endgültige Fertigstellung mit den dazugehörigen Außenanlagen ist für Mai  2014 geplant.

     

     

    Weitere Bilder

    Von Gunnar Bartsch

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