
Extrakte aus den Samen der Rosskastanie werden gegen Beschwerden bei chronischen Venenleiden eingesetzt. Zudem hat der Baum eine lange und interessante Geschichte als Arznei- und Nutzpflanze. Darum wurde er jetzt vom „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres 2008 gekürt.

Ein Jahr Medizin in Großbritannien studieren? Jura am King´s College in London und Oxford? Oder Wirtschaftswissenschaften an der Sorbonne in Paris? Über solche und andere Möglichkeiten informiert das „go out! Studieren weltweit“-Team des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) am Dienstag und Mittwoch an der Uni Würzburg.

Keine andere Ameisengattung hat sich in der Evolution so gut behauptet wie die Rossameisen. Forscher vom Biozentrum der Uni Würzburg haben jetzt herausgefunden, woher dieser Erfolg kommt: Im Darm der Ameisen wohnen spezielle Bakterien, die ihren Gastgebern lebenswichtige Nährstoffe zukommen lassen – obwohl die auf das Zubrot gar nicht angewiesen sind. Die Ergebnisse der Arbeit sind im Fachblatt BMC Biology publiziert.

Um den Service für ihre Studierenden weiter zu verbessern, hat die Universität Würzburg eine Beratungsstelle im Mensagebäude am Hubland eingerichtet. Dort stehen zunächst eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter des Akademischen Auslandsamtes als Ansprechpartner zur Verfügung. Weitere Berater von anderen Stellen sollen folgen.

Viele Physiker, Chemiker, Biologen und Materialwissenschaftler träumen davon, das Verhalten von Atomen und Elektronen direkt beobachten zu können. Das allerdings geht nur mit Hilfe extrem kurzer Röntgenblitze. Über Fortschritte auf diesem Gebiet berichten Physiker von der Universität Würzburg gemeinsam mit Kollegen aus Wien und München in der Zeitschrift „Nature Physics“.

Studierende und Absolventen aufgepasst! Wer sich über die Berufsmöglichkeiten bei der IBM Deutschland GmbH informieren möchte, sollte sich Dienstag, den 13. November, im Kalender vormerken. An diesem Tag veranstaltet der Career Service der Uni in Kooperation mit dem Unternehmen einen Info-Tag.

Viele Erkrankungen und Fehlentwicklungen des Menschen haben ihre Wurzeln in dessen evolutionärer Geschichte. Die meisten Tiere und Pflanzen setzen bei der Fortpflanzung auf eine bewährte Strategie: Sie kombinieren ihr Erbgut neu und halten dabei dessen Gesamtmenge konstant. Dieses Ziel lässt sich auf verschiedenen Wegen erreichen. Einer davon (Automixis) war bislang nur bei Insekten bekannt, doch Wissenschaftler vom Biozentrum der Uni Würzburg haben ihn jetzt erstmals auch bei Wirbeltieren nachgewiesen. Damit können sie unter anderem eine häufige Ursache für Defekte bei menschlichen Embryonen erklären, wie sie in der Zeitschrift Current Biology berichten.

Für dieses Wintersemester haben die Studierenden der Universität Würzburg rund 6,7 Millionen Euro an Studienbeiträgen überwiesen. „Wofür wird unser Geld verwendet?“ Viele Studierende, aber auch ihre Eltern, stellen nun diese Frage. Die Studentenabteilung der Uni Würzburg will darum in ihrem Internet-Auftritt transparent machen, was mit den Beiträgen der Studierenden geschieht.

Am Mittwoch, 7. November, ist es soweit: In der Uni am Sanderring, direkt am Haupteingang, öffnen sich um 11 Uhr die Pforten des neuen Uni-Shops. Nach dem Motto „Von Studenten für Studenten“ wird der Laden von Studierenden betrieben – und die hoffen, bei der Neueröffnung viele interessierte Kommilitonen begrüßen zu können.

Kein anderer krankheitserregender Pilz macht dem Menschen so häufig zu schaffen wie Candida albicans. Hinzu kommt, dass dieser Hefepilz gegen die verfügbaren Medikamente resistent werden kann. Wie diese Wandlung vor sich geht, haben Wissenschaftler vom Institut für Molekulare Infektionsbiologie der Universität Würzburg mit Kollegen aus den USA herausgefunden. Über die neuen Erkenntnisse berichtet das Fachblatt PLoS Pathogens.
Wenn Zellen sich im Organismus fortbewegen oder sich teilen, spielt das Protein Aktin dabei eine wichtige Rolle. Es lagert sich zu langen, flexiblen Strängen zusammen, ohne die es um die Vermehrung und die Beweglichkeit der Zellen schlecht bestellt wäre. Würzburger Forscher haben nun herausgefunden, dass bei der Entstehung dieser Stränge Proteine aus der Familie der Formine und der Spir-Proteine kooperieren.

Der Hochschulrat und der Senat der Universität Würzburg sind zu ihren ersten Sitzungen zusammengetreten. Beide Gremien haben dabei ihre Vorsitzenden gewählt: Der Stuttgarter Verleger Michael Klett leitet künftig den Hochschulrat, der Würzburger Physiker Alfred Forchel den Senat.

Am Montag, den 22. Oktober, lädt die Universität alle Erstsemester zur Infomesse am Hubland ein. Rund 60 studentische Gruppierungen, Organisationen und Einrichtungen werden die Neuen dort über ihre Aktivitäten informieren. Unipräsident Axel Haase, Oberbürgermeisterin Pia Beckmann sowie Vertreter der Studierenden werden die Besucher begrüßen – und zu einem Glas Frankenwein einladen.

Um 9.00 Uhr standen die ersten Studierenden vor der Tür – dabei war erst um 10 Uhr Vorlesungsbeginn. Zum Start des Wintersemesters hat Universitätspräsident Axel Haase am Dienstag Studierende der Wirtschaftswissenschaften an ungewohnter Stelle begrüßt: Im Groß-Kino Cinemaxx am Alten Hafen. Dort werden die rund 700 Erstsemester in den kommenden Monaten ihre Vorlesungen in den Bachelor-Studiengängen hören.

Selbst der größte Hörsaal kann die hohe Zahl der Erstsemester nicht mehr fassen: Studierende der Wirtschaftswissenschaften werden deshalb im Wintersemester 2007/08 ihre Einführungsveranstaltungen im größten Saal im Cinemaxx besuchen. Raumnot bereitet allerdings auch in anderen Fachbereichen Probleme. Über den Stand der Dinge berichtete Universitätspräsident Axel Haase jetzt auf einer Pressekonferenz.