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    Press and Public Relations Office


    Ausgabe 34 vom 25. September 2007


    Lehrerprofessionalität und Unterrichtskultur

    Tagung Arbeitsplatz Schule am Wittelsbacherplatz

    Schultafel mit Aufschrift Schule ist... Foto Pixelio.deZum Einstieg in das neue Schuljahr und das Semester bieten das Zentrum für Lehrerbildung und der Career-Service der Universität Würzburg für Studierende und Lehrer aus allen Schularten eine Tagung über Lehrerprofessionalität und Unterrichtskultur an. Am 12. und 13. Oktober sind alle Interessierten zu Vorträgen und Workshops ins Universitätsgebäude am Wittelsbacherplatz eingeladen. Sie sollen dort ihre Professionalität reflektieren, Stärken und Schwächen analysieren und sich für neue Entwicklungen inspirieren lassen.

    Die international renommierte Kognitionsforscherin Professor Elsbeth Stern von der Universität Zürich eröffnet die Tagung mit einem Vortrag zum Thema „Wer lehren will, muss das Lernen verstehen“. Für Freitagabend wurde die Reformpädagogin Professor Susanne Thurn von der Laborschule und Universität Bielefeld gewonnen. Mit ihrem Referat „Fördern und Fordern in einer Schule ohne Auslese“ bereichert sie die wissenschaftliche Theorie mit 30 Jahren Erfahrung in der Laborschule Bielefeld. Professor Bernhard Sieland von der Universität Lüneburg leitet den Samstag mit einem Beitrag zur Lehrergesundheit ein: „Wie gehen Lehrkräfte mit Belastungen um?“ Der Würzburger Schulpädagoge Professor Walter Müller rundet das Thema um 16 Uhr mit einer Reflexion gegenwärtiger Unterrichtskultur ab. Sein Thema: „Schnee von gestern – was ist das Neue an der ‚Neuen Unterrichtskultur’?“.

    Das Workshop-Programm ist vielfältig: Eignung und Neigung für den Lehrerberuf, Portfolioarbeit mit Lehrern wie mit Schülern, Lernwerkstatt Mathematik, plastisches Gestalten mit ungewöhnlichen Materialien – das sind einige der Themen. Ungewöhnliche Angebote finden sich in Zwischenbereichen, in denen versucht wird, Kunst und Fachwissen zu verknüpfen – zum Beispiel Bewegung im Englisch-Unterricht zu einem zentralen Element zu machen. Am Freitagnachmittag steht zudem eine Tanz-Perfomance von „siebold expressive movement“ auf dem Programm.

    Für Mitglieder des Vereins Lehrerbildung der Universität Würzburg und für Studierende ist die Tagungsteilnahme kostenlos. Nicht-Mitglieder zahlen 30 Euro, Referendare, die nicht Mitglied des Vereins sind, einen ermäßigten Beitrag von zehn Euro. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.zfl.uni-wuerzburg.de/index.php?id=605&no_cache=1&L=0

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    Die Universität auf der Mainfranken-Messe

    Studien- und Karriereberatung, Pflanzenquiz und Vieles mehr

    Auf der Mainfranken-Messe in Würzburg, die in diesem Jahr vom 29. September bis 7. Oktober dauert, präsentiert sich die Universität mit fünf Schwerpunktbereichen. Im Vordergrund stehen Wissensvermittlung und Beratung.

    Stand der Unibibliothek auf der Mainfrankenmesse 2005„Wo Google aufhört, fangen wir an – Informationen von der Handschrift bis zum E-Book.“ Unter diesem Motto präsentiert die Universitätsbibliothek ihre Leistungsstärke, die weit über Internet-Recherchen hinausgeht. Die Besucher können auch selbst in den Datenbanken der UB recherchieren und sich überraschen lassen, was dort alles zu finden ist.

    Der Botanische Garten der Universität lädt auf der Messe zu einer vielfältigen und lehrreichen Reise durch die Vegetationszonen der Erde ein. Prachtvolle und auch außergewöhnliche Pflanzen werden die Standgäste begeistern. Anhand eines Wissensquiz kann man seine Kenntnisse über die Pflanzenwelt überprüfen.

    Das Universitätsklinikum demonstriert seine hohe Qualität in der medizinischen Versorgung für die Region sowie in der internationalen Spitzenforschung. Dass die Patienten hier in allen Lebensphasen medizinisch und pflegerisch bestens betreut werden, lässt sich am Stand der Universitätsklinik in vielfältiger Weise erleben.

    „Bachelor“ und „Master“ – so heißen die Studienabschlüsse der Zukunft. Aber was verbirgt sich dahinter und was ist eigentlich der Bologna-Prozess? Die Studienberatung der Universität will zu diesen Themen vor allem Schüler umfassend informieren und so mit dazu beitragen, dass bereits vor dem Abitur die Studienperspektiven klarer sind. Darüber hinaus ist auch eine fachspezifische Studienberatung möglich.

    An einzelnen Tagen wird es am Stand der Universität Sonderberatungsangebote geben. So wird zum Beispiel am 30. September nachmittags eine Wissenschaftlerin über die Entwicklung eines Mathematik-Frühförderprogramms informieren. Mit diesem Training können Vorschulkindern grundlegende mathematische Vorläuferfähigkeiten effizient vermittelt werden.

    Am 1. Oktober stellt eine Forschergruppe ihr Projekt „Fear not – mit dem Computer gegen Mobbing unter Schülern“ vor. Am 2. Oktober berät ein Team von Wirtschaftspsychologen Unternehmen über Führung, Personalauswahl und Personalentwicklung. Am Nachmittag des 3. Oktober steht dann der Career-Service der Universität zur Verfügung: Ein Studium alleine reicht heute oft nicht mehr für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben aus. „Wie mache ich mich fit für den Arbeitsmarkt?“ ist deshalb das große Thema des Career-Service. Der will nicht nur Studierende bei ihrem Weg ins Berufsleben begleiten. Er strebt auch Kontakte und Kooperationen mit Firmen an, die dadurch die Gelegenheit bekommen sollen, frühzeitig Top-Absolventen der Universität kennen zu lernen.

    T-Shirt aus dem Uni-Shop mit Aufschrift Professorin in speEines der neuen Produkte aus dem Uni-Shop. Foto: Uni-Shop

    Richtig lesen und schreiben zu können, erscheint vielen Menschen als selbstverständlich. Für Legastheniker und deren Eltern ist damit jedoch eine große Belastung verbunden. Über die Prävention von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten und das Würzburger Trainingsprogramm können sich die Gäste am Messestand der Uni am Nachmittag des 4. Oktober informieren. Am 5. Oktober steht den Besuchern dann ganztägig die Begabungspsychologische Beratungsstelle der Universität zur Verfügung. Dann kann jeder erfahren, was Hochbegabung ist und wie man sie feststellt.

    Wer als Studierender einmal nach New York reisen möchte, kann dies möglicherweise auch als Delegierter der Universität tun – bei der größten und realitätsgetreuen Simulation der Vereinten Nationen. Studentische Vertreter der UN Association Würzburg e.V. informieren, wie das geht und wie man sich darauf vorbereitet.

    Abgerundet wird der Stand der Uni durch zwei studentische Business-Projekte. Der neu gegründete Uni-Shop wird jetzt vollständig von Studierenden gemanagt und bietet ein attraktives und qualitativ hochwertiges Produktsortiment an. So kann man bereits auf der Messe und natürlich auch danach mit einem schicken Kapuzen-, Polo- oder T-Shirt demonstrieren, dass man an einer der besten Universitäten Deutschlands studiert oder studieren möchte.

    Das Unternehmen pocket-ideas (www.pocket-ideas.de) ist erfolgreich aus dem Existenzgründerwettbewerb „5-Euro-Business“ hervorgegangen. Ein Team von Studierenden aus Physik, Informatik und Betriebswirtschaftslehre stellt sein Produkt „BusSi“ vor, einen Bus- und Straßenbahn-Countdown für das Mobiltelefon: Einfach die gewünschte Haltestelle eingeben und die Zeit bis zur Abfahrt von Bus oder Straßenbahn wird auf dem Handydisplay angezeigt.

    Die Messe im Internet: www.mainfranken-messe.de


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    Bienen-Experte kommuniziert hervorragend

    Einer der elf besten Wissenschaftskommunikatoren Europas kommt von der Uni Würzburg: Es ist Professor Jürgen Tautz vom Biozentrum. Der Bienenforscher hat den Titel jetzt von der Europäischen Molekularbiologie-Organisation (EMBO) zuerkannt bekommen – und das schon zum zweiten Mal.

    Professor Jürgen Tautz. Foto: Alice NatterTautz erforscht vor allem die grundlegende Biologie der Honigbienen. Wie es in der Laudatio heißt, hat er seine Erkenntnisse in zahlreichen gedruckten Publikationen allgemein verständlich beschrieben. So legte er mit seiner Kollegin Helga R. Heilmann erst vor kurzem das Buch „Phänomen Honigbiene“ vor. Auch ein Hörbuch („Der Bien“) gehört zu seinen publizistischen Aktivitäten des Jahres 2007. Um die Ergebnisse seiner Forschung der Öffentlichkeit verständlich zu machen, setzt der Professor seine kommunikativen Fähigkeiten noch auf weiteren Gebieten ein. Seit Jahren betreibt er konsequent Pressearbeit. Außerdem hält er unter anderem Vorträge vor Schülern oder bei der Würzburger Kinder-Uni, organisiert Ausstellungen und bietet Führungen durch die Bienenstation an.

    Die EMBO, die ihren Sitz in Heidelberg hat, sucht in einem europaweiten Wettbewerb jedes Jahr nach einem besonderen Typ von Wissenschaftlern. Diese müssen nicht nur international anerkannte Spitzenforschung betreiben, sondern sich außerdem erfolgreich darum bemühen, ihre Arbeit auf verständliche Art und Weise der Öffentlichkeit zu vermitteln.

    Tautz hat diesen Wettbewerb zwar nicht gewonnen – die beiden Sieger kommen von Pariser Universitäten und heißen Christian Sardet und Ali Saib. Doch die Jury hat zusätzlich neun hervorragende Kandidaten ausgewählt und präsentiert sie auf den Internet-Seiten der EMBO. Sie alle werden hinsichtlich der Kommunikation von Wissenschaft in die breite Öffentlichkeit zu den besten in Europa gerechnet.

    In dieser Gruppe taucht Tautz nach 2005 jetzt erneut auf. Unter den im Jahr 2007 von der EMBO ausgezeichneten Wissenschaftskommunikatoren ist Tautz der einzige Deutsche. Auch wurde noch kein anderer Forscher aus Deutschland zwei Mal in die Spitzengruppe gewählt. Mehr über den Wettbewerb steht im Internet unter http://www.embo.org/awards/communications.html

    Kontakt: Prof. Dr. Jürgen Tautz, T (0931) 888-4319, tautz@biozentrum.uni-wuerzburg.de

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    Workshops für Geisteswissenschaftler

    Gleich zwei Veranstaltungen bietet die Geschäftsstelle der Graduiertenschule für die Geisteswissenschaften allen interessierten Promovenden und Promovierwilligen zum Beginn des Wintersemesters an.

    „Publish or Perish – den Schreibprozess effektiv gestalten“, unter diesem Motto steht ein Schreib-Workshop, der von Donnerstag bis Samstag, 25. bis 27. Oktober, jeweils von 9 bis 18 Uhr im Raum 106 in der Domerschulstraße 13 stattfindet. Seminarleiterin ist Dr. Ulrike Lange von der Universität Mainz. Gerade in den Geisteswissenschaften sind die Anforderungen an Publikationen hoch. Nicht nur hervorragende wissenschaftliche Ergebnisse sind notwendig, häufig muss auch mit jeder Publikation die Textform neu „erfunden“ werden, da es wenig feste Vorgaben und Schablonen gibt. Nur eine effektive Gestaltung des Schreibprozesses kann unter diesen Bedingungen eine konstante Produktivität gewährleisten und verhindern, dass das Schreiben zur Qual wird. In diesem Workshop werden die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten für einen produktiven Schreibprozess vermittelt. Die Zahl der Teilnehmer ist auf zwölf begrenzt. Interessenten können sich bis 18. Oktober anmelden und werden nach der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Anmeldewünsche sind per E-Mail an t.schmid@uni-wuerzburg.de zu richten.

    Der Workshop „Praktische Rhetorik“ findet von Donnerstag bis Samstag, 8. bis 11. November statt (Do 14-18 Uhr, Fr 9-18 Uhr, Sa 9-12 Uhr), und zwar im Raum 104 in der Domerschulstraße 13. Seminarleiter ist Professor Michael Thiele. Sich in Rede und Diskussion frei von Hemmungen und weitgehend unabhängig von einem Text sicher, treffend und erfolgreich äußern – das soll in diesem Workshop vermittelt werden. Wie wählen wir unsere Worte, wenn wir in Konferenzen, Sitzungen und Versammlungen effektiv argumentieren wollen? Wie argumentieren wir beim Kommilitonen oder beim Kunden? Wie bereite ich einen Vortrag vor? Wie lege ich mein Stichwortkonzept an? Was muss ich beachten, wenn ich den Vortrag halte? Wie wirkt meine Körpersprache? Welche Signale sendet mein Körper aus? Wie ist das Wechselspiel mit dem Wort? Klappt es mit der Selbstpräsentation? Klappt es mit der Kommunikation? Anmeldungen sind vom 27. September bis 25. Oktober möglich und werden nach der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Anmeldewünsche sind per E-Mail an t.schmid@uni-wuerzburg.de

    Weitere Informationen unter www.graduateschools.uni-wuerzburg.de/humanities/aktuelles/nachrichten/

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    Astronomie als Zugpferd für das Lernen

    Planeten. Foto: Pixelio.deAm Wochenende startet die Reihe „Physik am Samstag“ an der Uni Würzburg mit ungewöhnlich vielen Vorträgen ihr neues Programm. Anlass dafür ist die 80. Herbsttagung der Astronomischen Gesellschaft, die vom 24. bis 28. September an der Universität stattfindet. Zu diesem Kongress mit dem Thema „Kosmische Materie“ werden über 300 Teilnehmer aus der ganzen Welt erwartet.

    „Physik am Samstag“ richtet sich an Schüler, Lehrer und andere Interessierte. Die Vorträge beginnen am 29. September um 10.30 Uhr im Max Scheer-Hörsaal des Naturwissenschaftlichen Hörsaalgebäudes am Hubland. Nach der Begrüßung und einem Kurzvortrag über Aktuelles aus Astronomie und Astroteilchenphysik, gehalten von Professor Karl Mannheim, tritt der Heidelberger Wissenschaftler Olaf Fischer aufs Podium: „Wissenschaft in die Schulen! Astronomie als Zugpferd für das Lernen“, so der Titel seines Referats. Danach ist Frederic Hessman aus Göttingen an der Reihe. Sein Vortrag heißt „Far Beyond Google Sky: Astronomie und Internet“.

    Anschließend gibt es im Foyer eine Ausstellung zu sehen. Sie zeigt astronomische Instrumente und Geräte – von einfachen Bausätzen bis hin zu professionellen Teleskopen. Dazu gibt es Kaffee und die Möglichkeit zu Diskussionen mit den Referenten und Mitarbeitern.

    Das neue Programm von "Physik am Samstag" ist hier zu finden: www.physik.uni-wuerzburg.de/aktuelles/oeffentlichkeit/physik_am_samstag/

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    Stammzellforschung: Kongress und Graduiertentag

    Die Deutsche Gesellschaft für Stammzellforschung lädt Stammzellforscher aller Spezialgebiete vom 4. bis 6. Oktober zu ihrer zweiten Jahrestagung ins Informatikgebäude der Universität Würzburg am Hubland ein. Besonders willkommen sind Nachwuchswissenschaftler und Studierende, für die es günstigere Kongressgebühren gibt. Zusätzlich findet im Vorfeld der Tagung am Mittwoch, 3. Oktober (Tag der deutschen Einheit), ein Graduiertentag in Zusammenarbeit mit der Graduate School of Life Sciences der Universität Würzburg statt.

    Logo der TagungDer internationale Kongress fördert den wissenschaftlichen Austausch von Ergebnissen aus Grundlagenforschung und klinischer Anwendung. Dabei geht es um embryonale und adulte Stammzellen sowie um zellbasierte Therapien. Eingeladene Experten referieren über die grundlagenwissenschaftliche Untersuchung von Stammzellen, aber auch über neue Therapieansätze bei Nerven- und Blutkrankheiten, Diabetes sowie bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und des Bewegungsapparates. Diese Referate werden eine Übersicht über den Stand der Forschung vermitteln, teilen die Veranstalter mit. In weiteren Vorträgen und bei einer Posterausstellung präsentieren die Kongressteilnehmer ihre aktuellen wissenschaftlichen Ergebnisse. Im „Stammzell-Café“ besteht darüber hinaus die Möglichkeit, Diskussionen zu vertiefen und Kontakte mit anderen Wissenschaftlern zu knüpfen.

    Am Graduiertentag vermitteln international renommierte Wissenschaftler den Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern Einblicke in die verschiedenen Gebiete und Technologien der Stammzellforschung. Dabei steht ausreichend Zeit zur Verfügung, um mit den Experten über Methoden, Probleme und Perspektiven der Stammzellforschung und -anwendung zu diskutieren.

    Insgesamt bietet die Tagung eine Plattform für das Zusammentreffen von Grundlagenwissenschaftlern und Medizinern unterschiedlicher Arbeitsbereiche und unterstützt hierdurch die Übertragung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die klinische Praxis.

    Kongresspräsident Professor Franz Jakob und das lokale Organisationskomitee, bestehend aus Mitarbeitern des Zentrums für Muskuloskelettale Forschung an der Orthopädischen Klinik König-Ludwig-Haus des Bezirks Unterfranken sowie aus Wissenschaftlern der kardiologischen und neurologischen Forschungsbereiche der Universität Würzburg, laden alle Interessierten ein. Weitere Informationen sowie das Kongressprogramm können über die Internetseiten der Deutschen Gesellschaft für Stammzellforschung unter www.stammzellforschung.de oder auf der Kongress-Website unter www.kmb-lentzsch.de/gsz2007/index.html abgerufen werden.

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    Strahlenunfallmedizin in Forschung und Praxis

    Neueste Erkenntnisse und Fortschritte in Forschung und Praxis der Strahlenunfallmedizin stehen im Mittelpunkt eines internationalen Seminars an der Uni Würzburg. Die Tagung findet von Donnerstag bis Freitag, 4. bis 5. Oktober 2007, in der Zehntscheune des Juliusspitals in Würzburg statt. Erwartet werden rund 80 Wissenschaftler aus Deutschland, Bulgarien, Großbritannien, Kroatien, Norwegen, Österreich, Ungarn, der Ukraine, der Schweiz, Ägypten, Japan, Südkorea und den USA sowie rund 30 Teilnehmer aus Russland.

    Professor Christoph Reiners, Direktor der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Universität, organisiert dieses Seminar bereits zum zweiten Mal in Würzburg gemeinsam mit dem Burnazian Clinical Hospital 6 in Moskau. Beide Einrichtungen gehören dem REMPAN (Radiation Emergency Medical Preparedness and Assistance Network) Netzwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an.

    Im Rahmen des Seminars „Strahlenunfallmedizin in Forschung und Praxis“ wird in Vorträgen und Podiumsdiskussionen ein breites Themenspektrum vorgestellt, das von Strahlenschutzvorsorgekonzepten im internationalen Vergleich, Fortbildungs- und Trainingsprogrammen für die Behandlung von Strahlenunfallpatienten, der Weiterentwicklung von Strahlenunfall-Datenbanken über Nuklearterrorismus bis zur biologischen Dosimetrie reicht. Unterschiedliche Formen des akuten lokalen Strahlensyndroms – die heutigen Möglichkeiten der Diagnose und Behandlung und die Vorstellung aktueller Forschungsergebnisse – bilden das Schwerpunktthema.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Christoph Reiners, T (0931) 201-35096, reiners@nuklearmedizin.uni-wuerzburg.de

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    Gefragt sind langer Atem und interdisziplinärer Ansatz

     

    DFG-Projekt zur Aufarbeitung der Hohen Registratur von Lorenz Fries

     

    Lorenz Fries (1489 bis 1550) war in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts Sekretär und Archivar dreier Fürstbischöfe. Allein auf seine Leistung gehen Gliederung und Themenerfassung der Hohen Registratur zurück. Mit ihr hat er ein einzigartiges Nachschlagewerk zur Würzburger Verwaltung geschaffen.

     

     

    Ein Blick in die Hohe Registratur. Bild: Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte

    Ende Mai 2007 wurde von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) ein Forschungsvorhaben mit dem Thema „Erfassung, Untersuchung und Edition der Hohen Registratur des Lorenz Fries“ bewilligt. Es ist mit zwei Stellen ausgestattet: die des Wissenschaftlers übernimmt Dr. Stefan Petersen, diejenige der wissenschaftlichen Hilfskraft Hannah Keß.

     

    Von seinem Geburtsort Mergentheim aus zog Lorenz Fries zum Studium an die Universitäten in Wien, Wittenberg und Leipzig. Ab 1520 stand er in bischöflichen Diensten. Seine Chronik der Würzburger Bischöfe, die bis 1495 reicht, sowie seine Beschreibung der Bauernkriegsereignisse machten Fries zum zentralen Geschichtsschreiber von Bistum und Hochstift im 16. Jahrhundert.

     

    Das Staatsarchiv Würzburg verwahrt drei eindrucksvolle Folianten, die als drei Teile einer Hohen Registratur tituliert werden. Gegliedert sind die Einträge nach dem Alphabet. Die Stichworte behandeln Personen, Orte und Sachhinweise. Sowohl die Themen wie auch das Aussehen der einzelnen Bände werden in der vorangestellten Beschreibung exakt angegeben. Gesondert zu finden sind die Urkundenbestände, welche im Randersackerer Turm der Marienburg hoch über der Stadt, extra gesichert, verwahrt wurden.

     

    Das Hauptbedürfnis der unbestritten grandiosen Arbeit von Fries lag in der besseren Nutzung des Archivs. Die Hohe Registratur repräsentierte das Wissen der bischöflichen Kanzlei, die in ihr gespeicherten Informationen waren leicht abrufbar und konnten als diplomatische „Waffe“ benutzt werden.

     

    Das knappe Zeitkorsett des DFG-Projektes zwingt zu einer indexartigen Aufarbeitung, eine ausführliche Transkription ist innerhalb des bewilligten Zeitraums von zwei Jahren nicht möglich. Deshalb müssen in einer Datenbank alle Orte, Personen und Sachen erfasst werden, die Fries in der Registratur angesprochen hat. In einem zweiten Schritt sollen die Fries’schen Quellenhinweise aufgelöst werden. In einem weiteren Arbeitsgang sind die bereits gescannten Einträge der Registratur an die Stichworte anzuhängen. Mit dem Index werden aber in jedem Fall ein schneller Zugang zu den Daten und unterschiedliche Abfragevarianten ermöglicht. Insgesamt bietet das Forschungsvorhaben einen tiefen Einblick in Würzburgs bischöflich-weltliche Verwaltung an der Schwelle vom Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit.

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    Personalia

    Apl. Prof. Dr. Ulrich Vogel, Akademischer Oberrat, Institut für Hygiene und Mikrobiologie, wird vom 01.10.2007 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 29.02.2008, auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der BesGr. W 2 für Medizinische Mikrobiologie beschäftigt.

    Dr. Fabian Wirth, Akademischer Rat, Universität Bremen, ist mit Wirkung vom 01.09.2007 zum Universitätsprofessor für Mathematik unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit an der Universität Würzburg ernannt worden.

    Dr. Sascha Zügner, Akademischer Rat z. A., Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie, wird mit Wirkung vom 01.10.2007 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Akademischen Rat ernannt.

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    Verkauf einer Eigentumswohnung in Würzburg-Lindleinsmühle

    Die Anlage ist sehr gepflegt, großzügig und ruhig. Es handelt sich um eine Dreizimmerwohnung mit ca. 80 m². Sie hat eine Loggia, Einbauküche, Bad mit Dusche sowie eine Garage. Vor allem für Mitarbeiter an den Universitätskliniken ist die Lage dieser Wohnung wegen der Nähe zum Klinikum interessant. Selbstverständlich ist die Verkehrsanbindung zur Stadt bzw. dem Umland sehr gut. In der Nähe gibt es eine Bushaltestelle, so dass Innenstadt, evtl. Schulen etc. gut erreichbar sind. Weitere Informationen unter der Telefonnummer (0931) 28 05 85.

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