Das Online-Magazin der Universität Würzburg Ausgabe 8. Mai 2012

In Seminaren, bei Führungen und an Aktionsständen können sich die Besucher über Herzschwäche informieren. (Foto: DZHI)
In Seminaren, bei Führungen und an Aktionsständen können sich die Besucher über Herzschwäche informieren. (Foto: DZHI)

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Tag der Herzschwäche

Medizinische Einrichtungen in ganz Europa begehen im Mai den Europäischen Tag der Herzinsuffizienz. Das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz lädt Patienten, Angehörige und alle anderen Interessenten am Samstag, 12. Mai, zu einem Tag der Offenen Tür in die Uniklinik Würzburg ein.

Herzinsuffizienz entwickelt sich zu einer neuen Volkskrankheit: Mehr als 28 Millionen Europäer leiden schon an Herzschwäche, in Deutschland sind es zwei bis drei Millionen Patienten. Vor diesem Hintergrund richtet das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) am Samstag, 12. Mai, einen Tag der Offenen Tür aus.

In Patientenseminaren erklären Ärzte, was die Diagnose „Herzinsuffizienz“ bedeutet, wie die Krankheit behandelt wird und wie Vorbeugung möglich ist. Mitarbeiter des DZHI informieren die Besucher an Aktions- und Infoständen über ihr persönliches Risiko für eine Herzschwäche, erklären Symptome der Erkrankung und stellen die Therapiemöglichkeiten am DZHI vor. Bei Führungen erhalten die Besucher Einblick in Forschungsabteilungen und Behandlungsräume der Herzinsuffizienz-Ambulanz.

„Häufig werden charakteristische Symptome der Herzschwäche wie Kurzatmigkeit oder geschwollene Beine als reine Alterserscheinung abgetan“ sagt Professor Georg Ertl, Sprecher des DZHI. Er appelliert deshalb: „Nehmen Sie diese Anzeichen ernst und lassen Sie überprüfen, ob Sie an Herzschwäche leiden.“ Denn viele Patienten seien sich nicht bewusst, dass Herzinsuffizienz eine schwerwiegende Diagnose ist: Die Sterblichkeit liegt höher als bei vielen Krebserkrankungen. Vorbeugende Maßnahmen und eine frühzeitige Diagnose helfen Betroffenen und Patienten jedoch, der Erkrankung rechtzeitig gegenzusteuern.

Das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz

Das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz in Würzburg ist ein bundesweit einmaliges Forschungs- und Behandlungszentrum, das zu einem verbesserten Verständnis und einer optimierten Therapie der Herzschwäche beitragen will. Charakteristisch für das DZHI ist der fächerübergreifende Blickwinkel bei allen Forschungsprojekten.

Da bekannt ist, dass eine Herzschwäche oft auch andere Organe, wie Nieren oder Gehirn, in Mitleidenschaft zieht, arbeiten im DZHI Kardiologen, Neurologen und Psychologen, Nierenspezialisten und Chirurgen, Genetiker und Zellforscher gemeinsam daran, die komplexen Krankheitsmechanismen zu entschlüsseln und neue Ansätze für Therapie und Prävention zu entwickeln.

Der Tag der Offenen Tür

Der Tag der Offenen Tür und das Patientenseminar am Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz findet statt am Samstag, 12. Mai 2012, von 10:00 bis 16:00 Uhr im Universitätsklinikum Würzburg, Zentrum für Innere Medizin (ZIM).

Das ausführliche Programm (PDF)

Telefonaktion zur Herzschwäche

Zusammen mit der Main-Post bietet das DZHI bereits am Dienstag, 8. Mai, ein Info-Telefon zum Thema „Herzschwäche“ an. Vier Experten stehen zwei Stunden lang allen Interessierten Rede und Antwort. Sie sind von 17 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer (0931) 6001-992 zu erreichen.

Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz: zur Homepage

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