Pressemitteilungen der Universität Würzburg

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Ein mehrschichtiges Implantat: So könnte der Knorpelersatz aussehen, den die Wissenschaftler des Forschungsverbunds HydroZONES entwickeln wollen.  (Grafik HydroZONES)

Knorpeldefekte heilen: Das ist das Ziel eines neuen internationalen Forschungsverbunds. Implantate, die ähnlich wie das natürliche Gewebe aufgebaut sind, sollen Schäden im Gelenk dauerhaft reparieren. Die EU finanziert das Projekt mit fast zehn Millionen Euro; koordiniert wird es von Würzburg aus.

Georg Nagel, mehrfach ausgezeichneter Forscher und Pionier auf dem Gebiet der Optogenetik. (Foto: Christian Wiese)

Erneut hat der Würzburger Pflanzenphysiologe Professor Georg Nagel eine hohe Auszeichnung erhalten: den Louis-Jeantet-Preis für Medizin. Nagel teilt sich den mit 700.000 Schweizer Franken dotierten Preis mit dem Berliner Biophysiker Peter Hegemann.

Damit das Spleißosom arbeiten kann, muss zuvor in der dargestellten ringförmigen Funktionseinheit das Assembly-Chaperon (grau) entfernt werden. Diese Aufgabe übernimmt der SMN-complex (lila und braun).  (Grafik: Clemens Grimm)

Proteine, die ihre Partner umklammern und mit thermischen Bewegungen eine Sollbruchstelle induzieren: Damit Zellen ihren Aufgaben nachgehen können, haben sie im Laufe der Evolution viele Tricks entwickelt. Forscher der Uni Würzburg haben jetzt erstaunliche Details eines solchen Vorgangs aufgeklärt.

Mycobacterium-tuberculosis-Bakterien in einer gefärbten elektronenmikroskopischen Aufnahme. Quelle: Public Health Image Library / Janice Haney Carr

Weltweit sterben jedes Jahr rund zwei Millionen Menschen an der Tuberkulose. Neue Medikamente sind dringend nötig, und die Suche danach dürfte künftig einfacher werden – dank des neuen Modells MycPermCheck, das an der Uni Würzburg entwickelt wurde.

Eine Kombination aus Licht- und Radiowellen kann benutzt werden, um Information in Silizium-Fehlstellen zu speichern und auszulesen. Grafik: Georgy Astakhov

Physiker der Universität Würzburg haben Siliziumkarbid-Kristalle so verändert, dass sie neue, überraschende Eigenschaften zeigen. Das macht sie interessant für den Bau leistungsfähiger Computer oder für die Datenübertragung.

Histologische Färbung von NFATc1 (rot) und der Zellkerne (grün) von Fibroblasten-Zellen, die in einer Petrischale gehalten werden. Die Zugabe von Interleukin-7 bewirkt den Kerntransport von NFATc1. Dies ist aus der Gelbfärbung des Zellkerns zu sehen, die durch die Überlagerung von Grün und Rot zustande kommt. (Foto: Amiya K. Patra)

Immunzellen durchlaufen in ihrer Entwicklung vielschichtige Prozesse. Treten dabei Fehler auf, kann dies fatale Konsequenzen für die Betroffenen haben. Wissenschaftler der Uni Würzburg haben jetzt neue Details in dem Geschehen entschlüsselt. Sie könnten ein Angriffspunkt für neue Therapien sein.

Marcus Holtz (rechts), Leiter des Universitätsarchivs, mit Unipräsident Alfred Forchel (Mitte) und Professor Dieter Salch vor den barocken Universitätszeptern. Foto: Gunnar Bartsch

Zwei prachtvolle Zepter aus dem Jahr 1656 bilden den Mittelpunkt einer Ausstellung zur Geschichte der Universität. Die beiden Prunkstücke werden erstmals seit 1944 wieder in Würzburg gezeigt.

Tessa Lühmann und Joel Wurzel arbeiten an einer neuen Technik, die Stabilität von Proteinen zu messen. (Foto: Gunnar Bartsch)

Wenn Proteine ihre Faltung verändern, kann dies fatale Folgen haben. In einem europaweiten Forschungsverbund suchen Wissenschaftler nach neuen Methoden, das Verhalten dieser Moleküle vorherzusagen und zu kontrollieren. Mit dabei sind Pharmazeuten der Uni Würzburg.

Das Hauptgebäude der Uni Würzburg am Sanderring. Foto: Robert Emmerich

Um Energiekosten zu senken, bleibt die Uni Würzburg vom 24. Dezember bis 1. Januar geschlossen. Für Besucher zugänglich sind in dieser Zeit der Botanische Garten und das Martin-von-Wagner-Museum. Die Vorlesungen starten wieder am 7. Januar.

Der Würzburger Physiker Laurens Molenkamp hat den mit insgesamt 300.000 US-Dollar versehenen “Physics Frontiers Prize 2013” erhalten. Damit ist er gleichzeitig für den „Fundamental Physics Prize“ nominiert, den aktuell im Bereich der Wissenschaften weltweit höchst dotierten Preis.

Die Doppelbindung zwischen zwei Bor-Atomen (grün) wird durch den Einfluss von Platin (orange) gestärkt: Vereinfacht dargestellte Struktur des Platin-Diborenyl-Komplexes. Bild: Alexander Damme

Verblüffende neue Erkenntnisse zur Chemie gewinnt das Team von Professor Holger Braunschweig mit schöner Regelmäßigkeit. Jetzt stellen die Würzburger ein etabliertes Modell auf den Kopf, das katalytische Prozesse erklärt.

Das Stresshormon Abszisinsäure (ABA) schützt Pflanzen vor dem Verwelken. Unter seiner Einwirkung schließen Blätter bei niedriger Luftfeuchtigkeit ihre Spaltöffnungen und überleben (oben). Dabei wird ABA sowohl in den Schließzellen als auch in anderen Geweben gebildet. Eine Mutante, die überhaupt kein ABA mehr synthetisieren kann, wird schnell welk (Mitte). Wird in dieser Mutante nur in den Schließzellen ABA produziert (unten), verhält sie sich bei niedriger Luftfeuchtigkeit wieder wie eine normale Pflanze. Bild: Peter Ache

Wenn der Boden austrocknet, schicken Pflanzenwurzeln ein Warnsignal zu den Blättern. Würzburger Forscher haben jetzt herausgefunden, wie der Dürre-Alarm auch direkt in den Blättern ausgelöst wird – und zwar schon dann, wenn nur die Luft trockener wird.

Wenn das Gehirn das Alter von Gesichtern verarbeitet, sind viele Regionen daran beteiligt. Grafik: György Homola

Wo verarbeitet das Gehirn Informationen über das Alter von Gesichtern? Diese Frage hat ein international zusammengesetztes Forscherteam untersucht. Dabei stießen die Wissenschaftler auf Strukturen, die schon vor mehr als 130 Jahren beschrieben worden waren.

Figurengruppe auf dem Hauptgebäude der Uni Würzburg. Foto: Gunnar Bartsch

In der Erweiterten Hochschulleitung der Uni Würzburg sollen künftig auch Studierende sowie wissenschaftliche und sonstige Uni-Mitarbeiter als Mitglieder vertreten sein. Das hat das Gremium gestern auf Vorschlag der Hochschulleitung als Empfehlung an den Hochschulrat beschlossen.

Weltkarte. Bild: ESA

Wer zum Wintersemester 2013/14 einen Studienaufenthalt im Ausland plant, sollte jetzt aktiv werden: Am 9. Januar läuft die Bewerbungsfrist für die Partnerschaftsprogramme ab, die vom International Office der Uni verwaltet werden.

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