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    Press and Public Relations Office


    Ausgabe 26 vom 3. Juli 2007


    Wenn Bienen Ingenieuren helfen

    Waben als Vorbilder für Luftfahrt und Handytechnik

    150 Forscherteams haben sich an dem Ideenwettbewerb des Bundesforschungsministeriums „Bionik - Innovationen aus der Natur“ beteiligt; jetzt wurden die besten sechs ausgezeichnet. Mit dabei ist die BEEgroup vom Biozentrum der Universität Würzburg um Professor Jürgen Tautz. Gemeinsam mit dem Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) und dem Institut für Nichtmetallische Werkstoffe der TU Clausthal wollen sie so genannte „Bionische Schwingungserregersysteme“ entwickeln.

    Viele Bienen auf WabenDie Frage, wie Bienen es schaffen, den Zellen ihrer Waben eine beinahe kristallin anmutende sechseckige Gestalt zu geben, hat Forscher schon vor mehreren hundert Jahren beschäftigt. Sogar Johannes Kepler und Galileo Galilei haben sich mit diesem Problem befasst und vermutet, Bienen hätten einen mathematischen Verstand. Dass dem nicht so ist, hat vor geraumer Zeit die Würzburger BEEgroup um den Bienenforscher Jürgen Tautz aufgezeigt: „Wir konnten nachweisen, dass eine Kombination aus einem sozusagen intelligenten Werkstoff – dem Wachs – und einem bestimmten Verhalten der Biene für die regelmäßige Struktur der Waben verantwortlich ist“, erklärt Tautz. Denn eigentlich bauen die Bienen ihre Zellen rund; erst wenn ein darauf spezialisiertes Tier das Wachs auf 45 Grad Celsius erwärmt, nimmt der Bau von alleine die regelmäßige sechseckige Struktur an.

    Die Entdeckung war für Bienenexperten natürlich eine kleine Sensation; dass sich auch Physiker und Ingenieure dafür begeistern würden, hatten die Mitglieder der Beegroup allerdings nicht erwartet. Und doch: „Kurz nach der Publikation erhielten wir einen Anruf aus dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik in Braunschweig“, sagt Tautz. Das Würzburger Team habe damit eine Lösung für ein Problem aufgezeigt, dass die Physiker und Ingenieure ebenfalls schon lange beschäftigt habe. Sechsecke kommen in der Industrie überall dort vor, wo ein leichtes und gleichzeitig stabiles Material benötigt wird. Das ist beispielsweise in der Luftfahrt der Fall beim Bau von Flugzeugen; das spielt in der Architektur eine Rolle, wenn es darum geht, erdbebensichere Gebäude zu entwickeln, das ist aber auch für Handyhersteller interessant, die einen möglichst sparsamen Vibrationsalarm in ihre Geräte installieren wollen. Bisher ist die Produktion solcher Waben in der gewünschten Präzision ohne die gefürchteten Mikrorisse schlichtweg  nicht möglich.

    Da traf es sich gut, dass das Bundesforschungsministerium gerade den Ideenwettbewerb „Bionik – Innovationen aus der Natur“ ins Leben gerufen hatte. Sein Ziel ist es, den Erfahrungsschatz der belebten Natur und das sich daraus ergebende hohe Innovationspotenzial für den Menschen nutzbar zu machen. Der Wettbewerb sollte „die Entwicklung von Ideen aus der interdisziplinären Zusammenarbeit und der Kreativität von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren anstoßen“, wie es in den Ausschreibungsunterlagen heißt.

    Die Koordination des neuen Bionik-Projekts liegt bei Dr. Jörg Melcher vom DLR. Würzburg betreibt die Grundlagenforschung an der Wabe und in Braunschweig und Clausthal synthetisieren die Physiker und Ingenieure piezokeramisches Material mit den gewünschten Eigenschaften. Gesucht ist eine „lebendige Struktur, die sich verändernden Gegebenheiten anpassen kann“, sagt Tautz, ein Stoff, der beispielsweise unabhängig davon, ob er kalt oder warm ist, seine Eigenschaften unverändert behält. Eine Substanz, die nicht nur Schwingungen dämpfen, sondern – wie im Bienenstock – beispielsweise auch Schwingungen gezielt weiterleiten kann, wenn dies gewünscht ist.

    Die Verwertung wird angestrebt in der Kommunikations- und Medizintechnik, in der Robotik und Raumfahrt, in der optischen Industrie, im Maschinen- und Anlagenbau und in der Verkehrstechnik – im Prinzip überall dort, wo Schwingungen auftreten, die entweder zu bestimmten Zwecken genutzt oder möglichst unterdrückt werden sollen. Nach solchen Materialien suchen die Biologen und Techniker nun – unterstützt mit dem Preisgeld aus dem Wettbewerb des Bundesforschungsministeriums, das für die sechs Gewinner insgesamt drei Millionen Euro beträgt.

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    Prof. Dr. Gisela Müller-Brandeck-BocquetDer Kampf um die EU-Verfassung

    Am Mittwoch, 4. Juli, zeichnet der Bildungskanal des Bayerischen Fernsehens, BR-alpha, eine Vorlesung der Würzburger Politikwissenschafts-Professorin Gisela Müller-Brandeck-Bocquet (Foto: privat) auf. Das Thema des Vortrags lautet: „Der Kampf um die EU-Verfassung ist vorbei: Was ist der Gewinn für Europa?“. Er beginnt um 12.15 Uhr und findet statt im Hörsaal II im Unigebäude am Wittelsbacherplatz 1. Die Veranstaltung ist öffentlich, interessierte Gäste sind willkommen.

    Gisela Müller-Brandeck-Bocquet wird in ihrer Vorlesung die Entstehungsgeschichte des europäischen Verfassungsgebungsprozesses und die wichtigsten Inhalte des Verfassungsvertrags vorstellen sowie den Verlauf der Verfassungskrise schildern, wie sie sich ab dem Sommer 2005 nach den negativen Referenden in Frankreich und den Niederlanden ergab. Darüber hinaus wird sie die jetzt endende deutsche Ratspräsidentschaft und die Gipfelbeschlüsse vom 21./22. Juni 2007 analysieren sowie die Ergebnisse darlegen und bewerten. Zuletzt wird die Politikwissenschaftlerin einen Ausblick über die weitere Entwicklung der EU geben.

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    Medizin aus dem Meer

    Sorbicillacton A, ein Naturstoff mit hoher Wirksamkeit gegen Leukämiezellen

    Die Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt hat dem Würzburger Naturstoffchemiker Gerhard Bringmann den Paul-J.-Scheuer-Preis für Marine Biotechnologie verliehen. Bringmann teilt sich den Preis mit dem Kieler Mikrobiologen Johannes F. Imhoff und dem Molekularbiologen Werner E.G. Müller von der Universität Mainz. Die Drei erhielten die Auszeichnung für ihre hervorragenden gemeinsamen wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der marinen Natur- und Wirkstoffforschung.

    Was hat ein Schwamm mit einem an Leukämie erkrankten Patienten zu tun? Auf den ersten Blick nichts. Erst wenn  man den Meeresbewohner genauer unter die Lupe nimmt, findet sich das verbindende Glied: „Im Meer lebende Schwämme sind für die moderne Biotechnologie von herausragender Bedeutung“, sagt Gerhard Bringmann, Inhaber des Lehrstuhls für Organische Chemie I der Universität Würzburg. Was die Tiere – denn dazu zählen Schwämme – für einen Naturstoffchemiker so interessant macht, ist ihr besonderes Abwehrsystem. „Bis zu sechs Milliarden Bakterien können Schwämme täglich durch ihren Körper filtrieren“, erklärt Bringmann. Damit diese Bakterien sich nicht als Krankheitserreger betätigen können, haben die Schwämme zum einen ein sehr effizientes Immunsystem entwickelt, zum anderen produzieren sie auch bestimmte chemische Substanzen, so genannte Sekundärmetabolite, mit denen sie sich gezielt gegen Mikroorganismen und größere Fraßfeinde zur Wehr setzen können. Darüber hinaus bilden Mikroorganismen, die in den Schwämmen leben, ebenfalls potente Abwehrstoffe gegen giftige Bakterien und Pilze.Von links: Werner Köhler, Präsident der Akademie, mit den Preisträgern Johannes F. Imhoff, Gerhard Bringmann und Werner Müller (Foto privat).

    Von links: Werner Köhler, Präsident der Akademie, mit den Preisträgern Johannes F. Imhoff, Gerhard Bringmann und Werner Müller (Foto privat).

    „Solche Naturstoffe aus Schwämmen und assoziierten Mikroorganismen bieten somit große Chancen für neue potenzielle Arzneistoffe“, sagt Bringmann. Welche Stoffe das sind, und welches Potenzial in ihnen steckt, das untersuchen die Mitglieder des Deutschen Exzellenz-Zentrums „Marine Schwämme - BIOTECmarin“, zu denen die jetzt ausgezeichneten Forscher gehören. Sie identifizieren, isolieren, untersuchen und testen die Substanzen, die sie in Schwämmen entdecken, auf ihre biologischen Aktivitäten. Erweist sich der Stoff als vielversprechend, optimieren die Wissenschaftler ihn im Hinblick auf seine pharmakologischen Eigenschaften und suchen nach Verfahren, ihn in größeren Mengen herzustellen.

    Der erste neuartige Sekundärmetabolit, der in diesem interdisziplinären Forschungsverbund gefunden wurde, ist das Sorbicillacton A. „Es handelt sich um einen chemisch und biosynthetisch beispiellosen und vor allem pharmakologisch aussichtsreichen Naturstoff, der sich besonders durch eine hohe Wirksamkeit gegenüber Leukämiezellen auszeichnet“, sagt Bringmann. Entdeckt haben den Wirkstoff und sein pharmazeutisches Potenzial die drei Forscher dank einer einzigartigen interdisziplinären Zusammenarbeit.

    Im Labor von Gerhard Bringmann wurde die Substanz entdeckt und ihre neuartige Struktur aufgeklärt. Werner E.G. Müller erkannte ihre hohe antileukämische Wirkung bei zugleich geringer Toxizität, und Johannes F. Imhoff vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel entwickelte Verfahren, mit denen sich Sorbicillacton A im 100-Gramm-Maßstab und darüber hinaus herstellen lässt. Schließlich wurde in enger Kooperation der Würzburger und der Kieler Arbeitsgruppen auch noch die Biosynthese des Wirkstoffs aufgeklärt, also der chemische Weg, auf dem die lebenden Organismen die Substanz produzieren. „So wurde mit Sorbicillacton A ein strukturell neuartiger und pharmakologisch viel versprechender Naturstoff aufgefunden, der sich durch eine hohe spezifische Wirksamkeit gegenüber Leukämiezellen auszeichnet“, heißt es in der Laudatio zur Preisverleihung.

    Inzwischen haben sich die Wissenschaftler den weltweiten Patentschutz für diesen Wirkstoff gesichert; erste präklinische Untersuchungen konnten sie bereits erfolgreich abschließen. Und so loben die Juroren die drei Preisträger: „Den drei Wissenschaftlern gebührt das Verdienst, mit Sorbicillacton A einen strukturell einzigartigen neuen Wirkstoff aus dem Meer und zugleich ein potenzielles neues Anti-Leukämiemittel mit einer möglichen klinischen Anwendung aufgefunden zu haben“.

    Ansprechpartner: Prof. Dr. Dr. h.c. Gerhard Bringmann, Tel: (0931) 888-5323; E-Mail: bringman@chemie.uni-wuerzburg.de

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    Geldpreise für Zahnmedizinerinnen

    38 junge Zahnmediziner haben an der Uni Würzburg den ersten Prüfungsabschnitt 2007 erfolgreich absolviert. Ihre Zeugnisse erhielten sie Ende Juni bei einer akademischen Feier im Großen Hörsaal der Zahn-, Mund- und Kieferklinik. Zwei Prüflinge wurden dabei für ihr herausragendes Abschneiden mit dem Adolf-und-Inka-Lübeck-Preis ausgezeichnet: Daniela Beier aus Rimpar erhielt den mit 2.500 Euro dotierten ersten Preis; den zweiten Preis bekam Julia Quante aus Hildesheim – und damit 1.500 Euro.

    Der Adolf-und-Inka-Lübeck-Preis ist zur Förderung besonders begabter Studierender der Zahnmedizin gedacht. Er wurde 1977 zum Andenken an den 80. Geburtstag des 1973 gestorbenen Würzburger Zahnmediziners Dr. Adolf Lübeck von dessen Frau Inka gestiftet. Seit dem Tod von Inka Lübeck im Jahr 1990 wird die Prämie als „Adolf-und-Inka-Lübeck-Preis“ verliehen.

    Von links: Professor Wolfgang Schneider, Vizepräsident der Uni Würzburg, die Preisträgerinnen Daniela Beier und Julia Quante sowie Professor Bernd Klaiber, Geschäftsführender Direktor der ZMK-Klinik. Foto: ZMK-Klinik

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    Katrina und die Folgen

    Am Montag, 9. Juli, lädt die Geographische Gesellschaft Würzburg zu einem weiteren Vortrag in der Reihe „Energie – Förder- und Verbraucherräume in globaler Verflechtung“. Dann spricht Geographie-Professorin Barbara Hahn von der Uni Würzburg über das Thema „Energieverbrauch und Katastrophen – Lehren aus New Orleans“. Der Vortrag beginnt um 20.00 Uhr im Hörsaal 166 der Neuen Universität am Sanderring 2.

    Zum Inhalt: Weltweit stiegen die Temperaturen. Ein wichtiger Grund für dieses Phänomen ist wahrscheinlich der steigende Energieverbrauch. Hurrikans bilden sich über den Weltmeeren, wenn die Wassertemperatur minimal circa 26 Grad Celsius beträgt. Es ist davon auszugehen, dass bei steigenden Temperaturen immer mehr solcher Wirbelstürme entstehen.

    Wie groß die Schäden eines solchen Naturereignisses sein können, hat Hurrikan Katrina gezeigt, der Ende August 2005 die Millionenstadt New Orleans zu großen Teilen zerstörte. Da die Dämme nicht standhielten, überflutete Salzwasser weite Teile der unter dem Meeresspiegel liegenden Stadt. Der Vortrag informiert über das Ausmaß der Zerstörung und die Auswirkungen des Hurrikans. Abschließend stellt er Konzepte des Wiederaufbaus und der zukünftigen Entwicklung der Stadt vor.

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    Platz für zukünftige Biowissenschaftler

    Der Lehrstuhl Physiologische Chemie I des Biozentrums der Universität Würzburg (Professor Manfred Schartl) und die Universität von Lyon kooperieren ab sofort bei der Ausbildung exzellenter Studierender. Teilnehmer des neu eingerichteten Masterstudiums „Biomedizin“ an der französischen Hochschule können damit einen Teil des erforderlichen Laborpraktikums im Biozentrum ableisten. Im Gegenzug nimmt Lyon auch Studierende aus Würzburg bei sich auf.

    Der Studiengang „Master BioSciences“, wie er offiziell heißt, richtet sich an hoch begabte Studierende der Biologie, Medizin, Pharmazie oder Veterinärmedizin, die sich auf die biowissenschaftliche Forschung spezialisieren möchten. Maximal 60 können die viersemestrige Ausbildung parallel durchlaufen; ein umfassender und wichtiger Teil des Studienprogramms sind Laborpraktika, von denen ein Teil an einer anderen Universität in Europa absolviert werden muss.

    Die Labore des Lehrstuhls Physiologische Chemie I der Universität Würzburg wurden in die Liste kooperierender Einrichtungen aufgenommen, wegen „der hohen Qualität der dortigen Forschungsarbeit und der exzellenten pädagogischen Umgebung für Studierende und Nachwuchsforscher“, wie es in einem Schreiben der französischen Organisatoren heißt. In Würzburg können die Studierenden insbesondere auf drei Gebieten arbeiten: Die Entstehung von Krebs, die Bestimmung des Geschlechts und die Aufschlüsselung innerzellulärer Signalwege stehen hier im Zentrum der Forschung. Detaillierte Informationen zum Master BioSciences gibt es hier:

    www.ens-lyon.fr/Bio-Geol/L3-Master/Master-2007-2008/indexanglais.html

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    Physik mit Überraschung

    Seit dem Winter 2000 lädt die Fakultät für Physik und Astronomie die Öffentlichkeit zu ihrer Vortragsreihe „Physik am Samstag“ ein – und das mit nachhaltigem Erfolg: Am kommenden Samstag, 7. Juli, erwarten die Organisatoren den zehntausendsten Besucher. Ob das nun ein Physiklehrer sein wird, eine Gymnasiastin oder ein an am Thema interessierter Rentner: Er oder sie wird von den Uni-Physikern auf jeden Fall mit einer kleinen Überraschung begrüßt. Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr im Max-Scheer-Hörsaal im Hörsaalbau der Naturwissenschaften am Hubland.

    Grafik: Computersimulation eines Proton-Proton-Zusammenstoßes am Large Hadron Collider (LHC).Den Fachvortrag hält diesmal der neue Professor Thomas Trefzger, der auf dem Lehrstuhl für Didaktik der Physik die Nachfolge von Dieter Heuer angetreten hat. In seinem Vortrag „Teilchenphysik: Unsichtbares wird sichtbar“ geht er unter anderem einer der grundlegenden Fragen der Menschheit nach, nämlich der nach dem Ursprung der Welt. Schließlich erforscht die Teilchenphysik die innerste Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie die fundamentalen Kräfte im Universum.

    Computersimulation eines Proton-Proton-Zusammenstoßes am Large Hadron Collider (LHC).

    Die Vorträge von „Physik am Samstag“ richten sich vorwiegend an Lehrer und Schüler, stehen aber auch anderen Interessierten offen. Die Fakultät will damit Einblicke in ihre aktuellen Forschungen bieten und ihre Kontakte zu Schulen weiter intensivieren. Mehr Informationen zur Vortragsreihe im Internet hier: http://www.physik.uni-wuerzburg.de/aktuelles/oeffentlichkeit/physik_am_samstag/

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    Vier Würzburger in Lindau

    Netzwerkbildung bei der Tagung der Nobelpreisträger

    Vier Nachwuchswissenschaftler von der Uni Würzburg gehören zu den 560 jungen Forschern, die in dieser Woche in Lindau bei der 57. Tagung der Nobelpreisträger mit dabei sind. Sie alle haben ein mehrstufiges Auswahlverfahren absolviert, um am „Lindauer Dialog“ teilzunehmen.

    Eva Thoma aus der Physiologischen Chemie I, Ingo Klein von der Chirurgischen Klinik, Armin Robubi aus der Bioinformatik und Wolfgang-Moritz Heupel vom Institut für Anatomie und Zellbiologie – das sind die vier Würzburger, die bis 6. Juli in Lindau mit Nobelpreisträgern diskutieren und andere junge Wissenschaftler treffen.

    „In den zahlreichen persönlichen Begegnungen entstehen Netzwerke wissenschaftlicher Exzellenz, die weit in die Zukunft hinein wirken“, so die Veranstalter. Die Lindauer Nobelpreisträgertagungen sollen den Dialog zwischen der wissenschaftlichen Elite von heute und der von morgen fördern: Wissensvermittlung, Motivation und Inspiration – das sind die Ziele dieser weltweit einzigartigen Tagung.

    18 Nobelpreisträger haben ihr Kommen zugesagt, unter ihnen der Medizinnobelpreisträger des Jahres 2006, Professor Craig C. Mello aus den USA. Um der zunehmenden Interdisziplinarität der Medizinwissenschaft Rechnung zu tragen, hat das Kuratorium auch einige Chemienobelpreisträger eingeladen, darunter die Preisträger des Jahres 2004, Professor Aaron Ciechanover und Avram Hershko, beide aus Israel.

    Neben 14 Fachvorträgen von Nobelpreisträgern, einem „Basar der Wissenschaften“ und den Diskussionsrunden für Nobelpreisträger und Nachwuchswissenschaftler stehen zwei Podiumsdiskussionen auf dem Programm. Zum „Jahr der Geisteswissenschaften“ diskutierten bei der Eröffnungsveranstaltung am 1. Juli außerdem Geistes- und Naturwissenschaftler über den Dialog zwischen den beiden Disziplinen.

    Die jährlichen Tagungen in Lindau werden ausgerichtet vom „Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau“ unter der Präsidentschaft von Gräfin Sonja Bernadotte. Die Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee, deren Stifterversammlung 169 Nobelpreisträger angehören, unterstützt die Tagungen.

    Kontakt: Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau, Christian Rapp, T (08382) 277-3115, christian.rapp@lindau-nobel.de

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    Neuen Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten auf der Spur

    Malaria, Schlafkrankheit, Leishmaniose, Legionärskrankheit

    Rund 80 junge Wissenschaftler aus Chemie, Pharmazie, Physik, Biologie und Medizin kamen am 28. und 29. Juni in der Bildungsstätte „Benediktushöhe“ in Zellingen-Retzbach zum dritten gemeinsamen Doktorandensymposium des Würzburger Sonderforschungsbereichs (SFB) 630 – Erkennung, Gewinnung und funktionale Analyse von Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten – und des Heidelberger SFB 544 – Kontrolle tropischer Infektionskrankheiten – zusammen. Das Treffen wurde von den Doktoranden selbst organisiert.

    Die Suche nach neuen Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten ist von zunehmender Bedeutung, denn diese sind mit einem Anteil von ca. 30 Prozent aller Todesfälle nach wie vor die wichtigste Todesursache weltweit. Neben der wachsenden Resistenz vieler Krankheitserreger gegen altbewährte Medikamente kommen heute ständig neue Krankheiten hinzu, wie beispielsweise das Ebola-Fieber oder die Vogelgrippe. Infektionen sind gerade in tropischen – und damit oft armen – Ländern ein großes Problem.

    Im Vordergrund der Tagung standen daher neue Wirkstoffe aus Syntheselabor und Natur gegen Tropenkrankheiten wie Malaria, die afrikanische Schlafkrankheit oder die Leishmaniose – eine Parasiteninfektion, die durch Mücken übertragen wird. Aber auch mikrobielle Infektionen durch sonst meist harmlose Hefen wie Candida albicans oder durch Erreger der Legionärskrankheit wurden diskutiert, sowie auch die Aufklärung möglicher Resistenzmechanismen und die Untersuchung gefälschter Arzneimittel auf afrikanischen Märkten.

    Einen besonderen Akzent erhielt die Tagung durch den Abendvortrag von Professor Klaus Fleischer, dem langjährigen Leiter der Tropenmedizinischen Abteilung der Missionsärztlichen Klinik. Er berichtete über Geschichte und Entwicklung von Infektionskrankheiten in Zeiten der Globalisierung und über seine eigenen Erfahrungen als praktizierender Arzt in Afrika.

    In ihren Grußworten unterstrichen der Präsident der Uni Würzburg, Professor Axel Haase, der Bürgermeister der Stadt Würzburg, Adolf Bauer, der Sprecher des Würzburger SFBs, Professor Gerhard Bringmann, und, als Vertreter des Heidelberger SFBs, Professor Heiner Schirmer die drängende Problematik der Suche nach neuen Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten. Sie lobten die gute Organisation durch die Studenten unter Leitung des Diplomchemikers Martin Mikyna.

    Sonderforschungsbereiche wie der SFB 630 und der SFB 544, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, sind längerfristige interdisziplinäre Forschungsverbünde, die drängende wissenschaftliche Probleme bearbeiten – hier die Infektionskrankheiten. Den Doktoranden wird dabei Gelegenheit zur forscherischen Qualifikation und zum Kennenlernen moderner Konzepte und Methoden gegeben, beispielsweise von bildgebenden Verfahren zur Darstellung von Infektionsvorgängen.

    In Retzbach konnten die Doktoranden nützliche Erfahrungen sammeln – wissenschaftlich, aber auch organisatorisch – und zahlreiche neue Kontakte knüpfen und Kooperationen vereinbaren. Die Voraussetzung dafür, diese in die Tat umzusetzen, ist günstig, denn der SFB 630 wurde soeben um weitere vier Jahre verlängert. In der neuen Förderperiode soll es weitere solcher Doktoranden-Symposien geben.

    Sprachen Grußworte auf der Tagung (von links): Gerhard Bringmann, Sabine Niedermeier (Organisationskomitee), Martin Mikyna, Heiner Schirmer, Adolf Bauer, Axel Haase und Dieter Wagner (Leiter der Benediktushöhe). Foto: privat

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    Titel eines „Guest-Professors“ für Klaus Schilling

    Professor Meng, Dekan der School of Electronic Information Engineering der Tianjin University, übergibt Professor Klaus Schilling die Urkunde. Foto: privatDie Universität Würzburg pflegt mit der chinesischen Tianjin University eine intensive Kooperation beim Einsatz von Hardware-Labors in der Tele-Ausbildung sowie im Bereich der Sensorsysteme für mobile Roboter. Dies hat bereits zu gemeinsamen geförderten Forschungsprojekten und einem regen Studierendenaustausch geführt. Während einer akademischen Feier wurde nun Professor Klaus Schilling an der Tianjin University der Titel eines "Guest-Professors" verliehen.

    Die Tianjin University, gegründet 1895, war die erste Volluniversität nach europäischem Vorbild in China. Heute ist sie eine der Schlüsseluniversitäten in China, die direkt dem zentralen Ministerium unterstehen. Die Stadt Tianjin umfasst zehn Millionen Einwohner und liegt nahe Beijings am Chinesischen Meer.

    Professor Meng, Dekan der School of Electronic Information Engineering der Tianjin University, übergibt Professor Klaus Schilling die Urkunde. Foto: privat

    Mit der chinesischen Top-Universität Jiao Tong wurde jetzt auf dem Gebiet der Robotik eine Vereinbarung abgeschlossen, um eine Intensivierung der Forschungskooperation zu erzielen. Ausgehend von dieser Keimzelle in der Robotik und Telematik soll später die Zusammenarbeit der Universitäten auf Fakultätsebene erweitert werden. Damit wird die bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit im SpaceMaster-Studiengang fortgesetzt, die sowohl den Dozenten- als auch einen Studierenden-Austausch umfasst.

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    Schöne neue Welt der E-Medien

    Wer die Universitätsbibliothek nur mit Büchern verbindet, dem entgeht ein großer Teil ihres Angebots: E-Books, E-Journals und andere elektro­nische Ressourcen. Für alle, die mehr über die „schöne neue Welt“ der E-Medien erfahren möchten, findet in der UB am 12. Juli eine neu konzipierte Einführungsveranstaltung statt.

    Die Universitätsbibliothek bietet immer mehr Zeitschriften und Bücher in digitaler Form an. Elek­tronische Medien besitzen viele Vorteile. Zum Beispiel können E-Books und E-Journals zu jeder Tages- und Nachtzeit benutzt werden; die Öffnungszeiten der Bibliothek spielen für den Leser keine Rolle mehr. E-Medien können von mehreren Studenten gleichzeitig gelesen werden. Vormerkungen werden somit überflüssig, Wartezeiten fallen weg. Außerdem bieten E-Books im Gegensatz zu konventionellen Büchern komfortable Suchmöglichkeiten.

    Das vielfältige Angebot der UB an elektronischen Medien zu überblicken, ist nicht immer leicht. Elektronische Zeitschriften sucht man beispielsweise ganz anders als Datenbanken. Und bei E-Books hängt es immer vom Verlag bzw. vom Anbieter ab, wie sie genutzt werden können. Die Universitätsbibliothek bietet deshalb eine neu konzipierte Einführung zum Thema E-Medien an. Die Veranstaltung ist vor allem für Studierende und Mitarbeiter der Universität ge­dacht, die das E-Medien-Angebot der Universitätsbibliothek kennen lernen und effi­zient nutzen möch­ten. Sie findet am Donnerstag, den 12. Juli, von 16:30 bis 18:30 Uhr in der UB am Hubland statt (Treffpunkt Info-Theke).

    Schwerpunktthemen der Schulung bilden die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB), das Datenbank-Informationssystem (DBIS), das E-Book-Angebot der UB, die National­lizenzen für elektroni­sche Medien und der Online-Publikationsserver OPUS. Interessenten können sich anmelden unter www.bibliothek.uni-wuerzburg.de/service0/einfuehrungen/

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    Hirtenamt und Gesellschaft

    Eine Ausstellung über Josef Stangl, Bischof von Würzburg 1957 - 1979

    Noch heute haben zahlreiche Menschen persönliche Erinnerungen an den von 1957 bis 1979 als Würzburger Bischof amtierenden Josef Stangl. Eine große Ausstellung von Archiv und Bibliothek des Bistums Würzburg in den neuen Räumen des Bibliotheksgebäudes widmet sich diesem Seelsorger im Bischofsamt und seiner Zeit. Die Ausstellung wird getragen vom Bistum Würzburg und finanziell unterstützt von der Unterfränkischen Kulturstiftung.

    Plakat zur Stangl-AusstellungInternational bekannt wurde Stangl durch sein Eintreten für die sogenannte Judendeklaration auf dem II. Vatikanischen Konzil, wegen seines Einsatzes als deutscher Jugendbischof und als Gastgeber der Würzburger Synode - aber auch aufgrund seiner Erlaubnis zum Gebet des Exorzismus für Anneliese Michel aus Klingenberg, deren Tod 1976 weltweit Aufsehen erregte.

    Offizielle Urkunden und Dokumente, Briefe, Fotos, Broschüren, bischöfliche Amtsinsignien und Kleidung, Filmdokumente sowie ein Film mit Äußerungen von Zeitzeugen und Wissenschaftlern zeigen, wie Josef Stangl auf theologische, politische und gesellschaftliche Fragen reagierte. In vier großen Kapiteln werden die Besucher der Ausstellung auf zwei Geschossen durch die Zeit und das Wirken des Bischofs geführt.

    Der Dokumentation voraus ging ein wissenschaftliches Forschungsprojekt, das in Kooperation von Diözesanarchiv und -bibliothek mit der Universität Würzburg durchgeführt wurde und in dessen Zentrum die archivische Aufarbeitung des Nachlasses von Josef Stangl stand. Durch die nun abgeschlossene Verzeichnung und mit Hilfe des darauf basierenden Ausstellungskataloges steht der Forschung erstmals die Möglichkeit für eine umfassende historische Einordnung Stangls und seiner Zeit offen.

    In diesem Katalog haben dreißig Forscher in 120 Artikeln Leben und Werk Josef Stangls anhand von 250 Dokumenten, die allesamt abgedruckt sind, nachgezeichnet. Umrahmt werden diese Beiträge von einführenden Aufsätzen zur Zeitgeschichte sowie zur Person des Bischofs und zu Grundstrukturen seines Bistums. Herausgeber des Kataloges sind die Professoren Wolfgang Altgeld, Lehrstuhl für neuere Geschichte, und Wolfgang Weiß, Lehrstuhl für Fränkische Kirchengeschichte und Kirchengeschichte der neuesten Zeit, sowie Johannes Merz von Archiv und Bibliothek des Bistums Würzburg. Von ihnen wurde auch die Ausstellung konzipiert.

    Ergänzend gibt Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand eine Edition der wichtigsten Hirtenbriefe und Predigten Josef Stangls heraus. Das geistliche Profil des Bischofs charakterisiert sein Nachfolger Prof. Dr. Paul Werner Scheele.

    Katalog und Edition erscheinen zum Ausstellungsbeginn am 6. Juli im Echter-Verlag Würzburg. Zu sehen ist die Dokumentation dann bis 28. Oktober 2007 im Bibliotheksgebäudes des Bistums in der Domerschulstraße 17, Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr und Mittwoch bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Gruppenführungen können nach Absprache angemeldet werden. Die Ausstellung ist barrierefrei zu besuchen.

    Neben der Ausstellung sind im September noch ein Vortrag von Prof. Dr. Erwin Gatz aus Rom, eine Fachtagung des Würzburger Diözesangeschichtsvereins und der Domschule sowie ein Gedenkgottesdienst mit Friedrich Kardinal Wetter und Bischof Dr. Friedhelm Hofmann geplant.

    Nähere Informationen: T (0931) 386-67-100, E-Mail: archiv@bistum-wuerzburg.de, und unter www.bischof-stangl.de

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    Experten diskutierten Kriterien Ästhetischer Bildung

    In der Symposienreihe „Kriterien Ästhetischer Bildung heute“ eröffnete die Universität Würzburg – bereits zum zweiten Mal zu diesem Thema – ein Diskussionsforum für Experten und Studierende. Dieser Beitrag zum Jahr der Geisteswissenschaften 2007 wurde vom Kunstpädagogen Professor Rainer Goetz angeregt, der Wert auf eine enge Kooperation mit der Musikpädagogik legt. Zusammen mit dem Musikpädagogen Professor Friedhelm Brusniak ist der Initiator bestrebt, für einen Wahrnehmungswandel zu sensibilisieren und das Gespräch über Ästhetische Bildung in Universität und Schule langfristig zu etablieren. Die Wissenschaftler bringen damit einen wichtigen bildungspolitischen und pädagogischen Impuls in die Universität ein.

    Bildungsstandards, zentrale Prüfungen und Schulzeitverkürzung lassen zunehmend weniger Raum für ästhetische schulische Bildung, wie die Gymnasialpädagogik-Professorin Dorit Bosse in ihrem Eröffnungsreferat im Kunstraum am Wittelsbacherplatz feststellte. Im Hinblick auf die Herausforderungen der globalen Vernetzung habe dieses Bildungsvakuum an bayerischen Schulen fatale Konsequenzen. „Eine grundlegende ästhetische Erfahrungsfähigkeit wie das Aufspüren von Befremdlichem oder die Aufmerksamkeit für das Sprachlose, Noch-nicht-Thematisierte wird notwendig sein, um sich in der globalisierten Welt zurechtfinden zu können“, führte Bosse aus.

    Die Initiatoren des Symposiums setzen sich deshalb seit vielen Jahren für ein Zentrum für Ästhetische Bildung an der Universität Würzburg ein. Unterstützt werden sie vom Zentrum für Lehrerbildung, das interessierte Lehrkräfte zum Austausch und zur Projektentwicklung mehrmals im Jahr zum Forum Ästhetische Bildung in der Schule einlädt. Uni-Vizepräsident Professor Wolfgang Schneider sicherte in seinem Grußwort das Interesse der Hochschulleitung zu, Kulturreferent Muchtar Al Ghusain das der Stadt Würzburg.

    Atmosphäre und Fragestellungen des Symposiums wurden von dem „kunstnahen Vermittlungsansatz“ des Creaviva-Museums im Berner Zentrum Paul Klee geprägt. Dessen Leiter Dr. Stefan Graupner stellte zusammen mit der Kuratorin Fabienne Eggelhöfer das aktuell geplante Ausstellungsprojekt „Genesis“ vor. Den Werkbestand charakterisierten die Leiterin der Kunstvermittlung, Valeria Legena, und die Doktorandin Katrin Herbold.

    Der Nachmittag stand im Zeichen neuer medialer Möglichkeiten. Unternehmungen wie die Naxos Music Library und Prometheus sind Beispiele für entstehende digitale Musik- und Kunst-Archive. Kritisch hinterfragten Professor Gyula Racz, Generalmanager Marcus Petersen sowie der Kunsthistoriker Dr. Holger Simon, ob ihre Archive im Grunde ästhetischer Bildung entgegenstehen, da der ursprüngliche Zugang zum Original, das heißt die direkte sinnliche Wahrnehmung und Rezeption des Kunstwerks, durch Abbildungen erschwert, wenn nicht gar unmöglich wird. Grundsätzlich seien Archive wohl eher als Gedächtnis konkreter Wahrnehmungsanlässe zu verstehen.

    Die bislang vom Universitätsbund geförderte Veranstaltungsreihe soll im Wintersemester mit einem musikpädagogischen Schwerpunkt fortgesetzt werden.

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    Personalia

    Dr. Birte Englich, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Lehrstuhl für Sozialpsychologie der Universität Köln, wurde mit Wirkung vom 13.06.2007 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Psychologie" erteilt.

    Dr. Carola Förster, Wissenschaftliche Assistentin, Lehrstuhl für Anatomie II, wurde mit Wirkung vom 19.06.2007 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Histologie und Zellbiologie" erteilt.

    PD Dr. Stefan Gattenlöhner, Wissenschaftlicher Assistent, Lehrstuhl für Allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie, wird vom 18.06.2007 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 31.03.2008, übergangsweise auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der BesGr. W 2 für Allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie beschäftigt.

    Dr. Jonas Gehr, Oberarzt, Chirurgische Klinik II des Klinikums Aschaffenburg, wurde mit Wirkung vom 21.06.2007 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Chirurgie" erteilt.

    Prof. Dr. Michael Gekle, Physiologisches Institut, wurde mit Wirkung vom 01.05.2007 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Universitätsprofessor an der Universität Halle-Wittenberg ernannt. Sein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Freistaat Bayern hat daher mit Ablauf des 30.04.2007 kraft Gesetzes geendet.

    Prof. Dr. Manfred Gessler ist für den ausgeschiedenen Universitätsprofessor Dr. Michael Gekle als Vertreter aus der Gruppe der Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen in die Ständige Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs sowie für Wissens‑ und Technologietransfer gewählt worden.

    Dr. Christian Kumpf, Akademischer Oberrat, Lehrstuhl für Experimentelle Physik II, wurde mit Wirkung vom 19.06.2007 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Experimentelle Physik" erteilt.

    Dr. Jochen Weber, Oberarzt, Klinik für Neurochirurgie der BG-Unfallklinik Berlin, wurde mit Wirkung vom 22.06.2007 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Neurochirurgie" erteilt.

    Gäste an der Universität

    An den Instituten für Geologie und Paläontologie sind im Sommersemester 2007 folgende Wissenschaftler zu Gast:

    Dr. D. K. Pandey, University of Rajasthan (Indien), Humboldt-Wiedereinladung
    Prof. Dr. Yin Jiarun, China University of Geoscienes, Humboldt-Wiedereinladung
    Dr. Gamal El Qot, Benha University (Ägypten), DFG
    Prof. Dr. Liu Chunlian, Sun-Yat-Sen University (China), DAAD
    Prof. Dr. K. Seyed‑Emami, Tehran University (Iran), Humboldt-Institutspartnerschaft

    Dienstjubiläen

    25 Jahre

    Maria Apel, Augenklinik und Poliklinik, am 01. Juli
    Edmund Bauch, Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, am 01. Juli
    Rainer Brandner, Institut für Hygiene und Mikrobiologie, am 03. Juli
    Reiner Eck, Lehrstuhl für Physikalische Chemie II, am 01. Juli
    Rolf Jakob, Technischer Betrieb, am 01. Juli
    Evelyn Schopf, Klinischer Wirtschafts- und Reinigungsdienst, am 01. Juli
    Süzan Tasar, Klinischer Wirtschafts- und Reinigungsdienst, am 01. Juli
    Gerhard Vonend, Theodor-Boveri-Institut (Systemadministration), am 30. Juni

    40 Jahre

    Jürgen Schöll, Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, am 01. Juli

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    Geräte abzugeben

    Reparaturbedürftiger Autoklav

    Das Pathologische Institut hat noch immer einen Autoklaven Varioklav S 75 der Firma Thermoelektron abzugeben. Das Gerät wurde 2003 angeschafft und hat einen geschätzten Neupreis von 12.000 Euro. Das Gerät ist defekt und der Kostenvoranschlag für die Reparatur beträgt circa 7.000 Euro. Ausführliche Informationen zu dem Gerät finden sich hier: http://www.hp-lab.de/deutsch/vi/ds/ds01/wf001_d.pdf

    Wer Interesse hat, das Gerät für funktionsfähige Ersatzteile zu verwenden, kann sich an Dr. Christoph Burek wenden: T (0931) 201-47696, Christof.Burek@mail.uni-wuerzburg.de

    Atomabsorptions-Spektrometer

    Am Institut für Anorganische Chemie ist ein Atomabsorptions-Spektrometer der Marke PerkinElmer (Baujahr 1986) entbehrlich geworden. Interessenten melden sich bei Stephan Wagner, T 888-5254.

    Elementaranalysator

    Das Institut für Anorganische Chemie gibt ein defektes Elementaranalysengerät der Firma Leco ab. Das Gerät ist nicht mehr zu reparieren; einzelne Komponenten könnten jedoch als Ersatzteile für ein baugleiches Gerät Verwendung finden. Interessenten melden sich bei Stephan Wagner, T 888-5254.

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