
Heiligtum und Ritual: Ringvorlesung
Charakteristisch für das Altertum ist die Allgegenwärtigkeit des Rituals und des Heiligen. Mit dessen Ausprägungen in antiken Kulturkreisen befasst sich eine Ringvorlesung des Würzburger Altertumswissenschaftlichen Zentrums unter dem Titel „Heiligtum und Ritual“. Sie startet am Dienstag, 8. Mai, um 18:15 Uhr im Toscanasaal der Residenz.
Für die Menschen des Altertums war die Welt in vielen Bereichen rätselhaft und ungeheuerlich. Es walteten Gottheiten und Dämonen, die es gnädig zu stimmen galt. In den einzelnen Kulturen gab es dazu verschiedene Lösungsansätze, mitunter zeigen sich aber auch Parallelen.
An der Vortragsreihe beteiligen sich Wissenschaftler verschiedener altertumswissenschaftlicher Disziplinen. Sie spannen einen Bogen von den frühesten Kultstätten der Menschheit in Göbekli Tepe in der heutigen Türkei über Mesopotamien und Ägypten nach Griechenland und Rom.
Die fünf Vorträge finden jeweils um 18:15 Uhr im Toscanasaal im Südflügel der Residenz statt. Veranstaltet werden sie vom Würzburger Altertumswissenschaftlichen Zentrum; die Organisation liegt in diesem Semester in den Händen des Ägyptologie-Professors Martin Stadler.
Altertumswissenschaftliches Zentrum:
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